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GPS-Uhren im CheckDistanzmesser-Test 2011

Distanzmesser werden immer alltagstauglicher. Die ­Hersteller kämpfen mit Bewegungssensoren und GPS-Uhren um die Läufergunst. Wir haben sieben aktuelle Modelle getestet.

1 / 9 Foto: Hersteller Polar
Distanzmesser-Check Kilometer abspulen
Distanzmesser werden immer alltagstauglicher. Die ­Hersteller kämpfen mit Bewegungssensoren und GPS-Uhren um die Läufergunst. Wir haben sieben aktuelle Modelle getestet.

Kilometer abspulen

Sie ist etwas mysteriös, aber sie klappt: die Distanz- und Geschwindigkeitsmessung. Sie werden sich schnell daran gewöhnen, wenn Sie die ersten Hürden mit der Bedienung und das Einschalt-Prozedere vor dem Lauf gemeistert haben. Die Uhren sind nicht perfekt, aber nach dem Lauf sehen Sie: „Wow, so weit!“ Gemessen wird auf zwei Arten, die für die Distanz ähnlich genaue ­Ergebnisse liefern: per Bewegungssensor (Footpod), der am Schuh befestigt wird und nach einer etwas umständlichen Kalibrierung auch bei der Tempoangabe sehr genau funktioniert; oder per Satellitensignal (GPS), wobei die Uhren als Signalempfänger fungieren. Tücken hierbei sind das häufig anstehende Akku-Nachladen und die mangelnde Tauglichkeit für die Anzeige des momentanen Lauftempos. Aber der Wow-Effekt bleibt.

2 / 9 Foto: Walter Fey
Distanzmesser-Check TIMEX IRONMAN GLOBAL TRAINER
Distanzmesser werden immer alltagstauglicher. Die ­Hersteller kämpfen mit Bewegungssensoren und GPS-Uhren um die Läufergunst. Wir haben sieben aktuelle Modelle getestet.

TIMEX IRONMAN GLOBAL TRAINER

Die sehr große GPS-Uhr spricht Triathleten, Technik-Freaks und Multisportler an. Sie können sich zahlreiche Funktionen und Daten anzeigen lassen sowie Datenfelder konfigurieren. Der interne Akku wird an PC oder Steckdose geladen. Gut: schnelle, sichere GPS-Erfassung. Konfigurierbare Displays, zahlreiche Infos, auch Höhe. Negativ: zu groß für schlanke (Frauen-)Arme, unbrauchbare Geschwindigkeitsanzeige (Min./km), Akkulaufzeit bei GPS zu kurz, teils nur 4 Stunden.

Fazit: Sehr gute, wasserdichte und vielfältig nutzbare Uhr für Triathleten. Die Gehäuse-Größe der Uhr schreckt manche Läufer(in) etwas ab.

Preis: 299 Euro

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Distanzmesser-Check SUUNTO M5 RUNNING PACK
Distanzmesser werden immer alltagstauglicher. Die ­Hersteller kämpfen mit Bewegungssensoren und GPS-Uhren um die Läufergunst. Wir haben sieben aktuelle Modelle getestet.

SUUNTO M5 RUNNING PACK

Die M5 misst via des kleinen „Footpod-Mini“, der problemlos an den Schuh geklippt wird. Er kann nicht kalibriert werden, misst unterschiedlich genau. Gut: einfache Bedienung von Footpod und Uhr. Zuverlässige Distanzmessung. Sehr übersichtliches Display, guter Tragekomfort (Uhr und Pulsgurt). Negativ: komplizierte Ersteinrichtung, Genauigkeits-Defizit, Trainingsaufzeichnung über Community zeitintensiv und wenig hilfreich.

Fazit: Die schicke M5 ist leicht zu bedienen. Sie kann das komplette Training steuern, gibt Trainingsanweisungen, ist vor allem für Anfänger und Fitnesssportler interessant.

Preis: 249,99 Euro

4 / 9 Foto: Walter Fey
Distanzmesser-Check POLAR RCX5 MULTI
Distanzmesser werden immer alltagstauglicher. Die ­Hersteller kämpfen mit Bewegungssensoren und GPS-Uhren um die Läufergunst. Wir haben sieben aktuelle Modelle getestet.

POLAR RCX5 MULTI

Das neue Pulsuhr-Topmodell RCX5 Multi lässt sich sowohl mit einem Footpod als auch mit einem am Oberarm getragenen GPS-Sensor koppeln, den wir getestet haben. Gut: schnelle, sehr zuverlässige GPS-Verbindung, die beste im Test. Vielseitig einsetzbare Uhr (auch am Fahrrad), gutes Design, gute Ergonomie. Negativ: ungenaue Tempoermittlung. GPS-Akku hält circa 6 Stunden. Nicht durchgängig logische Bedienung. Unkomfortables Handling/Tasche für den GPS-Empfänger.

Fazit: Die RCX5 ist eine Profi-Uhr mit vielen Funktionen und Auswertungsmöglichkeiten, eignet sich für anspruchsvolle Läufer und Triathleten.

Preis: 389 Euro

5 / 9 Foto: Walter Fey
Distanzmesser-Check POLAR FT 60
Distanzmesser werden immer alltagstauglicher. Die ­Hersteller kämpfen mit Bewegungssensoren und GPS-Uhren um die Läufergunst. Wir haben sieben aktuelle Modelle getestet.

POLAR FT 60

Die FT 60 hat klassische Puls-Features (Messung der Herz­frequenz-Variabilität) und misst Geschwindigkeit und Distanz mittels des an der Schuhschnürung befestigten S1-Sensors. Sehr gute Distanz- und Geschwindigkeitsmessung. Praktische Funktionen und Trainingshilfen für Lauf-Einsteiger. Klares Display und gelungenes Design. Bedienführung nach Einarbeitung logisch. Negativ: ­klobiger Bewegungssensor. Aufwendige Kalibrierung des Sensors notwendig.

Fazit: Die FT 60 ist in verschiedenen Designs erhältlich, bietet viele Funktionen und sinnvolle Hilfstests, vor allem für Lauf-Einsteiger.

Preis: 289,90 Euro

6 / 9 Foto: Walter Fey
Distanzmesser-Check NIKE SPORTWATCH GPS
Distanzmesser werden immer alltagstauglicher. Die ­Hersteller kämpfen mit Bewegungssensoren und GPS-Uhren um die Läufergunst. Wir haben sieben aktuelle Modelle getestet.

NIKE SPORTWATCH GPS

Mit typischen Nike-Attributen punktet diese GPS-Uhr: schickes Design, nur drei Bedienknöpfe (plus Touch-Oberfläche). Gespeist durch einen Akku, erfolgt dessen Ladung sowie die Einstellung verschiedener Funktio­nen ausschließlich über PC/Mac. Gut: intuitive Bedienung. Klares Display. Fairer Preis. Negativ: Abhängigkeit vom PC und Nike-Account, nur englische Bedienführung. Großes Uhrengehäuse. Empfindlicher Touchscreen.

Fazit: Die Uhr ist leicht zu bedienen, gut ablesbar und misst zuverlässig. Aber die Bedienführung der Uhr über PC/Nike-Community ist unpraktisch. Geeignet für Nike-Social-Community-Fans.

Preis: 199 Euro

7 / 9 Foto: Walter Fey
Distanzmesser-Check GARMIN FORERUNNER 610
Distanzmesser werden immer alltagstauglicher. Die ­Hersteller kämpfen mit Bewegungssensoren und GPS-Uhren um die Läufergunst. Wir haben sieben aktuelle Modelle getestet.

GARMIN FORERUNNER 610

Schneller GPS-Kontakt, exakte Messung und schickes Design: Wäre da nicht der hohe Preis, die FR 610 wäre der eindeutige Favorit. Die gewöhnungsbedürftige Touchscreen-­Bedienung funktioniert bestens. Gut: übersichtlich konfigurierbares Display. Sehr schnelle GPS-Erfassung. Vibrations­alarm. Wichtige Bedienschritte einfach anwählbar. Negativ: kurze Akkulaufzeit (circa 6 Stunden), Befehle teils in Untermenüs versteckt.

Fazit: Die FR 610 mit ihrem coolen Design und der iPhone-ähnlichen Touchscreen-Bedienung ist state of the art. Sehr schneller GPS-Empfang, nur vereinzelte Fehlmessungen.

Preis: 399 Euro

8 / 9 Foto: Walter Fey
Distanzmesser-Check GARMIN FORERUNNER 210
Distanzmesser werden immer alltagstauglicher. Die ­Hersteller kämpfen mit Bewegungssensoren und GPS-Uhren um die Läufergunst. Wir haben sieben aktuelle Modelle getestet.

GARMIN FORERUNNER 210

Die FR 210 ist vor allem eine GPS-Einsteigeruhr. Wegen der Umkompliziertheit in Be­dienung und Handhabung ist sie schnell ­einsetzbar und sehr alltagstauglich. Gut: einfache Bedienung, zuverlässige GPS-Messung. Geschwindigkeitsanzeige als Durchschnitt des gelaufenen Kilometers möglich. Negativ: beim Testmodell zu starke Distanz-Messfehler. Akku hält etwa 6 Stunden.

Fazit: Die Testuhr enttäuschte zwar etwas bei den Messwerten (ein älteres Referenzmodell war deutlich genauer!), aber ansonsten ist die 210 ein guter Tipp für alle Läufer, denen es hauptsächlich um die Distanzmessung geht.

Preis: 199 Euro

9 / 9 Foto: RSI
Distanzmesser-Check Ganz schön vermessen!
Distanzmesser werden immer alltagstauglicher. Die ­Hersteller kämpfen mit Bewegungssensoren und GPS-Uhren um die Läufergunst. Wir haben sieben aktuelle Modelle getestet.

Ganz schön vermessen!

Wir haben die wichtigsten alltagsrelevanten Werte für Läufer im Praxisvergleich gemessen. Die einzelnen Werte:

1. Auf einer 400-Meter-Bahn haben wir einen 10.000-Meter-Lauf absolviert und verglichen, welchen Wert die Uhr gemessen hat.

2. Wir sind eine etwa 26 Kilometer lange Runde auf Straßen, durch ein Waldgebiet und entlang eines Flusses gelaufen, inklusive zwei Straßenunterführungen, die gemessenen Distanzen ­haben wir hier eingetragen.

3. Wir haben die Zeit gestoppt, die eine GPS-Uhr beim Einschalten zur Satellitensuche (auch nach Ortswechsel) benötigt: Nach 10 Messungen haben wir den Durchschnittswert gebildet.


MESSWERTE:
Disziplin........................10 km...............Gelände................Start
Garmin FR 210............10,87................26,02.....................25 Sek.
Garmin FR 610............10,53................25,94.....................30 Sek.
Nike GPS......................10,28................26,08......................37 Sek.
Polar FT 60.....................9,96................25,90......................–*
Polar RCX5.....................9,99................26,35......................33 Sek.
Suunto M5....................10,27.................26,44.......................–*
Timex Ironman...............9,97................25,99......................35 Sek.

* Testuhr mit Bewegungssensor, Messung entfällt

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TIMEX IRONMAN GLOBAL TRAINER

TIMEX IRONMAN GLOBAL TRAINER

SUUNTO M5 RUNNING PACK

SUUNTO M5 RUNNING PACK

POLAR RCX5 MULTI

POLAR RCX5 MULTI

POLAR FT 60

POLAR FT 60

NIKE SPORTWATCH GPS

NIKE SPORTWATCH GPS

GARMIN FORERUNNER 610

GARMIN FORERUNNER 610

GARMIN FORERUNNER 210

GARMIN FORERUNNER 210

Ganz schön vermessen!

Ganz schön vermessen!

Autor: Urs Weber
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