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Toms Top Ten Ist Laufen ein emotionaler Sport?

Wenige verbinden Laufen mit Emotionen. Im Gegenteil, durch die Gegend zu traben wirkt auf Unbeteiligte langweilig. Wer es dann doch einmal probiert, erlebt eine Achterbahnfahrt.

Ist Laufen ein emotionaler Sport? +
Foto: Cresten Flor

Laufspaß und Emotionen statt Wettkampf-Stress bot der 7. Summits Trailday Hamburg am 2. November 2014. Vierter von links stehend: Tom, der Autor dieser Kolumne.

Draußen durch die Gegend zu traben wirkt auf Unbeteiligte langweilig, anstrengend – und Fußball ist sowieso viel cooler. Wenige verbinden Laufen mit Emotionen. Wer es dann doch einmal probiert, erlebt eine Achterbahnfahrt.

10. Verzweiflung: Da nimmt man sich anfangs eine extra kurze Strecke vor – und selbst dort kapitulieren Lunge, Muskeln oder Gelenke. Ist man wirklich so übel drauf? Manchmal ja, und das tut weh.

9. Selbstzweifel: Vielleicht habe ich mir zu viel vorgenommen, vielleicht sollte ich das nicht tun, es ist gefährlich, es tut mir nicht gut, ich kann das nicht: Wer läuft, zweifelt manchmal an sich selbst.

8. Staunen: Wenn die Zweifel uns nicht stoppen, erleben wir zwangsläufig, was nach einiger Zeit doch geht. Und staunen.

7. Aufregung: Eigentlich geht es bei Wettkämpfen ja selten um wirklich Wichtiges. Trotzdem schlottern uns davor die Knie.

6. Zufriedenheit: Sie kommt schon, bevor man überhaupt am Ziel ist. Meist dann, wenn man spürt, dass es gut war, sich überwunden zu haben.

5. Selbstbewusstsein: Das Ziel ist erreicht, vielleicht ist es sogar die Bewältigung eines Marathons. Und unser Selbstbewusstsein hat plötzlich 200 PS mehr.

4. Spaß: Irgendwann trabt man so flüssig dahin, allein oder mit anderen, mit Musik oder ohne, durch die Natur oder die Stadt und stellt fest, dass laufen tatsächlich Spaß machen kann.

3. Wellness: Regelmäßiges Laufen tut für Geist und Körper mehr, als jede Saunalandschaft erreichen kann. Und das spürt man irgendwann.

2. Coolness: Auch wenn es schwerfällt, es zuzugeben: Ein bisschen cooler kommt man sich schon vor, wenn andere fragen, wie es sei, zum Beispiel einen Marathon zu laufen.

1. Gemeinschaft: Unter Läufern versteht man sich. Läufer haben beim Sport viel Zeit, miteinander zu plauschen und offenbaren dabei viel Persönliches. Es ist schön, zu so einer Gemeinschaft zu gehören.


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