Aquajogging ist mehr als nur Ersatztraining
Aquajogging ist viel mehr als nur eine Alternative bei der Regeneration. Es hilft der Laufform, bringt Flexibilität und Kraft - und das alles ohne Verletzungsrisiko.
Worauf warten Sie? Aquajogging kräftigt Sie und verbessert Ihre Laufform - auf schonende Art und Weise.
Wussten Sie, dass die Dichte des Wassers 800-mal höher ist als die der Luft? Was diese Information praktisch bedeutet, erfahren Sie, wenn Sie versuchen, im Wasser zu laufen. Beim „Aquajogging“ schwebt der Körper im Wasser und erhält Auftrieb durch eine spezielle Weste oder einen Anzug. Für den Anfang und zum Ausprobieren reicht auch ein einfacher Auftriebsgurt, eine „noodle“ oder irgendetwas, das Sie im Schwimmbad ausleihen können und das Ihrem Körper Auftrieb verleiht. Wenn Sie nun im Wasser schwebend die Laufbewegung ausführen, merken Sie, dass dies viel anstrengender ist als Laufen an Land, obwohl die Schwerkraft Sie nicht wie beim normalen Laufen auf den Boden holt.
Im Wasser werden bei der Laufbewegung die Gelenke und Sehnen in den Beinen viel weniger belastet, denn sie arbeiten gegen den Widerstand des Wassers. Aquajogging können Läufer somit auch dann problemlos durchgeführen, wenn orthopädische Überlastungsbeschwerden das normale Laufen behindern. Beim normalen Laufen dagegen leistet die Schwerkraft den größten Widerstand.
Wie die Marathon-Europameisterin Ulrike Maisch haben inzwischen auch viele Freizeitläufer aus der Not eine Tugend gemacht und Wasserübungen in ihr wöchentliches Trainingsprogramm eingebaut, um bestimmte Körperpartien gezielt zu schonen. Richtig ausgeführt, ist Aquajoggen ein Ganzkörper-Training und beansprucht nicht nur die Beine, sondern auch Arme, Schultern und Haltemuskulatur. Hinzu kommt der Effekt einer ständigen sanften Ganzkörpermassage durch den Widerstand des Wassers.
Seite 1: So können Läufer im Wasser die Form halten
Seite 2: Die Lauftechnik beim Aquajogging
Seite 3: Trainingsempfehlungen
Seite 4: Das sagt die Wissenschaft
