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Lauf-Apps im Test Runmeter (gratis)

Mit der kostenlosen Runmeter-App können Läufer ihr Training aufzeichnen und analysieren. Die kostenlose App liefert alle nötigen Funktionen.

Runmeter +
Foto: RW

Lauf-Apps im Test: Runmeter.

Runmeter: Ausführliche Auswertung dank Diagrammen

Die Runmeter-App zeichnet Strecke, Zeit, Distanz, Geschwindigkeit und Kalorienverbrauch auf. Das Besondere an der Runmeter-App ist die ausführliche Auswertung der Läufe in Form von Diagrammen und Statistiken. Für jede einzelne Angabe, wie beispielsweise Aufstieg, Abstieg, Kalorienverbrauch oder Durschnittstempo, erstellt die App automatisch eine separate Grafik. Allgemein ist Runmeter weniger auf die Kopplung mit sozialen Medien ausgerichtet, wodurch man bei der Anmeldung weder seine E-mail Adresse noch seinen Facebook-Account angeben muss. Die Verbindung mit Facebook und Twitter ist zwar möglich, jedoch nur in der kostenpflichtigen Elite-Version. Das ist vor allem für Läufer von Vorteil, die den Umgang mit sozialen Medien aufgrund von Datenschutz lieber meiden möchten. An der Runmeter-App ist außerdem ungewöhnlich, dass es weder ein dazugehöriges Portal gibt, noch die Möglichkeit sich mit Freunden zu vernetzen.

Runmeter-App im Praxis-Test: Reiche Datenauswertung und schlichtes Design

Beim Öffnen der Runmeter-App fällt zunächst auf, dass die App keine richtige Startseite hat, sondern man direkt auf der Seite „Stoppuhr“ landet. Dort werden Angaben, wie Zeit, Wegstrecke, Kalorien und Tempo angezeigt, sodass man mit einem Klick auf die Fläche „Starten“ seinen Lauf beginnt ohne auf eine andere App-Seite wechseln zu müssen. Allerdings passiert es dann und wann, dass kurz vor dem Start des Laufs, Werbung oder gar Werbefilme aufpoppen, was ein Nachteil im Vergleich zu anderen kostenlosen Apps ist, die keine Werbung haben (z.B. Nike+). Dafür ist die Premium-Version „Runmeter Elite“ (bei der es keine Werbung gibt), mit 4,99 € pro Jahr deutlich günstiger als andere vergleichbare Lauf-Apps. Insgesamt ist das Design der App sehr schlicht und unaufwendig. Läufer also, die viel Wert auf Ästhetik und Design legen, werden von der Gestaltung der Runmeter-App vermutlich nicht begeistert sein. Ohne viel „Schnickschnack“ liefert die App dennoch alle nötigen Funktionen für Läufer und ist zuverlässig in der Benutzung. Das GPS-Signal wird innerhalb von Sekunden gefunden und während der Aktivität läuft die App stabil und speichert alle Läufe. Im Testzeitraum kam es zu keinem Absturz der App. Audio-Feedback während des Laufs gibt es nicht. Das Piepsen allerdings, das bei Beginn und Pausieren des Laufs ertönt, empfand ich als unangenehm und überflüssig. Nach dem ersten Lauf kann man sich aufgrund der Vielzahl an Auswertungen, Statistiken, Karten und Diagrammen zunächst überfordert fühlen. Jede Unterseite bietet eine neue Serie von Auswahlmöglichkeiten und Menüpunkten, wodurch man schon mal schnell den Überblick verlieren kann. Dafür schafft Runmeter Abhilfe, indem es die Möglichkeit bietet, die Seiten nach individuellen Wünschen zu sortieren und sogar Seiten zu löschen, die man für sich als nicht relevant empfindet. Die zahlreichen Auswahlmöglichkeiten innerhalb der App sind vermutlich damit begründet, dass es zur Runmeter-App kein Portal gibt, in dem man sich seine Auswertungen auf dem PC ansehen kann.

Im Test bezüglich der Messgenauigkeit schneidet Runmeter vergleichsweise gut ab. Auf einer im Vorwege abgemessenen Strecke von fünf Kilometern kam es nur zu geringen Abweichungen (5.03 km, 5.09 km, 5.17 km, 5.18 km, 5.16 km). Positiv auffallend ist zudem der geringe Akkuverbrauch der App. Innerhalb einer Stunde GPS-Aufzeichnung über 12.7 km verbrauchte die App 15 % der Akkuleistung des Test-Smartphones (iPhone 5 mit iOS 8). Vergleichbare Apps verbrauchen unter gleichen Bedingungen bis zu 22 %.


Fazit:

Runmeter bietet eine detailreiche Datenauswertung und ist damit besonders für fortgeschrittene Läufer geeignet. Für Laufeinsteiger mögen die unzähligen Datenauswertungen nach einem Lauf etwas überfordernd sein, doch fortgeschrittene Läufer profitieren allemal von dem Datenreichtum der Runmeter-App. Dadurch dass sich die App nicht mit Facebook oder Twitter verbinden lässt, ist sie eher für Läufer geeignet, für die die Kopplung mit Social Media und das Teilen von Läufen nicht im Fokus steht. Wem es nicht wichtig ist, sich mit anderen Läufern und Freunden zu vergleichen, der liegt mit der Runmeter-App genau richtig. Der Fokus der App ist nicht der soziale Aspekt, sondern das Laufen selbst und die anschließende ausführliche Auswertung. Leider ist die App bisher nur für iOS und nicht Android verfügbar.

Runmeter-App im Detail:


Anzeige während des Trainings: Zeit, aktueller Schnitt in min/km, Distanz, Durchschnittsgeschwindigkeit, Kalorienverbrauch
Export/Import von Trainingseinheiten möglich: nein, nur in der Elite-Version
Koppelbar mit Pulsmesser: Wahoo ANT+
Koppelbar mit Sportuhr: nein, nur in der Elite-Version
Auto-Pause: nein, nur in der Elite-Version
Audio-Feedback: nein, nur in der Elite-Version
Musikplayer integriert: nein
Livetracking: nein
Programmierung von Trainingseinheiten: nein
Trainingspläne: nein
Manueller Eintrag von Läufen: ja
Challenges mit anderen Usern: nein
Push-up-Benachrichtigungen: nein
Teilen in sozialen Netzwerken: nein
Auswertung am PC: nein
Auswertung auf dem Smartphone: Anzahl der Läufe, Tag-, Wochen-, Monats und Jahreskilometer, Gesamt-Kilometer seit Installation der App, grafische Darstellung der Läufe in Diagrammen jeglicher Daten
Nutzung ohne Registrierung: ja
Preis: kostenlos
In-App-Käufe: Premium Account jährlich 4.99 €
Website: $link:e:https://abvio.com/runmeter/|www.abvio.com/runmeter)$
Download: Apple Store
Getestete Version der App: Runmeter GPS v 10.4.8 auf Apple iPhone 4 mit iOS 7.1.2
Messgenauigkeit im Test: Vergleichswerte während 5 Testläufen auf einer 5 km langen Teststrecke
 5.03 km, 5.09 km, 5.17 km, 5.18 km, 5.16 km
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Autor: Annemarie Manthei 07.12.2015
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