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SchuhcheckTrailschuhe und Winterschuhe im Test - die Modelle 2012/2013

Wie Sie beim Auto Winterreifen aufziehen, sollten Sie es auch beim Laufen machen. Mit diesen robusten Winterlaufschuhen und Trailschuhen.

Zum Artikel: Trailschuhe und Winterlaufschuhe im Test

Asics Gel-Fuji Trabuco
1 / 10 Foto: Walter Fey
Trailschuhe im TestAsics Gel-Fuji Trabuco
Den Trailschuh Asics Gel-Fuji Trabuco gibt es mit Stützelement in der Mittelsohle oder ohne. Ohne heißt er Asics Gel-Fuji Trabuco Neutral.

Asics Gel-Fuji Trabuco

Trailmäßig steht Asics mit dem Gel-Fuji Trabuco in der ersten Startreihe. Der Asics Gel-Fuji Trabuco ist mit einer Gore-Tex-Membran im Obermaterial ausgerüstet und hält die Füße dadurch zuverlässig trocken. Das Modell steht in der Tradition des ­Gel-Trabuco, des vermutlich meistverkauften Trailschuhs überhaupt. In der neuen Version ist der Asics Gel-Fuji Trabuco leichter, flexibler und in der Mittelsohle flacher geworden. Das ist positiv spürbar beim Laufen, sorgt für einen direkteren Bodenkontakt und für einen sicheren Stand. Gel-Dämpfungskissen sind im Vor- und Rückfuß integriert. Die Mittelsohle des Asics Gel-Fuji Trabuco besteht aus leichtem Solyte-Kunststoff, der sich auch bei den Trainingsmodellen bewährt hat. Die Testläufer lobten die Laufeigenschaften des Asics Gel-Fuji Trabuco, vor allem die Flexibilität und guten Abrolleigenschaften. Wie den Vorgänger gibt es auch den Asics Gel-Fuji Trabuco in zwei Versionen, mit und ohne Gore-Tex-Membran im Obermate­rial; in der kalten Jahreszeit ist die Membranversion aber unbedingt empfehlenswert.

Fazit: Durch die gute Dämpfung ist der Asics Gel-Fuji Trabuco für den Winter- und Traileinsatz geeignet und bietet von den hier vorge­stell­ten Schuhen das breiteste Einsatzspektrum. Tipp: Es gibt ihn auch mit der Bezeichnung „Neutral“: Dabei wird zugunsten von weniger Gewicht und mehr Flexibilität auf das Duomax-Stützelement in der Mittelsohle verzichtet – vor allem für Neutralfußläufer ohne Pronationsprobleme die bessere Wahl!

Preis: 139,95 €

Adidas Supernova Riot 4
2 / 10 Foto: Walter Fey
Trailschuhe im TestAdidas Supernova Riot 4
Das Formotion-Element des Adidas Supernova Riot 4 ist speziell für Trails ausgelegt. Der Riot bietet sehr viel Stabilität.

Adidas Supernova Riot 4

Dem Adidas Supernova Riot 4 merkt man im positiven Sinne die Zugehörigkeit zur Supernova-Familie von Adidas an, erkennbar zum Beispiel an der Adiprene-Dämpfung, dem Formotion-Element (speziell für Trails ausgelegt), der funktionellen Ortholite-Einlegesohle oder der sehr stabilen Pro-Moderator-Mittelfußstütze. Der Adidas Supernova Riot 4 ist zwar recht schwer, bietet für einen Trailschuh aber komfortable Dämpfungseigenschaften und sehr viel Stabilität und ist somit gut für Läufer mit Überpronation geeignet. Die Conti­nen­tal-Außensohle des Adidas Supernova Riot 4 ist sehr griffig und bietet auch auf nassem Untergrund vergleichsweise gute Rutschfestigkeit. Das Ober­material lässt sich durch das gute Schnürsystem perfekt an den Fuß anpassen.

Fazit: Der Adidas Supernova Riot 4 ist ein Schuh für mittelschwere bis schwere Läufer, geeignet für Wald und Wiesen, aber auch für Schnee und Eis. Dabei bietet der Adidas Supernova Riot 4 relativ komfortable Laufeigenschaften.

Preis: 129,95 €

Saucony Xodus 3.0 GTX
3 / 10 Foto: Walter Fey
Trailschuhe im TestSaucony Xodus 3.0 GTX
Die grob profilierte Vibram-Außensohle des Saucony Xodus 3.0 GTX sorgt für einen hervorragenden Vortrieb – ein perfekter Trailschuh für den Winter.

Saucony Xodus 3.0 GTX

Unsere Testläufer lobten am Saucony Xodus 3.0 GTX vor allem das breite Einsatzspektrum abseits der Straße. In der hier gezeigten Version mit einer Gore-Tex-Membran im Obermaterial bleiben die Füße auch bei Regen, Schnee oder tiefem Matsch trocken. Die Passform des Saucony Xodus 3.0 GTX ist eher für breitere Füße geeignet. Der Saucony Xodus 3.0 GTX sollte nicht zu locker geschnürt werden, sonst entsteht leicht Schlupf an der Ferse. Für einen hervorragenden Vortrieb sorgt die grob profilierte Vibram-Außensohle, je weicher der Untergrund, desto besser. Die Sprengung des Saucony Xodus 3.0 GTX beträgt nur vier Millimeter.

Fazit: Die Laufeigenschaften des Saucony Xodus 3.0 GTX bieten einen sehr guten Kompromiss, der Schuh kommt sowohl für Fersen- als auch für Mittelfußläufer infrage – ein perfekter Schuh für Wintertrails.

Preis: 140 €

La Sportiva Crossover GTX
4 / 10 Foto: Walter Fey
Trailschuhe im TestLa Sportiva Crossover GTX
Mit dem La Sportiva Crossover GTX sind Sie für besonders harte Wintereinsätze gewappnet.

La Sportiva Crossover GTX

Wenn es wirklich ernst wird mit den Wetterbedingungen, dann sind Schuhe wie dieser gefragt: Der La Sportiva Crossover GTX basiert technisch auf dem Modell Crosslite von La Sportiva, ist aber zusätzlich mit hohem Schaft und einer Gore-Tex-Membran ausge­rüstet. Die grob profilierte Außensohle des La Sportiva Crossover GTX ist besonders im Vorfußbereich sehr flexibel und kann sogar durch Spikes ergänzt werden. Die Gamaschen wer­den durch einen schrägen Reißverschluss geschlossen, darunter sitzt eine normale Schnürung. Achtung, die Größen fallen klein aus, fast eine Nummer kleiner als bei anderen Marken. Dafür ist der La Sportiva Crossover GTX verhältnis­mäßig leicht (437 Gramm bei US 12).

Fazit: Flach, flexibel und wasserdicht: Der La Sportiva Crossover GTX ist ein Winterschuh für Läufer, die mal eben über einen verschneiten Alpenpass laufen wollen.
Preis: 150 €

Mizuno Wave Ascend 7
5 / 10 Foto: Walter Fey
Trailschuhe im TestMizuno Wave Ascend 7
Auf leichten Trails, in Parks und im Wald spielt der Mizuno Wave Ascend 7 seine Stärken aus.

Mizuno Wave Ascend 7

Der Mizuno Wave Ascend 7 ist ein Hybrid-Trailschuh, er eignet sich sowohl für die Straße als auch für leichtere Trails. Dabei ist der Mizuno Wave Ascend 7 eher für Wald- und Parkwege als für raues oder alpines Gelände entwickelt worden. Das Obermaterial des Mizuno Wave Ascend 7 sitzt wie bei einem normalen Trainingsschuh sehr angenehm (und atmungsaktiv) im Vergleich zu manch reinem Trailschuh. Allerdings kommt der Mizuno Wave Ascend 7 auch ohne Membran – bei langen Regenschauern oder feuchtem Geläuf werden die Füße also auch gern mal nass. Die Mittelsohle des Mizuno Wave Ascend 7 ist komfortabel und im Vorfußbereich sehr flexibel, geradezu eine Einladung zu einem höheren Lauftempo. Die Testläufer kritisierten das zu feine Außensohlenprofil, in dem sich kleine Steinchen festsetzen.

Fazit: Der Mizuno Wave Ascend 7 ist ein guter Trainingsschuh für Schotter, Straße und Parkwege, weniger für harte Trailbedingungen.

Preis: 120 €

New Balance MT 610 GTX
6 / 10 Foto: Walter Fey
Trailschuhe im TestNew Balance MT 610 GTX
Ein ausgeklügeltes Schnürsystem hält den New Balance MT 610 GTX sicher und fest am Fuß.

New Balance MT 610 GTX

Das Trailmodell MT 610 GTX von New Balance wird auf einem speziell für das Ein­satzgebiet optimierten Leisten produziert. Den meisten Testern vermittelte der New Balance MT 610 GTX einen sehr bequemen Sitz und sehr viel Platz in der Zehenbox. Dennoch sitzt der New Balance MT 610 GTX keineswegs zu locker, dafür sorgt ein ausgeklügeltes Schnürsystem, das das Obermaterial auch um den Schaft herum fester zieht, so bleibt der Schuh sicher am Fuß. Die Sprengung von 10 Millimetern ist eher klassisch, das Fußbett ziemlich flach und wenig konturiert – auch wegen seiner Abrolleigenschaften ist der New Balance MT 610 GTX eher für Normalfußläufer geeignet, weniger für Überpronierer. Die speziell für das Traillaufen ausgelegte Mittel­sohle bietet nur wenig Dämpfung.

Fazit: Der New Balance MT 610 GTX ist ein robuster Winterschuh für den Einsatz auf Naturböden; auch in spezieller Damenversion (New Balance WT 610 GTX).

Preis: 100 €

Salomon XR Mission CS
7 / 10 Foto: Walter Fey
Trailschuhe im TestSalomon XR Mission CS
Der Salomon XR Mission CS schützt den Fuß vor Feuchtigkeit, ist aber nicht wasserdicht, das Kürzel „CS“ steht für „Climashield“.

Salomon XR Mission CS

Trailschuhe werden genau wie die meisten Geländewagen nie ausschließlich im Gelände oder auf Trails eingesetzt. Oft läuft man auch über Asphalt – und sei es nur auf dem Weg zum Trail oder zum Parkweg. Genau für dieses Einsatzgebiet ist der Salomon XR Mission CS gedacht, den es übrigens auch in einer speziellen Damenversion mit einem frauenspezifischen Design und einer veränderten, für den Frauenfuß optimierten Passform gibt. Das Kürzel „CS“ in der Modellbezeichnung des Salomon XR Mission CS steht für „Climashield“: Der Salomon XR Mission CS schützt den Fuß vor Feuchtigkeit, ist aber nicht wasserdicht. Der Fuß ist von einer Art wasserdichten Wanne im Schuh umgeben, tiefe Pfützen und Spritzwasser verlieren damit ihre Bedrohung. Gleichwohl sind die Lasche und der obere Part des Schaftes nicht mit der CS-Ausrüstung ausgestattet, dadurch flexibler und vor allem auch atmungsaktiver. Der Salomon XR Mission CS läuft sich sehr komfortabel und ähnelt eher einem normalen Trainings- als einem Trailschuh. Dazu trägt das gut ausgeprägte Ortholite-Fußbett entscheidend bei. Die Sohle des Salomon XR Mission CS ist auf Waldwegen und einfachen Trails ausreichend rutschfest.

Fazit: Eine gelungene Mischung aus Trainings- und Trailschuh: Von den Laufeigenschaften her ist der Salomon XR Mission CS sicher für die meisten Läufer der bessere Kompromiss als ein reiner Trailschuh. Gut: Es gibt eine spezielle Damenversion mit einer optimierten Passform.

Preis: 129,95 €

Icebug Anima BU-Grip
8 / 10 Foto: Walter Fey
Trailschuhe im TestIcebug Anima BU-Grip
Der schwedische Hersteller setzt beim Icebug Anima BU-Grip auf Spikes – wie dort im Winter auch bei Autos üblich.

Icebug Anima BU-Grip

Der Hersteller kommt aus Schweden, und Eis ist da im Winter eine Selbstverständlichkeit: Ebenso wie es bei den Winterreifen für Autos dort erlaubt ist, mit Spikes zu fahren – in vielen Regionen fahren die Schweden im Winter gerne auch mal über zugefrorene Seen –, werden auch die Sohlen der Laufschuhe gern mit Spikes versehen. Sechs in der Ferse und zwölf im Vorfußbereich sorgen bei dem Icebug Anima BU-Grip für eine gute Kraftübersetzung am Boden; für Asphalt sollte man die Schuhe nicht einsetzen, dann verschleißen die Spikes oder brechen raus. Die Konstruktion des Icebug Anima BU-Grip ist sehr leicht. Getragen wird er von einer einfachen, einlagigen Mittelsohle, die passable Dämpfung für leichtere Läufer bietet. Das Obermaterial des Icebug Anima BU-Grip ist seitlich am Fuß mit Besätzen verstärkt, der Fuß steht wie in einer flexiblen Wanne, so bleiben die Füße im Schnee länger trocken. Die Innenverarbeitung und die Konzeption des Obermaterials sind fast so leicht und flexibel wie bei einem Wettkampfschuh. Die Einlegesohle des Icebug Anima BU-Grip ist stark ausgeformt und umschließt die Ferse stärker als bei anderen Modellen.

Fazit: Der Icebug Anima BU-Grip ist für die Fälle, wo wenig Schlupf gewünscht ist und der Vorwärtsdrang groß ist. Für Wettkämpfe auf Eis und Schnee ist er ideal, hier spielt er seine ­Traktionsstärke mit den Spikes aus und bietet Laufeigenschaften ähnlich einem Wettkampfschuh – ein sehr spezielles, jedoch auch enges Einsatzspektrum.

Preis: 159,95 €

Ecco Biom Trail
9 / 10 Foto: Walter Fey
Trailschuhe im TestEcco Biom Trail
Der Ecco Biom Trail bietet im verschneiten Wald oder bei Berg­läufen stets gute Traktion.

Ecco Biom Trail

Der dänische Hersteller Ecco geht einen ganz eigenen Weg bei der Konstruktion seiner Laufschuhe: Er erforscht, entwickelt und produziert sie in den eigenen Werken. Dabei kommt eine eigenständige Lösung heraus – die im Fall des Ecco Biom Trail auch sehr gelungen ist. Das Obermaterial des Ecco Biom Trail ist mit einer Gore-Tex-Membran versehen und wasserdicht. Die Laufeigenschaften sind sehr direkt, fördern das Abrollen über den Mittelfuß, gleichzeitig bietet der Ecco Biom Trail aber auch einen guten Bodenkontakt. Dank des flachen Standes des Fußes im Schuh ist die Gefahr des Umknickens gering. Die tief profilierte Sohle des Ecco Biom Trail bietet einen guten Grip, die Dämpfung ist allerdings gering, für festen Untergrund und Asphalt ist der Biom Trail also wenig geeignet.

Fazit: Der Ecco Biom Trail eignet sich dank seiner flachen Konstruktion hervorragend für den Traileinsatz. Das darf auch im verschneiten Wald sein oder bei Berg­läufen, wo er gute Traktion bietet.

Preis: 180 €

K-Swiss Blade-Max
10 / 10 Foto: Walter Fey
Trailschuhe im TestK-Swiss Blade-Max
Der K-Swiss Blade-Max ist mehr Winterlaufschuh als Trailschuh, dank Versiegelung ist das Obermaterial wasserdicht und gleichzeitig atmungsaktiv.

K-Swiss Blade-Max

Der K-Swiss Blade-Max nimmt eine Sonder­stellung ein, auf den ersten Blick wirkt er auch nicht wirklich wie ein Trailschuh, aber dieser Eindruck täuscht teilweise. Der K-Swiss Blade-Max ist eher ein Winterlaufschuh – und das liegt am Obermaterial, das mit der sogenannten Ion-Mask-Technologie ausgerüstet ist. Die usprünglich aus dem Militär stammende Technologie versiegelt das Obermaterial nach außen, es ist wasserdicht, gleichwohl atmungsaktiv. Der Effekt ist verblüffend, denn auch unter einem Wasserstrahl bleibt der Schuhinnenraum des K-Swiss Blade-Max trocken. Trotz der etwas hölzernen Sohlenoptik: Die Mittelsohleneinheit ist äußerst flexibel, die Laufeigenschaften des K-Swiss Blade-Max sind für einen Winterschuh durchaus dynamisch.

Fazit: Der K-Swiss Blade-Max ist eine sehr gute Alternative als Winterlaufschuh, mit den Laufeigenschaf­ten und der Charakteristik eines Trainings­schuhs; der Fuß bleibt immer trocken.

Preis: 119,95 €

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Asics Gel-Fuji Trabuco

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La Sportiva Crossover GTX

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Mizuno Wave Ascend 7

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New Balance MT 610 GTX

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Salomon XR Mission CS

Salomon XR Mission CS

Icebug Anima BU-Grip

Icebug Anima BU-Grip

Ecco Biom Trail

Ecco Biom Trail

K-Swiss Blade-Max

K-Swiss Blade-Max

Autor: Urs Weber 27.12.2012
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