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Deutscher Marathonläufer Hendrik Pfeiffer

Hendrik Pfeiffer qualifizierte sich bei seinem Marathondebüt direkt für Olympia 2016, konnte letztendlich verletzungsbedingt aber doch nicht starten.

Hendrik Pfeiffer in Düsseldorf +
Foto: photorun.net

Hendrik Pfeiffer auf dem Weg zum Olympia-Ticket

Der am 18. März 1993 in Düsseldorf geborene Hendrik Pfeiffer startet für den TV Wattenscheid 01 und wird von Tono Kirschbaum trainiert. Bevor er jedoch den Verein wechselte, ging er für den LAZ Rhede an den Start. Neben seinem ambitionierten sportlichen Weg geht er seinem Journalismus-Studium nach. Nachdem seine Begeisterung in jungen Jahren eher dem Fußball galt und er den Laufsport anfangs nur als Konditionstraining ansah, wechselte er bereits ein Jahr später komplett zur Leichtathletik.

Schnell wurde klar, dass es sich bei Pfeiffer um einen talentierten Läufer für die langen Distanzen handelte. So wurde er 2010 Vierter bei den Deutschen U18-Meisterschaften über 3000 Meter und 2011 Vierter bei den Deutschen U20-Meisterschaften über 5000 Meter. Ein Jahr später fuhr er mit dem zweiten Platz über 3000 Meter bei den Deutschen U20-Hallenmeisterschaften sowie den Deutschen Crosslauf-Meisterschaften (U20-Mannschaft) erste größere Erfolge ein. 2013 erfolgte der Altersklassenwechsel von der U20 in die U23, wo die Konkurrenzsituation nochmals deutlich zunahm. Trotzdem begann das Jahr mit einem ordentlichen fünften Platz aller U23-Athleten bei den Deutschen Crosslaufmeisterschaften. Danach erreichte er bei den Deutschen Meisterschaften im 10.000-Meter-Lauf der U23-Läufer den vierten Rang. Darüber hinaus gewann er Bronze über die halbe Distanz, den 5.000 Metern. Im Herbst krönte er sein Jahr mit dem U23-Vizemeister-Titel bei den Deutschen 10-Kilometer-Straßenlauf-Meisterschaften. Altersklassenübergreifend kam er auf den fünften Platz und unterstrich so seine Ambitionen in der deutschen Spitze mitmischen zu wollen. Bei seinem internationalen Start bei den U23-Europameisterschaften erreichte er über 10.000 Meter den zwölften Platz.

Nach Platz zwei 2013 kam er genau ein Jahr später auf den vierten Platz in der Altersklasse U23. Des Weiteren wurde er in 14:04,56 Minuten Deutscher U23-Vizemeister über 5000 Meter in Ulm, was unter allen teilnehmenden Läufer ein weiteres Mal Platz fünf bedeutete. Seinen ersten U23-Meistertitel auf nationaler Ebene errang er ebenfalls 2014 über 10.000 Meter, als er nach 29:16,14 Minuten in Aichach finishte. Im Team kam er mit Jannik Arbogast, Jonas Koller, Konstantin Wedel und Marc Steinsberger auf einen sechsten Rang bei den U23-Crosslauf-Europameisterschaften. Zum zweiten Mal nach 2013 erreichte er bei den Deutschen 10-Kilometer-Straßenlauf-Meisterschaften 2015 den zweiten Platz der U23. Seine Zeit von 29:37 Minuten ist noch heute seine persönliche Bestzeit. Den Halbmarathon im Rahmen des Köln-Marathons finishte er wenige Tage danach am 4. Oktober nach 1:03:42 Stunden. Somit gewann er mit fast zwei Minuten Vorsprung vor Marcel Bräutigam.

Auch wenn sein Marathondebüt eigentlich erst für 2017 vorgesehen war, entschied er sich nach der Anpassung der Marathonnormen für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro sein Debüt doch schon im Frühjahr 2016 geben zu wollen. Die vorgegebenen 2:14:00 Stunden unterbot er in 2:13:11 Stunden um eine knappe Minute. Somit hatte er den bis dahin drittschnellsten deutschen Läufer, Julian Flügel, aus dem Kader verdrängt und sich sein Olympia-Ticket gesichert.

Als letztes größeres Rennen vor dem Abflug nach Brasilien reiste Pfeiffer nach Amsterdam, wo er bei der Halbmarathon-Europameisterschaft für Deutschland angreifen wollte. Während er vor dem Düsseldorf-Marathon noch Muskelprobleme im Bereich des Schienbeins hatte, kamen danach Achillessehneprobleme hinzu, welche Pfeiffer bei warmen Temperaturen wie auch Arne Gabius das Rennen vorzeitig beenden ließen. Nachdem sich die Probleme beider Läufer über Wochen und Monate hinweg hingezogen hatten, sagten beide ihren Marathonstart in Rio de Janeiro verletzungsbedingt ab. Es sei schließlich nicht seine Philosophie aufgrund eines Wettkampfs Schmerztabletten zu nehmen, so Pfeiffer. Für ihn rückte Julian Flügel nach, der Deutschland gemeinsam mit Philipp Pflieger in Brasilien vertrat. Pflieger wurde in 2:18:56 Stunden 55., Flügel in 2:20:47 Stunden 71. Läufer. Währenddessen unterzog sich Pfeiffer einer Operation.

Facebook: Hendrik Pfeiffer auf Facebook
Autor: Jonas Müller 31.05.2017
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