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Toms Top Ten Alles geben? Wozu der Kampf?

Die Schritte fliegen, das Herz hämmert, der Körper rebelliert - manchmal pushen sich Läufer extrem. Wozu der Kampf, warum diese Härte zu sich selbst? Eine Bilanz.

Kö-Lauf Düsseldorf 2014 +
Foto: Norbert Wilhelmi

Nicht nur Topläufer wie hier bei den deutschen 10-km-Meisterschaften 2014 kämpfen beim Wettkampf oder im Training. Warum?

Negativseite:
10. Man sieht komisch aus: Rote Birne, wilde Mimik und eine Frisur, bei der Supermodels die Schminke aus dem Gesicht fällt – ehrlich, aber wenig werbewirksam.

9. Man schwitzt nach: Tempotraining sieht man Ihnen auch noch eine halbe Stunde später an. Bei ahnungslosen Gegenübern löst das ggfs. interessante Spekulationen aus.

8. Es ist eine Qual: Es braucht Überwindung, Motivation, vielleicht sogar eine Portion Selbstgeißelung. Manchmal tut es sogar weh.

7. Es ist gefährlich: Das Risiko zu stürzen oder den Körper zu überlasten steigt an. Man könnte einen Krampf oder eine Zerrung erleiden, oder die Verdauung könnte unkontrollierbar werden.

6. Muss ja nicht sein: Man will doch nur Spaß haben, man ist doch Genussläufer, nur Joggen reicht doch auch, ist ja auch viel gesünder.

Positivseite:
5. Man wird besser: Von Mal zu Mal fällt einem dieses irre Tempo leichter. Das fühlt sich gut an.

4. Durchpusten: Ein typisch norddeutsches Wort, das den Genuss ausdrückt, sich so richtig draußen erfrischt zu haben. Nichts erzeugt dieses gesunde Prickeln wirkungsvoller als Tempo.

3. Förmlich fliegen: Kaum zu glauben, dass man immer noch so schnell laufen kann, irgendwie geht es, irgendwie fühlt es sich fast an wie fliegen.

2. Zufriedenheit: Das Gefühl hinterher ist top. Wenn man alleine lief, ist man versöhnt mit sich selbst, Laufkameraden schweißt Tempo zusammen.

1. Es hält jung: Tempo und körperliche Schonungslosigkeit sind Attribute der Jugend – die sich ein Leben lang bewahren lassen.

Fazit: Welche Seite überwiegt, das kann wohl nur jeder für sich entscheiden. Die meisten Menschen, die sich gelegentliches Verausgaben gönnen, verbinden damit ein lohnendes Chancen-Risiken-Profil.

Allen, die sich in diesen Zeilen wiederfinden, seien die Bücher von Marvin Running alias Tom ans Herz gelegt.
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Autor: Tom 16.09.2014
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