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Leichtathletik-EM in Zürich André Pollmächer: "Soweit nach vorn wie möglich"

André Pollmächer spricht im Interview über seine Chancen bei der Marathon-EM in Zürich am 17. August. Und darüber, wie sein Training bisher lief.

André Pollmächer +
Foto: photorun.net

André Pollmächer, hier beim Düsseldorf-Marathon im April, ist der einzige deutsche Starter beim Männer-EM-Marathon.

Als einziger deutscher Läufer wird André Pollmächer (Rhein-Marathon Düsseldorf) am 17. August bei den Europameisterschaften im Marathonrennen an den Start gehen. Vor diesem Lauf beantwortete der 31-Jährige, der sich im vergangenen Jahr in Berlin auf 2:13:05 Stunden steigerte und in diesem Frühjahr bei widrigen Wetterbedingungen in Düsseldorf 2:13:59 erreichte, die folgenden Fragen.

Wie lief das Training und wo haben Sie sich vorbereitet?

André Pollmächer: Das Training läuft noch und ist in der entscheidenden Phase. Für ein Fazit ist es also noch zu früh, aber ich bin mit der bisherigen Entwicklung zufrieden. Seit gut einer Woche bin ich in St. Moritz, vorher habe ich mich in Düsseldorf vorbereitet.

Wie ist die Form, und ist diese vergleichbar mit der vor Düsseldorf 2014 und Berlin 2013?

André Pollmächer: Eine Marathonvorbereitung kann man nie mit einer anderen vergleichen, weil die Rahmenbedingungen immer andere sind. Man muss stets neue Wege finden, um Reize zu setzen, die für den entsprechenden Wettkampf wichtig sind. Ich kann sagen, ich fühle mich gut.

Mit welchen Zielen gehen Sie in den EM-Marathon? Was wäre eine gute Platzierung?

André Pollmächer: In eine Meisterschaft zu gehen, ohne gewinnen zu wollen, ist in meinen Augen der falsche Ansatz. Mein Ziel ist es, mich soweit vorne wie möglich zu platzieren.

Gibt es einen oder mehrere Läufer, an denen Sie sich orientieren werden?

André Pollmächer: Das Spannende am Marathon ist, dass das Rennen nie vorhersehbar ist. Ich glaube, man muss sich auf sich selbst konzentrieren und dabei die eigenen Stärken zum Tragen bringen.

Haben Sie sich speziell vorbereitet auf möglicherweise sehr warmes Wetter?

André Pollmächer: Ich wohne nicht seit Wochen in der Sauna und trage nicht permanent Kühlwesten, aber ich habe verschiedene Wettervarianten im Training bedacht.
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Autor: race-news-service.com 01.08.2014
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