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Bronze-Medaille und Kontinentalrekord in Rio de Janeiro Emma Coburn

Emma Coburn brach den nordamerikanischen Rekord über 3.000 Meter Hindernis und gewann bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro Bronze.

Emma Coburn wurde am 19. Oktober 1990 in Boulder, Colorado in den USA geboren. Sie wuchs in Crested Butte auf und besuchte dort bis 2008 die High School. In den folgenden Jahren verbesserte sie ihre Bestzeit von 10:06 Minuten um fast eine Minute auf 9:07,63 Minuten.

Nachdem sie ihre Schulzeit beendet hatte, begann sie an der heimischen University of Colorado Boulder ein Betriebswirtschaftsstudium. Währenddessen gewann sie zahlreiche Rennen, wozu unter anderem ihre Siege bei den Big 12 Champs, den Mt. SAC Relays 2010, dem Payton Jordan Cardinal Invite 2011 und bei den Pac12 2013 zählten. Darüber hinaus errang sie in den Jahren 2011 und 2013 den NCAA-Meistertitel.

Bereits 2011 wurde Coburn in 9:44,11 Minuten erstmals US-amerikanische Hindernislauf-Meisterin. Im selben Jahr vertrat sie ihr Land bei den Weltmeisterschaften in Daegu, wo sie als 13. Läuferin das Ziel erreichte. Durch eine nachträgliche Disqualifikation der Portugiesin Sara Moreira rückte sie später noch auf den zwölften Gesamtrang auf. 2012 konzentrierte sie sich auf die Olympic Trails, dem nationalen Vorausscheidungsrennen der US-Amerikaner. Dies zahlte sich aus. Sie gewann und qualifizierte sich so für ihre ersten olympischen Spiele, die im Sommer 2012 in London stattfanden. Dort erlief sie am 06. August in 9:23,54 Minuten den neunten Rang.

Nach Olympia in London ist vor Olympia in Rio de Janeiro dachte sie sich und versuchte ihre Bestzeiten weiter zu verbessern. Ihren Start bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Moskau musste sie 2013 verletzungsbedingt absagen. In der Folge kam sie jedoch nochmals deutlich stärker als zuvor zurück und überzeugte im Mai 2014 so durch einen überraschenden Sieg beim Shanghai Golden Grand Prix und einer neuen persönlichen Bestzeit von 9:19,80 Minuten. Weitere zwei Wochen später lief sie in 9:17,84 Minuten beim Prefontaine Classic auf Platz drei und bald darauf in 9:14,12 Minuten beim Meeting Areva in Paris auf den zweiten Rang. Am 12. Juli 2014 gelang ihr in Glasgow ein Fabelrennen, bei dem sie den von ihrer Landsfrau Jenny Simpson gehaltenen Kontinentalrekord der Nordamerikaner in 9:11,42 Minuten unterbot. Da die Veranstaler jedoch auf eine Dopingkontrolle nach dem Lauf verzichteten, verweigerte der US-amerikanische Leichtathletik-Verband die Anerkennung des Rekords.

2015 verteidigte sie erfolgreich ihren USTAF Outdoor Titel, womit sie sich für die Weltmeisterschaften qualifizierte. Während Gesa Felicitas Krause zu Silber lief, erreichte Coburn in Peking den siebten Rang. Wie schon vier Jahre zuvor konzentrierte sie sich in der Folge einmal mehr auf die damals anstehenden Olympischen Spiele in Rio de Janeiro.
Im Olympiastadion knackte sie den nordamerikanischen Kontinentalrekord am 15.08.2016 nicht nur erneut, sondern sie verbesserte ihn deutlich auf 9:07,63 Minuten. Gleichzeitig sicherte sie sich so die olympische Bronzemedaille.

Homepage: www.emmacoburn.com
Facebook: Emma Coburn auf Facebook
Autor: Jonas Müller 30.05.2017
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