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Erste Marathonläuferin unter 2:20 Stunden Naoko Takahashi

Naoko Takahashi wurde in Sydney 2000 Marathon-Olympiasiegerin und lief als erste Frau unter 2:20 Stunden.

Naoko Takahashi +
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Takahashi lief den Marathon als erste Frau aller Zeiten unter 2:20 Stunden.

Naoko Takahashi wurde am 6. Mai 1972 im japanischen Gifu geboren. Ihre weiteren Erfolge werden von ihrer olympischen Marathon-Goldmedaille 2000 sowie dem Berlin-Marathon 2001 überragt, als sie als erste Frau aller Zeiten unter 2:20 Stunden bleiben konnte.

Nachdem sie sich 1995 in 1:15:40 Stunden und 1996 in 1:12:54 Stunden auf der Halbmarathon-Distanz nach und nach dem Tempo für einen Halbmarathon in 1:10:00 Stunden beziehungsweise einem Marathon in 2:20:00 Stunden genährt hatte, gab Takahashi 1997 beim Osaka Women’s Marathon ihr Debüt über diese Distanz. In 2:31:32 Stunden erreichte sie den siebten Platz. Zu diesem Zeitpunkt wollte sie jedoch ihre Bahn-Karriere noch nicht komplett hintenanstellen, da sie im Juni 1996 in Osaka 31:48 Minuten über 10.000 Meter gelaufen war. Auch bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 1997 in Athen startete sie im 400-Meter-Stadionrund. Über 5.000 Meter erlief sie in 15:32 Minuten den 13. Platz.

Nachdem sie im Mai 1998 ein letztes Mal ihre 5.000-Meter-Bestzeit verbessert hatte, legte sie ihr Hauptaugenmerk auf Straßenläufe. So wurde sie mit einem Sieg beim Nagoya-Marathon in 2:25:48 Stunden erst japanische Meisterin und gewann am 6. Dezember in Bangkok mit japanischer Rekordzeit von 2:21:47 Minuten Gold bei den Asienspielen. Nachdem sie mittlerweile auch auf der halben Distanz bei einer Bestzeit von 1:10:35 Stunden angekommen war, verbesserte sie diese 2000 in Chiba auf 1:08:55 Stunden. Des Weiteren wiederholte sie ihren Sieg beim Nagoya-Marathon und krönte sich in Sydney bei den Olympischen Sommerspielen in 2:23:14 Stunden vor Lidia Simon (2:23:22 Stunden) und Joyce Chepchumba (2:24:45 Stunden) zur Marathon-Olympiasiegerin.

2001 gewann sie beim Ome-Marathon über 30 Kilometer in japanischer Rekordzeit von 1:41:57 Stunden. Diese unterbot sie später noch einmal, als sie im Herbst 2001 den vielleicht größten Wettkampf ihrer Karriere bestritt, als sie begleitet von Pacemaker Hermann Achmüller als erste Frau aller Zeiten eine Marathon-Zielzeit von unter 2:20 Stunden in Angriff nahm. Nach 2:19:46 Stunden finishte sie, knackte den Weltrekord und schrieb Geschichte. Auch wenn Catherine Ndereba ihr in Chicago im Spätherbst 2001 den Marathon-Weltrekord wieder entrissen hatte, kam sie 2002 nach Berlin zurück und gewann erneut.

Auch beim Tokyo International Women’s Marathon ging sie an den Start. Ein Sieg blieb ihr jedoch verwehrt. 2003 wurde sie Zweite, 2006 Dritte. Im Spätherbst ihrer Karriere versuchte sie sich 2008 beim Nagoya-Marathon, den sie zuvor mehrfach als Siegerin gefinisht hatte, für die Olympischen Spiele in Peking zu qualifizieren. In 2:44:18 Stunden kam sie jedoch nur auf Platz 27 ins Ziel und scheiterte deutlich. Im Oktober desselben Jahres erklärte sie ihren Rücktritt vom Profisport.
Autor: Jonas Müller 02.06.2017
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