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Schuhtest Laufschuhtest Herbst 2012

Wir haben die aktuellen Laufschuhe in unserem großen Laufschuhtest Herbst 2012 auf Herz und Nieren getestet. Hier finden Sie die Ergebnisse und das perfekte Laufschuh-Modell für Sie.

Den perfekten Laufschuh per se gibt es nicht. Denn welcher Laufschuh am besten zu Ihnen passt, ist eine höchst individuelle Angelegenheit und hängt von zahlreichen Kriterien ab. Um herauszufinden, welches Laufschuh-Modell für Sie am besten geeignet ist, sollten Sie verschiedene Laufschuhe in einem Geschäft probieren und auf Ihre Erfahrung vertrauen.
Abrollvorgan Guidance Line Asics Cumulus +
Foto: Walter Fey

„Guidance Line“ vom Asics Cumulus.

Einen ersten Überblick über das aktuelle Angebot an Laufschuhen können Sie sich in unserer Bildergalerie verschaffen. Entspricht einer der Laufschuhe Ihren Vorstellungen, dann gehen Sie in ein Fachgeschäft und lassen sich beraten, ob dieser Laufschuh auch wirklich für Sie geeignet ist. Zudem empfiehlt es sich, auf verschiedenen Untergründen auch unterschiedliche Laufschuhe zu tragen. Probieren Sie ruhig einmal etwas Neues aus und verlassen die ausgetretenen Pfade beim Training.

Was bedeutet „Abrollvorgang“?
Der Abrollvorgang ist bei jedem Läufer verschieden. Grundsätzlich unterscheidet man in drei Typen: den Rückfußläufer, der den Fuß zuerst über die Ferse auf den Boden setzt, den Mittelfußaufsetzer, der zuerst mit dem Mittelfuß landet, und der Vorfußläufer, der entsprechend zuerst auf dem Vorfuß landet. Da die Großzahl der Läufer zuerst mit der Ferse auf dem Boden landet, wird die Sohlenkonstruktion bei den meisten Laufschuh-Modellen der Krafteinwirkung des Läufers angepasst, so zum Beispiel bei der „Guidance Line“ (Bild) vom Asics Cumulus.

Das Obermaterial hält den Schuh am Fuß:
Bei der Anprobe bekommt der Fuß zunächst Rückmeldung von der Sohle, also vom Fußbett, wo der Fuß am meisten Rezeptoren hat. Genauso wichtig für die Eignung des Laufschuhs ist aber der Sitz des Obermaterials. Es sollte sich dem Fuß anpassen, vor allem im Mittelfuß­bereich eng anliegen und es muss etwas flexibel sein. Der Halt lässt sich durch leichte, aufgeklebte Besätze verbessern, wie es zum Beispiel durch den Flexfilm beim Kinvara (Bild unten) fabriziert wird.
Obermaterial Flexfilm Kinvara +
Foto: Walter Fey

Flexfilm beim Kinvara 3 von Saucony.

Was bedeutet Sprengung?
Sprengung lässt sich auch als „Neigung“ bezeichnen und bezieht sich auf die Fersenerhöhung: Die Ferse steht im Schuh höher als der Vorfuß, die Differenz wird als „Sprengung“ bezeichnet. Bei den meisten normalen Trainingsschuh-Modellen beträgt sie circa zwölf Millimeter oder sogar noch mehr; bei Barfußschuhen nähert sie sich - wie im Barfußstand - dem Nullpunkt an, bei dem sich Vor- und Rückfuß auf einer Höhe befinden. Bisherige Beob­achtungen legen nahe, dass eine niedrigere Sprengung den Mittelfußaufsatz provoziert: Der Fuß landet dann nicht auf der Ferse, sondern auf dem Mittelfuß. Es ist umstritten, ob das gesünder oder besser für den Laufstil ist. Probieren Sie es vorsichtig aus!

Der kleine Unterschied zwischen Damen- und Herrenmodellen:
Frauen haben zwar kleinere Füße als Männer, aber können sie dennoch auch in Männerschuhen laufen? Unsere Datenreihen zeichnen ein sehr differenziertes Bild über die Unterschiede: Frauenfüße sind im Schnitt deutlich schmaler und schlanker. Und sie haben deutlich weniger Volumen als Männerfüße, auch wenn sie die gleiche Länge haben. Vor allem die Ferse ist bei Frauen schmaler als bei Männern, der Vorfuß ist im Verhältnis dazu aber breiter. Deshalb sitzen die speziellen Damenmodelle bei Läuferinnen meist besser. Viele Hersteller stimmen zudem die Schuhe auf das niedrigere Gewicht der Läuferin ab.

Fürs Alternativtraining zum Laufen finden Sie bei der Women's Health unter WomensHealth.de/fitnesstools aktuelle Fitnessgeräte für Zuhause im Test.
Jetzt noch besser laufen: aktuelle Lauftipps, News und Tests >>

27.09.2012
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