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Äthiopische Marathonläuferin Mare Dibaba

Die äthiopische Langstrecken-Läuferin Mare Dibaba gewann 2015 den Weltmeisterschafts-Marathon in Peking.

Mare Dibaba +

Mare Dibaba konnte 2015 den Weltmeister-Titel im Marathon gewinnen.

Mare Dibaba wurde am 20. Oktober 1989 in der äthiopischen Provinz Shewa geboren. Mit einer Bestzeit von 2:19:52 Stunden gehört sie zu den wenigen Frauen, die die 2:20-Stunden-Marke unterbieten konnten.

2009 nahm Mare Dibaba die aserbaidschanische Staatsangehörigkeit an und wollte unter ihrem neuen Namen Mare Ibrahimova bei der Junioren-EM starten. Als jedoch heraus kam, dass sie statt wie gemeldet 1991, Jahrgang 1989 ist, verfiel ihre Startberechtigung. Zu Beginn des neuen Jahres wurde der Nationalitäten-Wechsel revidiert.

Unter ihrem alten Namen Mare Dibaba stellte sie 2010 beim RAK-Halbmarathon als Zweitplatzierte in 67:13 Minuten einen neuen äthiopischen Landesrekord auf. Im selben Jahr debütierte sie über die volle Marathon-Distanz. Hier gelang Mare Dibaba in Rom ein dritter Platz in beachtlichen 2:25:38 Stunden. Im Spätjahr gelang ihr in 2:25:27 Stunden eine Steigerung ihrer Bestzeit und damit der fünfte Platz beim Frankfurt-Marathon.

2011 erreichte Mare Dibaba bei fünf großen Rennen eine Podestplatzierung. So belegte sie beim RAK-Halbmarathon und beim Los-Angeles-Marathon jeweils den dritten Platz. Beim Toronto-Waterfront-Marathon wurde sie Zweite und den Yangzhou-Jianzhen-Halbmarathon sowie den Halbmarathon bei den Panafrikanischen Spielen in Maputo konnte sie gewinnen.

2012 gelang Mare Dibaba der Durchbruch über die Marathon-Distanz. Mit einer enormen Steigerung ihrer Bestzeit auf 2:19:52 Stunden wurde sie Dritte beim Dubai-Marathon. Bei den Olympischen Spielen in London konnte sie in 2:28:48 Stunden nicht ihr volles Leistungs-Vermögen abrufen und lief nur als 23. ins Ziel.

2014 kam Mare Dibaba bei zwei Marathon-Rennen der World-Marathon-Majors-Serie unter die ersten drei Läuferinnen. Zuerst gelang ihr in Boston in 2:20:35 Stunden erneut ein sehr schnelles Rennen, womit sie nur auf den dritten Platz kam. Im Herbst reichten Mare Dibaba 2:25:37 Stunden, um beim Chicago-Marathon den zweiten Platz zu erzielen.

2015 siegte Mare Dibaba mit fast acht Minuten Vorsprung beim Xiamen-Marathon. Dabei stellte sie in 2:19:52 Stunden ihre Bestzeit auf die Sekunde genau ein. Beim Boston-Marathon verpasste Mare Dibaba den Sieg um nur vier Sekunden. Sie wurde in 2:24:59 Stunden Dritte. Der schon dritte Marathon im Jahr sollte dann ihr größter Erfolg werden. So erreichte Mare Dibaba nach 2:27:35 Stunden das Ziel des Weltmeisterschafts-Marathons im Vogelnest in Peking.

Im Olympia-Jahr 2016 zeigte sich Mare Dibaba schon im Januar mit 67:55 Minuten beim Houston-Halbmarahon in guter Form. Beim London-Marathon drei Monate später lag sie bei der Halbmarathon-Marke in 70:45 Minuten noch in der siebenköpfigen Spitzengruppe, musste sich aber am Ende in einem engen Rennen mit Platz Sechs und 2:24:09 Stunden zufrieden geben. Während ihre Landsfrau Jemima Sumgong nach dem London-Marathon auch olympischen Gold holte, sicherte sich Mare Dibaba beim Hitze-Rennen von Rio de Janeiro nur 26 Sekunden dahinter die Bronze-Medaille in 2:24:30 Stunden.
14.09.2016
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