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DistanzmesserGPS-Uhren im Test 2013

Distanzmesser werden beim Laufen immer selbstverständlicher. Wir haben für Sie die neusten GPS-Uhren getestet.

1 / 8 Foto: Hersteller
Distanzmesser GPS-Uhren im Test 2013
Distanzmessung ist für Läufer eine feine Sache, denn die zurückgelegte Strecke pro Zeiteinheit ist für uns das kritische Maß schlechthin. Unser Test zeigt Stärken und Schwächen der aktuellen GPS-Uhren.

GPS-Uhren im Test 2013

NEU: Hier geht's zum aktuellen GPS-Uhren-Test 2014

Distanzmesser bzw. GPS-Uhren werden als technisches Hilfsmittel für Läufer immer mehr zur Selbstverständlichkeit. Das liegt an der Weiterentwicklung der GPS-Uhren: Sie funktionieren zuverlässiger und sind vor allem einfacher zu bedienen als früher. Obendrein sind die neuen Modelle nicht mehr so klobig, obwohl alle von uns getesteten GPS-Uhren mittlerweile eine integrierte Antenne besitzen – ein externes Bauteil wird nicht mehr benötigt.

Deshalb setzt sich mehr und mehr die GPS-Technik zur Distanzmessung durch, obwohl sich die Messung per Footpod mit eingebautem Bewegungssensor bewährt hat und unschlagbar ­exakte Ergebnisse bringen kann, wie RUNNER’S-WORLD-Versuche gezeigt ­haben. Bei der GPS-Messung sind Messungenauigkeiten dagegen die Regel, wie wir bei weit über 1.000 mit den Testmodellen zurückgelegten Kilometern im Vergleich feststellten: Die GPS-Uhren zeigten stets leicht voneinander abweichende Werte.

Man darf sich also nicht der Illusion hingeben, dass die meist bis auf zehn Meter genaue Anzeige absolut verlässlich wäre. Die Abweichungen liegen allerdings im Allgemeinen bei etwa ein Prozent, was tolerabel ist. Unbrauchbar ist jedoch die aktuelle Tempoanzeige – bei allen GPS-Uhren. Das ist ein Manko der GPS-Technik. Man kann eben (noch) nicht alles haben.

2 / 8 Foto: Walter Fey
Distanzmesser im Test GPS-Uhr Garmin FR 10
Die Garmin FR 10 (Garmin Forerunner 10) ist die kleinste Uhr GPS-Uhr im Test.

GPS-Uhr Garmin FR 10

Preis: 129 Euro

Mit der neuen Garmin Forerunner 10 ­öffnet Garmin die GPS-Nutzung für eine ganz neue Zielgruppe – und Preisklasse. Denn mit preisgünstigen 129 Euro konkurriert die in drei Farben erhältliche Garmin FR 10 bereits mit den Discountermodellen, wie etwa von Tchibo. (Deren letzte GPS-Uhr haben wir übrigens auch getestet, sie ist aber leider nicht mehr erhältlich.)

Dabei lässt sich die Garmin FR 10 auch via Garmin Connect auswerten, das ist die Online-Trainingsplattform des Herstellers mit umfangreichen Trainingsfunktionen. Funktionell gibt es bei der GPS-Distanzmessung also keinerlei Abstriche. Und auch hinsichtlich Exaktheit und Auswertung steht die „kleine“ Forerunner den anderen Modellen in nichts nach. Zudem ist die Garmin FR 10 sehr einfach zu bedienen. Drei Trainingsanzeigen stehen zur Wahl, mit je zwei Zeilen – völlig ausreichend für den Laufanfänger, der bei der Garmin Forerunner 10 dafür allerdings auf die Pulsmessung verzichten muss.

WERTUNG:

Bedienung: selbsterklärend

Ablesbarkeit: okay

Trageeigenschaften: okay

Einsatzgebiet: Laufanfänger

FAZIT:
Die Garmin FR 10 ist geeignet für Laufanfänger oder ­Läufer, die auf eine Pulsmessung verzichten können. Auch die Trainingsfunktionen sind nicht so umfangreich, und der Akku hält bei GPS-Nutzung nicht so lange wie bei den teure­ren Modellen. Die kleinste GPS-Uhr im Test!

3 / 8 Foto: Walter Fey
Distanzmesser im Test GPS-Uhr Garmin FR 610
Mit der GPS-Uhr Garmin FR 610 kommen nicht nur ambitionierte Läufer auf ihre Kosten.

GPS-Uhr Garmin FR 610

Preis: 399 Euro

Die GPS-Uhr Garmin Forerunner 610 in dieser schicken Farbkombination sprach vor allem die Testerinnen an, die auch den Tragekomfort der GPS-Uhr lobten. Zwar ist das Gehäuse der Garmin FR 610 normal groß, aber es ist prima in das Armband integriert und schmiegt sich gut ans Handgelenk. Für die Ergonomie gab es also Pluspunkte, auch hinsichtlich des Displays.

Wie in der Anzeige oben mit immerhin acht Zeilen zu sehen, ist das Display der Garmin Forerunner 610 hochauflösend, die Zahlen sind scharf gezeichnet. Eine Besonderheit ist die Bedienung: Die Garmin FR 610 verfügt über einen Touchscreen, verschiedene Funktionen lassen sich wie beim Smart­phone durch Antippen und Wischen mit dem ­Finger steuern.

Praktischerweise wird die Stopp­uhr durch einen separaten seitli­chen Drücker ausgelöst, ebenso die sehr gute Beleuchtung und die Zwischen­zeitfunktion. Die gut verarbeitete Garmin Forerunner 610 verfügt über die ANT+-Übertragungstechnik, was Auswertungen vereinfacht.

WERTUNG:

Bedienung: selbsterklärend

Ablesbarkeit: gut

Trageigenschaften: gut

Einsatzgebiet: Laufanfänger bis ambitionierte Läufer

FAZIT:
Sowohl das Design als auch die Bedie­nung der GPS-Uhr Garmin Forerunner 610 sind extra­vagant. Dabei misst sie zuverlässig (GPS) und analysiert die Trainingsintensität nach der Herzfrequenz und ist damit auch für ambi­tionierte Läufer geeignet.

4 / 8 Foto: Walter Fey
Distanzmesser im Test GPS-Uhr Nike+ Sportwatch GPS
Mit elegantem Design und einfacher Handhabung präsentiert sich die GPS-Uhr Nike+ Sportwatch GPS. Für den stilbewussten Läufer.

GPS-Uhr Nike+ Sportwatch GPS

Preis: 149 Euro

Die Nike+ Sportwatch GPS funktioniert mit Navigationstechnik von TomTom. Die Testbeurteilungen sind gespalten. Positiv: Die Nike+ Sportwatch GPS lässt sich intuitiv bedienen. Für 65 Euro lässt sie sich mit einem Wearlink-Brustgurt von Polar zur Pulsuhr aufwerten. Die Displayanzeige ist die größte unter den GPS-Testuhren und am besten ablesbar. Und auch das Design der Nike+ Sportwatch GPS ist sehr ge­fällig.

Die Distanzmessung ist bei der Nike+ Sportwatch GPS genauso ­exakt wie bei den anderen Systemen. Das große Manko: Ohne Anschluss an den Rechner und eine Registrierung auf der kommerziellen Webseite von Nike+ funktioniert quasi gar nichts, nicht einmal die Umstellung auf das metrische System. Das Einstellen der Uhrzeit klappt aber. Jedes Aufladen und Downloaden von Uhrendaten zwingt den Benutzer zum Betreten der Verkaufsplattform. Der kommerzielle Community-Gedanke wird über die individuelle Auswertung der Trainingsdaten gestellt.

WERTUNG:

Bedienung: sehr selbsterklärend

Ablesbarkeit: sehr gut

Trageeigenschaften: okay

Einsatzgebiet: Laufanfänger bis ambitionierte Läufer

FAZIT:
Wer die Nike+ Sportwatch GPS kauft, muss sich mit dem Community-Gedanken anfreunden. Funktionell bietet sie eines der einfachsten und besten Konzepte, mit Touchscreen und logi­scher Tastenanordnung. Im Langzeittest zeigte sie allerdings verfrühten Verschleiß.

5 / 8 Foto: Walter Fey
Distanzmesser im Test GPS-Uhr Polar RC3 GPS
Die GPS-Uhr Polar RC3 GPS ist für alle Läufer geeignet, egal ob Anfänger oder Profi.

GPS-Uhr Polar RC3 GPS

Preis 279,95 Euro

Die GPS-Uhr Polar RC3 GPS ist die erste Polar-Uhr mit integrierter GPS-Antenne – es wird kein externes Bauteil mehr benötigt. Die GPS-Suche dauert in der Regel nur wenige Sekunden. Erstaunlich: Für 229 Euro ist die Polar RC3 GPS sogar ohne Pulsfunktion erhältlich. Der Verzicht ist aber nicht zu empfehlen: Mit den herzfrequenzbasierten Funktionen zur Trainingssteuerung und -analyse sowie der GPS-Funktion bietet die Polar RC3 GPS die perfekte Kombination für Läufer verschiedener Leistungsklassen. Denn die Menüführung der Polar RC3 GPS ist polartypisch, die zahlreichen Zusatzoptionen stören bei der einfachen Bedienung nicht.

Mit sieben Anzeige­kombinationen informiert die Polar RC3 GPS während des Laufs über wesentliche Trainingsdaten. Nach einigen Läufen hat man die Einstellungen so wie gewünscht. Sehr gut ist auch die Auswertungsmöglichkeit am PC, bei der auch der Akku geladen wird. Er hält im normalen Trainingsalltag gut eine Woche.

WERTUNG:

Bedienung: selbsterklärend

Ablesbarkeit: gut

Trageeigenschaften: gut

Einsatzgebiet: Laufanfänger bis Profis

FAZIT:
Die Polar RC3 GPS erfüllt ergonomisch und funktionell ein breites Einsatzspektrum. Sie trägt sich gut am Handgelenk, die Bedienlogik ist plausibel. Die Polar RC3 GPS ist gut geeignet für ambitionierte Läufer, die gern ihr Training auswerten, aber auch für Anfänger eignet sich die RC3 bestens.

6 / 8 Foto: Walter Fey
Distanzmesser im Test GPS-Uhr Suunto Ambit
Zum Laufen ist die GPS-Uhr Suunto Ambit ein Schwergewicht unter den GPS-Uhren. Sie eignet sich gut für Trailläufe.

GPS-Uhr Suunto Ambit

Preis: 479,99 Euro

Die GPS-Uhr Suunto Ambit gibt es in zwei Aus­führungen, hier abgebildet ist die Version „Silver Exercise“. Die GPS-Uhr ist einfach einzustellen und zu bedienen, bietet die Grundfunktionen zur Pulsmessung – und funktioniert als Distanzmesser hervorragend. Die GPS-Funk­tionen sind auf dem neuesten Stand, wobei hier mittlerweile alle getesteten Uhren auf hohem Niveau dicht beisammen liegen. Der GPS-Empfang ist spitze und erfolgt in der Regel nach wenigen Sekunden (außer nach einem Ortswechsel oder wenn die Trainingspartner warten).

Eine Sonderstellung nimmt die GPS-Uhr Suunto Ambit durch ihre respektable Gehäusegröße ein (die GPS-Uhren sind nicht maßstabsgerecht abgebildet). Sie hat zwar den stärksten Akku im Test (hält bis zu 20 Stunden bei GPS-Einsatz), eignet sich ob der Größe aber eher für kräftige Hand­gelenke. Funktionen und Auswertungsdaten empfehlen sie besonders für Trailrunning und Outdoor-Aktivitäten.

WERTUNG:

Bedienung: einfach

Ablesbarkeit: gut

Trageeigenschaften: mäßig

Einsatzgebiet: Laufanfänger ebenso wie ambitionierte Läufer

FAZIT:
Die GPS-Uhr Suunto Ambit eignet sich vor allem für Trailläufer und Outdoor-Sportler, die die Uhr auch bei ihren sonstigen Aktivitäten einsetzen möchten. Zum Laufen allein ist sie funktionell eher überfrachtet und auch zu schwer. Optisch ist sie allemal ein Statement.

7 / 8 Foto: Walter Fey
Distanzmesser im Test GPS-Uhr Timex Marathon
Die GPS-Uhr Timex Marathon ist interessant für Läufer, die vor allem an Laufzeit und Distanz interessiert sind.

GPS-Uhr Timex Marathon

Preis: 99 Euro

Die neue GPS-Uhr Timex Marathon beeindruckt zunächst durch ihren unschlagbar günstigen Preis. Keine Angst: Auch hier funktionierte die Distanz­messung auf dem Niveau der anderen GPS-Testuhren, also unter dem Strich insgesamt zuverlässig, wenn auch mit kleinen Exakt­heitstoleranzen. Und ebenso wie bei den teureren GPS-Uhren ist die Anzeige der aktuellen Laufgeschwindigkeit auch bei der Timex Marathon ­quasi unbrauchbar.

Gerade auf dem ers­ten Kilometer stimmt die Anzeige der Timex Marathon überhaupt nicht, aber auch später springt sie stark hin und her. Erreicht wird der Preis unter anderem durch den Verzicht auf die Pulsmessung und ein eher einfaches Display mit kleinen Ziffern. Das relativ kleine Uhrengehäuse der Timex Marathon passt auch an schmalere Handgelenke sehr gut. Aller­dings ist der Akku im Vergleich eher schwach: Er hält bei GPS-Nutzung bis zu acht Stunden und muss dann wieder aufgeladen werden. Die Bedienlogik ist anfangs gewöhnungsbedürftig.

WERTUNG:

Bedienung: kompliziert

Ablesbarkeit: mäßig

Trageeigenschaften: gut

Einsatzgebiet: Laufanfänger

FAZIT:
Läufer, die sich nur für die zurück­gelegte Distanz und die Laufzeit interessieren, finden bei der GPS-Uhr Timex Marathon alles, was sie brauchen: eine unauffällige GPS-Uhr mit leichten Bedienschwächen, die aber angesichts des günstigen Preises nicht ins Gewicht fallen.

8 / 8 Foto: Walter Fey
Distanzmesser im Test GPS-Uhr Timex Run Trainer
Mit einem großen Display und vielen Daten wartet die Timex Run Trainer auf. Ein Genuss beim Laufen.

GPS-Uhr Timex Run Trainer

Preis: 279 Euro

Die wasserdichte GPS-Uhr Timex Run Trainer hat sich bereits im RUNNER’S-WORLD-Lesertest bewährt, das Fazit dort lautete: „Ein wahrer Leckerbissen für Hightech-Fans, aber eher abschreckend für Läufer, die am liebsten nur zwei Knöpfe an der Uhr haben.“ Aufgrund der Gehäusegröße – die freilich ein riesiges Display mit sich bringt – ist die Timex Run Trainer eher für kräftigere Handgelenke geeig­net. Aber durch die günstige Integration des Armbands in das Gehäuse sitzt sie auch an normal großen Hand­gelenken gut – deutlich besser als etwa die Suunto Ambit.

Displayanzeige und Trainingsfunktionen der Timex Run Trainer lassen sich am PC einstellen, dazu gehört zum Beispiel auch eine Erinnerungsfunktion zur Flüssigkeitsaufnahme bei langen Trainingseinheiten. Das Display der Timex Run Trainer zeigt drei oder vier Zeilen. Die Datenauswertung erfolgt Dank ANT+-Technik und guter Software problemlos und schnell.

WERTUNG:

Bedienung: selbsterklärend

Ablesbarkeit: sehr gut

Trageeigenschaften: okay

Einsatzgebiet: ambitionierte Läufer und Profiläufer

FAZIT:
Die GPS-Uhr Timex Run Trainer ist multifunktionell und bietet eine ganze Reihe von Trainings-Hilfsfunktionen. Die Timex Run Trainer ist eine Läuferuhr, die zahlreiche Daten zur Auswertung speichert. Gut: Das Display ist eins der größten bei Uhren überhaupt.

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GPS-Uhren im Test 2013

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GPS-Uhr Garmin FR 10

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