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3000-Meter-Hindernisläuferin Gesa Felicitas Krause

Gesa Felicitas Krause ist eine deutsche 3.000-Meter-Hindernis-Läuferin und Bronzemedaillen-Gewinnerin bei der WM in Peking 2015.

Gesa Krause +
Foto: photorun.net

Gesa Krause bei ihren zweiten Olympischen Spielen in Rio de Janeiro 2016.

Gesa Felicitas Krause, geboren am 3. August 1992, ist eine deutsche Leichtathletin, die sich auf den Hindernislauf spezialisiert hat. Sie startet für die LG Eintracht Frankfurt und wird von Wolfgang Heinig, ebenfalls Trainer der deutschen Marathon-Läuferin Katrin Dörre-Heinig, trainiert.

Ihren ersten großen Erfolg konnte sie feiern, als sie im Juli 2011 bei den Leichtathletik-Junioren-Europameisterschaften in Tallin über 3000-Meter-Hindernis die Goldmedaille gewann. Im selben Jahr wurde sie vom Deutschen Leichtathletikverband auch für die Leichtathletik-Weltmeisterschaften in der Erwachsenenklasse nominiert. Dort konnte sie sich als Dritte ihres Vorlaufes für das Finale qualifizieren, in dem sie in einer neuen persönlichen Bestzeit von 9:32,74 Minuten den neunten Platz erreichte. Damit stellte sie zugleich einen neuen U20-Europarekord über diese Distanz auf.

2012 in Helsinki belegte sie über 3000-Meter-Hindernis den vierten Platz. Bei den Olympischen Spielen in London gewann sie ihren Vorlauf in neuer persönlicher Bestzeit von 9:24,91 Minuten, die sie im Finale auf 9:23,52 Minuten verbesserte und dort das Ziel als Achte erreichte. Ein Jahr später bei den U23-Europameisterschaften in Tampere gewann sie in neuer Meisterschaftsrekordzeit von 9:38,91 Minuten die Goldmedaille. Bei den darauffolgenden Leichtathletik-Weltmeisterschaften rutschte sie nach einer schwachen Vorlaufleistung gerade noch ins Finale, wo sie deutlich verbessert in 9:37,11 Minuten auf den neunten Rang lief.

2014 nahm Krause an den Deutschen Meisterschaften in Ulm teil. Beim 3.000-Meter-Hindernislauf lag sie mit 9:39,16 Minuten nur knapp hinter der Erstplatzierten Antje Möldner-SchmidtKrause (LC Cottbus/9:39,09).

Bei der Deutschen Hallenmeisterschaft 2015 konnte Gesa Felicitas Krause mit 9:04,84 Minuten den Sieg über die 3.000 Meter erlaufen und sich somit den Titel der Deutschen Meisterin sichern. Ebenso bei den Deutschen Meisterschaften in Nürnberg konnte sie überlegen ihre Parade-Disziplin, die 3.000-Meter-Hindernis, in 9:32,20 Minuten gewinnen und stellte so einen neuen Meisterschaftsrekord auf. Beim Diamond-League-Meeting in Monaco konnte Gesa Felicitas Krause ihre Bestzeit auf herausragenden 9:20,15 Minuten verbessern und kam so bis auf zwei Sekunden an den deutschen Rekord von Antje Möldner-Schmidt heran.

Wenige Wochen später gelang ihr der bisher größte Erfolg ihrer Karriere. Bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Peking 2015 lief sie zuerst im Vorlauf als Zweitschnellste souverän ins Finale. Dort lief sie mit 9:19,25 Minuten nicht nur eine neue persönliche Bestzeit zum Saisonhöhepunkt, sondern auch auf den sensationellen dritten Platz. Nur eine Hundertstelsekunde trennte sie vom Silberrang und nur 14 Hundertstel lag die neue Weltmeisterin Hyvin Jepkemoi aus Kenia vor ihr. Sie gewann somit als erste deutsche Frau eine WM- bzw. Olympiamedaille über 3.000 Meter Hindernis.

Nach dem Sensations-Jahr 2015 ging Gesa Krause bei der Europameisterschaft in Amsterdam im Juli 2016 als Favoritin an den Start. Ihrer Rolle konnte sie in neuer persönlicher Bestzeit von 9:18,85 Minuten und mit dem Titel-Gewinn komplett gerecht werden. Nur 31 Hundertstel fehlten ihr bei ihrem souveränen Sieg zum deutschen Rekord. Dieser war beim großen Saison-Highlight, den Olympischen Spielen in Rio, schon im Vorlauf wieder in Gefahr. Mit 9:19,70 Minuten qualifizierte sich Krause für das Finale. Dort musste sie in einem Temporennen die Führungsgruppe ziehen lassen, machte dennoch Plätze gut und lief als starke Sechste mit neuer persönlicher Bestzeit und deutschem Rekord von 9:18,41 Minuten ins Ziel.

Zum Abschluss der Olympia-Saison 2016 nahm Gesa Krause beim 75. ISTAF in Berlin teil. Am 3. September konnte sie in 9:30,95 Minuten nochmal einen guten zweiten Platz hinter der 18-jährigen Kenianerin Celliphine Chepteek Chespol, die den U20-Weltrekord knapp verpasste, erlaufen.

Gesa Felicitas Krause auf Facebook und auf Twitter
04.09.2016
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