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Darauf sollten Sie achten! Sechs Tipps zu Distanzmessgeräten

Worauf Sie beim Kauf und Gebrauch von Distanzmessern achten sollten.

1. Orientieren Sie sich bei der Anschaffung an dem, was Sie als Läufer brauche. Und nicht an dem, was die angebotenen Geräte technisch können.

2. Distanzmesser, die mit einem Bewegungssensor die Distanz und Geschwindigkeit messen, sollten Sie unbedingt kalibrieren! Wichtig dabei: Laufen Sie bei der kalibrierung auf einer abgemessenen Strecke – hierfür eignet sich am besten die 400-m-Bahn – am besten in ihrem üblichen Lauftempo. Dann funktioniert die Geschwindigkeitsanzeige am besten. – Bei unseren Tests haben wir beobachtet, dass die Geräte immer nur in einem Geschwindigkeitsbereich sehr genau messen. Läuft man aber deutlich schneller (oder langsamer), werden die Messungen ungenauer.

3. Achten Sie auch darauf, dass Sie den Sensor am Schuh immer gleich befestigen – und dass Sie bei anderen Schuhen eventuell neu kalibrieren müssen (wird von den Herstellern empfohlen). Beim Polar RS800 beispielsweise kann man auch zwischen verschiedenen Schuhen wählen. Sonst werden die Messungen fehlerhaft.

4. Distanzmessung braucht relativ viel Batterie- beziehungsweise Akkuleistung: Die GPS-Geräte haben deshalb integrierte Akkus. Beim iPhone reicht der mitunter nur drei bis vier Stunden, je nach Anwendung. Aber auch das Nokia-Handy und der Garmin Forerunner müssen nach einigen Stunden Gebrauch wieder aufgeladen werden. Da sind die Polar- oder Suunto-Uhr überlegen – auch wenn die footpods öfter mal eine neue Batterie benötigen, sofern sie ständig genutzt werden.

5. Überlegen Sie sich gut, welchen Einsatzzweck Sie neben der Distanzmessung im Sinn haben; und wofür Sie den Distanzmesser einsetzen werden. Anders gesagt: Es lohnt sich nicht, das iPhone von Apple anzuschaffen, nur um dadurch einen Distanzmesser zum Laufen zu haben. Unter dem Strich sind die Systeme mit Bewegungssensor zum Laufen besser geeignet – auch wegen der einfacheren Handhabbarkeit. Die Telefone sitzen mitunter recht unbequem auf einer Tasche am Oberarm.

6. Nehmen Sie sich für das Gerät Zeit – beziehungsweise planen Sie diese ein. Keines der Geräte ist sofort einsetzbar. Alle benötigen eine gewisse Zeit der Beschäftigung mit ihnen, ehe man die Funktions- und Bedienprinzipien durchschaut. Dies dauert meist die ersten fünf bis zehn Einsätze.
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Autor: Urs Weber 15.07.2009
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