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Kenianischer Langstreckenläufer Eliud Kiptanui

Eliud Kiptanui ist ein kenianischer Langstreckenläufer, der 2010 den Prag-Marathon in 2:05:39 Stunden gewann.

Eliud Kiptanui kehrt zum Prag-Marathon zurück. +
Foto: photorun.net

Eliud Kiptanui lief 2015 beim Berlin-Marathon auf den zweiten Platz.

Eliud Kiptanui wurde am 6. Juni 1989 geboren und ist ein kenianischer Langstreckenläufer, der in Eldoret lebt und in der Nähe im gut 2.000 Meter hoch gelegenen Kaptagat trainiert.

2009 gewann er den Marathon im kenianischen Kisumu mit großem Vorsprung in 2:12:17 Stunden. Bei dem Rennen in Kisumu – die Stadt liegt in der Nähe der ugandischen Grenze und ist mit 320.000 Einwohnern die drittgrößte in Kenia – gab es nicht einmal Wasser für die Athleten auf der Strecke.

Aufgrund dieser Leistung wurde der deutsche Manager Volker Wagner auf Eliud Kiptanui aufmerksam und engagierte ihn. Im April 2010 sollte er beim Vienna-City-Marathon starten, konnte aber aufgrund des Vulkanausbruchs des Eyjafjallajökull, der den Flugverkehr in Europa lahmlegte, nicht rechtzeitig anreisen. Stattdessen trat er drei Wochen später beim Prag-Marathon an, den er überraschend in der Weltklassezeit von 2:05:39 Stunden gewann, obwohl der Kurs nicht als besonders schnell gilt und sogar Kopfsteinpflasterpassagen aufweist. Es war Eliud Kiptanuis erstes Rennen außerhalb Kenias und er steigerte seine persönliche Bestzeit dabei um fast sieben Minuten.

Sein zweiter Marathon in Europa war nicht ganz so erfolgreich. Jedoch war auch der fünfte Platz beim Berlin-Marathon 2010 alles andere als eine Enttäuschung. Im strömenden Regen war Eliud Kiptanui im September 2010 nach 2:08:05 Stunden im Ziel. Später sorgte der Kenianer im japanischen Fukuoka für Aufsehen. Als Tempomacher war er derart ungeduldig, dass er weit vor der Spitzengruppe viel zu schnell lief. Nach 30 Kilometer ging Kiptanui aus dem Rennen, obwohl er eigentlich lieber bis ins Ziel gelaufen wäre. Doch in Japan sind die Regeln strenger, "Hasen" dürfen das Rennen nicht zu Ende laufen. An der 30-km-Marke stand ein Schiedsrichter mit einer roten Fahne vor ihm.

Im Jahr 2011 startete er bei den BIG 25 in Berlin und erreichte hier den dritten Platz in 1:12:59 Stunden. Drei Jahre später beim Berlin-Marathon 2014 erreichte Eliud Kiptanui den fünften Platz in 2:07:28 Stunden, nachdem er die Halbmarathon-Marke noch in 61:48 Minuten nur knapp hinter der Spitze um den Weltrekord laufenden Dennis Kimetto passierte hatte.

Im März 2015 lief Kiptanui mit 2:10:11 Stunden auf Platz sieben beim Seoul-Marathon. Ein halbes Jahr später startete er beim 42. Berlin-Marathon. Zwar waren Geoffrey und Emmanuel Mutai stärker einzuschätzen, doch konnte sich Eliud Kiptanui deutlich von ihnen distanzieren. So lief er bei dem Solo-Lauf des Siegers Eliud Kipchoge ab Kilometer 31 auf den zweiten Platz. Seine Zeit von 2:05:21 Stunden bedeutete nicht nur einen komfortablen Vorsprung auf seine Verfolger, sondern auch eine neue persönliche Bestzeit.

Am 28. Februar 2016 kam Eliud Kiptanui beim Tokio-Marathon nicht über den sechsten Platz in 2:08:55 Stunden hinaus. Sieben Monate später beim Berlin-Marathon 2016 ging Kiptanui in 61:13 Minuten - ähnlich wie schon 2014 - zwei Sekunden hinter der Spitze bei der Halbmarathon-Marke durch. Ab Kilometer 25 verlor er aber sukzessive an Tempo und eine Zeit von 2:03 Stunden oder 2:04 Stunden geriet schnell außer Reichweite. Nach 42,195 Kilometern reichten am Ende 2:07:47 Stunden für Eliud Kiptanui zu Platz fünf.
26.09.2016
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