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Die neuen ModelleDer Laufschuh-Test Herbst 2009

Wir haben die neusten Laufschuhe in den Rubriken Neutralschuhe, Stabilschuhe und Lightweighttrainer getestet.

1 / 17 Foto: Corpus.e
Schuhtest Der Laufschuh-Test Herbst 2009
Wir haben die neusten Laufschuhe in den Rubriken Neutralschuhe, Stabilschuhe und Lightweighttrainer getestet.

Der Laufschuh-Test Herbst 2009

Kein Laufschuh ist perfekt! Ein Modell, das für den einen Läufer ideal ist, passt dem nächsten möglicherweise überhaupt nicht. Umso schwieriger ist die Wahl des richtigen Schuhs. Der Kauf erfordert nicht nur Geduld bei der Anprobe, sondern auch eine gewisse Auseinandersetzung mit dem Thema. Um ­Ihnen dabei zu helfen, den für Ihre persönlichen Bedürfnisse am besten geeigneten Laufschuh zu finden, lassen wir alle Schuhe von erfahrenen Läufern aus unserem Team ausgiebig in der Praxis testen. Daneben unter­ziehen wir die Testmodelle einer bio­mechanischen Prüfung.

Beides zusammen ergibt ein sehr aufschlussreiches Bild der Besonderheiten jedes einzelnen Schuhs. Bei der Vorauswahl hilft auch die übliche Einteilung in verschiedene Kategorien, die wir auf der ­rechten Seite durch verschiedene Farben kenntlich gemacht haben. Und falls Sie in der ­Liste die Trailschuhe vermissen: Denen widmen wir uns mit einer eigenen Übersicht in der November-Ausgabe, die am 16. Oktober 2009 erscheint.

Wir haben unsere Tests diesmal übrigens durch stichprobenartige Größen­vergleiche ergänzt. Immer wieder war uns aufgefallen, dass unsere Testläufer bei Schuhen verschiedener Marken – bisweilen sogar bei unterschiedlichen Modellen derselben Marke – unterschiedliche Größen benötigten. Als erfahrener Läufer werden Sie dieses Phänomen sicher kennen. Wir wollten es genauer wissen – und trafen bei unseren Recherchen auf das in Stuttgart ansässige Unternehmen Corpus.e, das ein Verfahren zur Vermessung von Schuh-Innenräumen entwickelt hat: Mit Hilfe eines 3-D-Scanners kann das Innere des Schuhs ausgemessen, dreidimensional dargestellt und im Hinblick auf die Passform mit dem Fuß des Läufers verglichen werden.

Die stichprobenartigen Innenschuhmessungen bei der Firma Corpus.e mit aktuellen Testmodellen förderten interessante Erkenntnisse zu Tage: Allein bei dem gängigsten Wert, der Schuhgröße, klafften himmelweite Unterschiede. Bei der für den Vergleich verschiedener Schuhe ausgewählten Größe 11,5 etwa betrug der Unterschied zwischen dem kleinsten und dem größten Modell deutlich mehr als einen Zentimeter – das entspricht etwa einer Schuhgröße! Sogar noch extremer waren die Unterschiede in der Breite und beim Umfang im Ballenbereich. Aus diesen Werten können Rückschlüsse auf das Volumen des Schuhs gezogen werden. In der 3-D-Darstellung (Bild unten rechts) erhält man eine ungefähre Ahnung davon, wie unterschiedlich die Innenräume der verschiedenen Schuhmodelle bei gleicher Normgröße ausgeformt sind.

In den nächsten Jahren will Corpus.e immer mehr Laufläden mit mobilen Fußscannern ausrüsten, die bislang erst vereinzelt im Einsatz sind. Durch die Vermessung des Fußes und den Vergleich mit den gescannten Schuhdaten kann man schon vor der Anprobe herausfinden, welcher Schuh passen könnte. Angesichts der starken Abweichungen von den Normgrößen dürfte dies für eine große Vereinfachung bei der Schuhauswahl und -anprobe sorgen. Dennoch bleibt die dringende Empfehlung: Laufschuhe vor dem Kauf immer ausgiebig anprobieren!

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2 / 17 Foto: Walter Fey
Der Laufschuh-Test Herbst 2009 Adidas – AdiStar Ride 2
Wir haben die neusten Laufschuhe in den Rubriken Neutralschuhe, Stabilschuhe und Lightweighttrainer getestet.

Adidas – AdiStar Ride 2

Wer den Adistar Cushion kennt, wird sich mit dem Nachfolgemodell, dem Adistar Ride, gut zurechtfinden. Ganz bewusst haben wir hier das Frauenmodell abgebildet, denn beim Ride hat der Hersteller viel Aufwand um die geschlechtsspezifische Konstruktion betrieben, und zwar mit einem speziell geformten Leisten mit weniger Volumen und einem ­innen feineren Mesh-Obermaterial, das im Ballenbereich eine Dehn­zohne aufweist: Frauen, deren Großzehen­gelenk Platz benötigt, finden diesen im Ride. Unverändert gut: das sehr effektive Dämpfungssystem im Außen­­bereich der Ferse.

Geeignet für: effiziente Läuferinnen und Läufer, die viel Dämpfung und Komfort suchen

Preis: 144,95 EURO

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Der Laufschuh-Test Herbst 2009 Asics – Gel-Cumulus 11
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Asics – Gel-Cumulus 11

Der Cumulus ist in der Neuauflage ein äußerst komfortabler Schuh geworden. Für einen Neutralschuh bietet er zudem erstaunlich viel Stabi­lität in der Mittelsohle. Erreicht wird dies durch eine breite Mittel­sohle im Vorfußbereich und die leichte, aber effektive Mittelfußbrücke. Die aufwendige Innenausstattung des Obermaterials und die elastische Einlegesohle vermitteln einen sehr guten Sitz. Die Test­läufer lobten die weiche Dämpfung und die Stabilität. Der Cumulus ist der weicheste Schuh von Asics, sogar etwas weicher als der Nimbus, dessen kleiner, leichterer Bruder er ist.

Geeignet für: den Trainingseinsatz mittel- bis schwergewichtiger Läufer, die viel Dämpfung benötigen. Auch für Supinierer geeignet.

Preis: 119,95 EURO

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Der Laufschuh-Test Herbst 2009 Asics – Gel-Nimbus 11
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Asics – Gel-Nimbus 11

Im direkten Vergleich mit dem Cumulus ist der Nimbus noch aufwendiger konstruiert. Bei der ersten Anprobe fühlt er sich bequemer und komfortabler an, was an der weicheren Einlegesohle liegt. Aber in der Dämpfung ist er sogar eine Spur härter. Der Nimbus bietet vor allem um die Ferse herum deutlich mehr Stabilität, was sich auch in der Mittelsohle bis unter den Mittelfußbereich fortsetzt. Er rollt stabiler, aber dafür nicht so dynamisch ab. Großes Lob gab es wiederum für die Passform – auch in der speziell konstruierten Damenversion.

Geeignet für: mittel- bis schwer­gewichtige Läufer. Der Nimbus kommt auch dann in Frage, wenn Sie ­früher einen Stabilschuh getragen haben.

Preis: 159,95 EURO

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Der Laufschuh-Test Herbst 2009 Mizuno – Wave Rider 12
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Mizuno – Wave Rider 12

Der Wave Rider ist gegenüber dem populären Vorgänger noch besser
geworden: Durch verschiedene konstruktive Kniffe ist sein Abrollverhalten noch einmal spürbar dynamischer geworden. Vor allem die Pronationsgeschwindigkeit wird durch die Mittel­sohle effektiv gebremst: Nach dem Aufsetzen rollt der Fuß geschmeidig ab, die Geschwindigkeit, mit der der Fuß nach innen knickt, wird sanft abgebremst. Der Dämpfungskomfort ist gestiegen, und die Passform ist gegenüber dem Vorgängermodell zwar unverändert, doch der Vorfußsitz wird durch die Einlegesohle verbessert.

Geeignet für: effiziente Läufer mit normalem Fuß oder auch
Hohlfuß, die sehr gute Dämpfungs­eigenschaften suchen

Preis: 115 EURO

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Der Laufschuh-Test Herbst 2009 New Balance – 758
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New Balance – 758

Dieser klassische Neutralschuh liefert ein sehr gutes Beispiel dafür, wie ein Hersteller durch moderne Materialien das Gewicht eines Schuhs merklich reduzieren kann: Der 758 verlor fast 30 Gramm durch einen leichteren Mittelsohlenschaum, der sich zudem weich und federnd anfühlt. Im äußeren Fersenbereich wurde ein weicheres Dämpfungsmaterial in die Mittelsohle integriert, das zudem mit Aussparungen durchsetzt ist (oben im Bild sichtbar). Dadurch ergibt sich eine effektive Pronationskontrolle für Läufer, die mit der Ferse zuerst den Boden berühren.

Geeignet für: Ideal für effiziente mittelgewichtige Läufer, die ein neutrales Abrollverhalten haben und gelegentlich höheres Tempo laufen.

Preis: 120 EURO

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Der Laufschuh-Test Herbst 2009 Pearl Izumi – Cruise
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Pearl Izumi – Cruise

Als Neutralschuh gibt die Leisten­form die beste Figur ab. Die Pearl-
Izumi-Modelle, die wir bislang getestet haben, weisen allesamt eine ähnliche Passform auf, fallen aber in der Größe unterschiedlich aus, wie die Messun­gen von Corpus.e zeigten. Charakteris­tisch sind die eher ­schmale Passform und die relativ weit hochgezogene Fersenkappe. Bei der Anprobe sollte darauf geachtet werden, dass diese nicht zu sehr an der Achillessehne reibt. Die eher harte Dämpfung ist auch für Mittelfußaufsetzter geeignet. Mit 349 Gramm bei Größe 10 ist der Cruise nicht zu schwer.

109,95 EURO

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Der Laufschuh-Test Herbst 2009 Adidas – Supernova Sequence 2
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Adidas – Supernova Sequence 2

Das Vorgängermodell des Sequence erfreute sich großer Beliebt­heit bei den Läufern, deshalb hat Adidas auch nur kleinere Änderungen vorgenommen: Die Männerversion blieb, von Farbveränderungen einmal abgesehen, bis auf das Obermaterial unverändert. Das Laufgefühl wird durch die Stabilität und die nicht zu weiche Dämpfung geprägt. Komplett neu ist jedoch die Damenversion. Hier wurden Mittelsohle und Obermaterial an Konstruktionsmerkmale der Frauen-Linie angepasst. Wichtigster Effekt: Durch die tiefer eingeschnittenen Flexkerben ist die Mittel-Außensohlen-Einheit deutlich flexibler geworden.

Geeignet für: mittel- bis schwer­gewichtige Läufer und Überpronierer

Preis: 124,95 EURO

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Der Laufschuh-Test Herbst 2009 Asics – GT 2150 G-TX
Wir haben die neusten Laufschuhe in den Rubriken Neutralschuhe, Stabilschuhe und Lightweighttrainer getestet.

Asics – GT 2150 G-TX

Der ganz neue 2150 gehört zur GT-Serie von Asics. Das bedeutet,
er vereint die Laufqualitäten der 2100er-Serie mit dem Trend zu wasser­dichten Obermaterialien, das hier nicht nur zufällig ganz in Schwarz gehalten ist. Komplett mit einer Gore-Tex-Membran ausgestattet, ist es wasserdicht, was speziell für den Einsatz im nasskalten Herbst und Winter vorteilhaft ist. Dabei weist der 2150 ähnliche Laufeigenschaften auf wie der 2140 – mit sehr guter Stabilität und einer komfortablen Dämpfung, wozu auch die weiche Innensohle beiträgt. Das Damenmodell basiert auf einer speziellen Konstruktion.

geeignet für: mittel- bis schwer­gewichtige Läufer, die gut gedämpft durch nasskalte Tage kommen wollen

Preis: 139,95 EURO

10 / 17 Foto: Walter Fey
Der Laufschuh-Test Herbst 2009 Brooks – Ravenna
Wir haben die neusten Laufschuhe in den Rubriken Neutralschuhe, Stabilschuhe und Lightweighttrainer getestet.

Brooks – Ravenna

Der Ravenna ist ein neues Modell in der Brooks-Kollektion. Er ersetzt
in gewisser Weise den Axiom, ist im Vergleich zu diesem aber deutlich
dynamischer. Die Testläufer äußerten sich teils begeistert über diesen leichten und sehr flexiblen Schuh, der zwar Stabilität bietet, sich aber nicht wie ein typischer Stabilitätsschuh läuft – anders als etwa der Adrenaline GTS von Brooks. Der Ravenna hat ­einen weicheren Abrollvorgang und auch eine andere Passform, bietet aber spürbar weniger Stabilität als der Adrenaline GTS.

Geeignet für: leichte bis mittel­gewichtige Läufer mit leichter Über­pronationsneigung, die einen gut gedämpften Schuh suchen, der sich für schnellere Trainingsläufe eignet

Preis: 124,95 EURO

11 / 17 Foto: Walter Fey
Der Laufschuh-Test Herbst 2009 Brooks – Trance 9
Wir haben die neusten Laufschuhe in den Rubriken Neutralschuhe, Stabilschuhe und Lightweighttrainer getestet.

Brooks – Trance 9

Von außen betrachtet könnte man den Trance für einen Bewegungs­kontrollschuh halten, also für einen Schuh, der die Abrollbewegung des Fußes stark stützt oder sogar beeinflusst. Der Lauftest zeigt jedoch, dass man sich von der Optik nicht täuschen lassen sollte. Die Testläufer berichten, dass die sehr massiv wirkende Mittel­sohlenstütze sehr gut nachgibt. Die Dämpfung beschreiben sie als sehr weich, einigen war sie sogar zu weich. Zusammen mit der Einlege­sohle wird ein komfortables „Plüschteppich­gefühl“ erreicht. Gut: sehr flexibel im Vorfußbereich, geringes Gewicht.

Geeignet für: leichte und mittel­gewichtige Läufer mit leichter bis mitt­lerer Überpronationsneigung, die ­einen weicher gedämpften Schuh suchen

Preis: 154,95 EURO

12 / 17 Foto: Walter Fey
Der Laufschuh-Test Herbst 2009 New Balance – 1225
Wir haben die neusten Laufschuhe in den Rubriken Neutralschuhe, Stabilschuhe und Lightweighttrainer getestet.

New Balance – 1225

Der 1225 von New Balance ist ein gutes Beispiel für eine gelungene
Modellüberarbeitung. Unsere Tester, die auch das Vorgängermodell 1224 kennen, lobten die bessere Passform besonders im Vorfußbereich. Kritik gab es vereinzelt für den Sitz der Fersen­aussparung an der Achilles­sehne. Angesichts der aufwendigen Stabilitätselemente bot der Schuh im Labortest gute Dämpfungs- und Flexibilitätswerte, was durch den Laufeindruck bestätigt wurde. Von den Testern wurde übrigens auch die gute Traktion der Außensohle gelobt.

Geeignet für: mittel- bis schwer­gewichtige Läufer, die viel Dämpfung und vor allem Stabilität benötigen. Also auch für Überpronierer geeignet

Preis: 160 EURO

13 / 17 Foto: Walter Fey
Der Laufschuh-Test Herbst 2009 Nike – Lunar Glide +
Wir haben die neusten Laufschuhe in den Rubriken Neutralschuhe, Stabilschuhe und Lightweighttrainer getestet.

Nike – Lunar Glide +

Die Weiterentwicklung des ­Lunar Trainer bietet sehr viel Stabilität, die man dem Schuh von außen nicht ansieht. Man könnte ihn auch der Dämpfungskategorie zuordnen. Stabilität erhält der Lunarglide durch die schmale Fersenkonstruktion und den Lunar-Dämpfungsschaum im Kern der Mittelsohle. Dieser ist weich und nachgiebig – der Fuß sinkt in die Mittel­sohle. Die Testläufer und -läuferinnen waren begeistert von Lauf­komfort und Flexibilität des Schuhs bei schnellen Läufen. Die Innensohle ist jedoch eher flach und bietet wenig Unterstützung für das Fußgewölbe.

Geeignet für: leichte bis mittel­gewichtige Läufer, die eine weiche Dämpfung schätzen, für höheres ­Tempo sowie für Mittelfußaufsetzer

Preis: 124,95 EURO

14 / 17 Foto: Walter Fey
Der Laufschuh-Test Herbst 2009 Reebok – Premier Trinity KFS IV
Wir haben die neusten Laufschuhe in den Rubriken Neutralschuhe, Stabilschuhe und Lightweighttrainer getestet.

Reebok – Premier Trinity KFS IV

Der neue Trinity KFs IV ist das Topmodell der Reebok-Laufschuh­serie. Die Charakteristik ist ganz auf Stabilität und Dämpfungskomfort ausgelegt (Gewicht: rund 370 Gramm). Dies zeigt sich an der stabilen Fersenkappe, dem Zwei-Dichten-Material und der sehr stabilen „Transition Bridge“ (im Bild: die blaue Mittelfußbrücke), wobei diese nach Aussage der Tester den guten Abrollkomfort unterstützen, aber nicht beeinflussen. Gut: die nahtfreie Innenverarbeitung. Der Schuh kann problemlos auch barfuß getragen werden. Die Passform eignet sich eher für breitere Füße.

Geeignet für: mittel- bis schwer­gewichtige Läufer, die viel Dämpfung benötigen. Auch für mittelstarke Überpronierer

Preis: 134,95 EURO

15 / 17 Foto: Walter Fey
Der Laufschuh-Test Herbst 2009 Brooks – Ghost 2
Wir haben die neusten Laufschuhe in den Rubriken Neutralschuhe, Stabilschuhe und Lightweighttrainer getestet.

Brooks – Ghost 2

Die Testläufer fanden an diesem leichten Trainingsschuh viel Gefallen. Gegen­über dem Vorgänger wurde die Passform recht deutlich verändert. Die Mittelsohle bietet spürbar mehr Dämpfung, auch im Vorfußbereich. Normalgewichtige, effiziente Läufer können ihn ebenso für schnelle Tempi wählen wie für ein langsames Sechs-Minuten-Tempo. Auffällig ist die starke Fußbett-Ausprägung, die dem Mittelfuß starken Halt gibt – für manche Testläufer sogar zu viel Halt.

Geeignet für: leichte bis mittel­gewichtige Läufer, die einen leichten, gut dämpfenden Schuh suchen. Auch für Vorfußläufer gut geeignet. Für einen leichten Schuh bietet der Ghost einen guten Allround-Komfort.

Preis: 124,95 EURO

16 / 17 Foto: Walter Fey
Der Laufschuh-Test Herbst 2009 Mizuno – Wave Precision 10
Wir haben die neusten Laufschuhe in den Rubriken Neutralschuhe, Stabilschuhe und Lightweighttrainer getestet.

Mizuno – Wave Precision 10

Einige Testläufer freuten sich regel­recht auf das Nachfolgemodell des Wave Precision – und wurden nicht enttäuscht. Der Precision 10 ist nochmals leichter geworden. Dabei ist die Passform ähnlich geblieben, nur das Obermaterial wurde etwas schlanker konstruiert. Die Laufeigenschaften werden durch das flache Mittelsohlenprofil geprägt: Der Fuß hat einen sehr direkten Bodenkontakt, und die Dämpfung ist eher hart. Bemängelt wurde allerdings die Außen­sohle, da sich im Profil kleine Kiesel leicht festsetzen.

Geeignet für: leicht- bis mittel­gewichtige Läufer – ob als Trainings- oder auch Wettkampfschuh, der für Tempotraining gleichermaßen gut geeignet ist wie für einen Marathon

Preis: 115 EURO

17 / 17 Foto: Walter Fey
Der Laufschuh-Test Herbst 2009 Saucony – Grid Type A3
Wir haben die neusten Laufschuhe in den Rubriken Neutralschuhe, Stabilschuhe und Lightweighttrainer getestet.

Saucony – Grid Type A3

Der Grid Type A3 passt sehr gut an das Ende dieses Schuhtests, denn er nimmt im Testfeld eine Sonderrolle ein. Als Wettkampfschuh konstruiert, gehört er fast nicht mehr in die Lightweight-Kategorie. Mit 190 Gramm ist er auch mit Abstand der leichteste unter den hier vorgestellten Schuhen, also eine Alternative für leichte,
effi­ziente Läufer. Dieses Modell passt sehr gut in die Saucony-Produkt­palette, die immer für ihre leichten Wettkampfschuhe bekannt war. Es ist sehr flexibel und bietet im Rückfuß dennoch eine gewisse Dämpfung.

Geeignet für: leichte Läufer, die ­einen sehr leichten Schuh für den Wettkampf oder Tempoläufe suchen

Preis: 110 EURO

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Der Laufschuh-Test Herbst 2009

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Autor: Urs Weber
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