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Kenianischer Langstreckenläufer Luke Kibet

Luke Kibet ist kenianischer Langstreckenläufer, der sich auf den Marathon spezialisiert hat.

Luke Kibet bei seinem Sieg beim Wien-Marathon 2007 +
Foto:

Luke Kibet gewann 2007 den Wien-Marathon.

Luke Kibet ist ein kenianischer Marathonläufer. Auf dieser Distanz wurde er 2007 in Osaka Weltmeister. Kibet wurde am 12. April 1983 geboren. Er wuchs bei seiner Großmutter in der Nähe der Stadt Eldoret auf, wo viele bekannte Athleten trainieren. Dort schloss er sich Ende der 1990er Jahre der Trainingsgruppe von Moses Tanui an.

Luke Kibet trat international erstmals im Jahr 2004 in Erscheinung. Beim Eindhoven-Marathon, zu dem er eigentlich nur als Tempomacher verpflichtet wurde, wurde er Zweiter. Weitere zweite Plätze belegte er im selben Jahr bei den 25 Kilometern von Berlin und beim Frankfurt-Marathon.

2005 gewann Kibet dann die 25 Kilometer von Berlin, obwohl seine Zeit von 1:13:51 Stunden 59 Sekunden langsamer war als noch im Vorjahr. Er wurde Dritter in Eindhoven in seiner persönlichen Bestleistung von 2:08:52 Stunden und gewann den Marathon in Taipeh. Die beiden Platzierungen wiederholte er im Folgejahr, blieb jedoch in Eindhoven mit 2:10:06 Stunden hauchdünn über der 2:10-Stunden-Marke. Die Saison 2007 begann für ihn mit einem Sieg beim Vienna-City-Marathon in 2:10:07 Stunden. Seinen größten Erfolg feierte er einige Monate später, als er in Osaka Weltmeister im Marathonlauf wurde, auch weil er mit der Hitze und der hohen Luftfeuchtigkeit während des Rennens am besten zurecht kam.

Beim London-Marathon 2008 belegte Kibet nur den elften Rang. Trotzdem wurde er für die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Peking nominiert, als Robert Kipkoech Cheruiyot verletzt ausfiel. Kibet erreichte beim Olympia-Marathon das Ziel nicht. Er opferte seinen eigenen Erfolg, um seinem Landsmann Samuel Wanjiru als Tempomacher zum Sieg zu führen. Zum Abschluss der Saison gewann Kibet den Marathon in Singapur mit neuen Streckenrekord von 2:13:03 Stunden. 2009 verteidigte er dort seinen Titel und zeigte damit einmal mehr sein Talent für Hitzerennen. Bei 31 Grad Celsius konnte Luke Kibet sogar seinen Rekord aus dem Vorjahr auf 2:11:25 Stunden schrauben.

Bei seinen folgenden Marathons von 2012 bis 2015 in Wien, Hong Kong und Mumbai, kam Luke Kibet nicht über eine Zeit von 2:10:57 Stunden hinaus und belegte mit damit 2015 den dritten Platz beim Mumbai-Marathon.
14.09.2016
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