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Kenianischer Langstreckenläufer Robert Kipkoech Cheruiyot

Robert Kipkoech Cheruiyot ist ein kenianischer Langstreckenläufer, der sich auf die Marathondistanz spezialisiert hat.

11042013 Cheruiyot Robert +
Foto: www.photorun.net

Robert Kipkoech Cheruiyot gewann den legendären Boston-Marathon vier Mal.

Robert Kipkoech Cheruiyot, seit seiner Konvertierung zum Islam 2008 auch Omar Ahmed, ist ein kenianischer Langstreckenläufer, der sich auf die Marathondistanz spezialisiert hat. Er wurde am 29. September 1978 geboren. Bekanntheit erlangte er als vierfacher Sieger des prestigeträchtigen Boston-Marathons. Er ist nicht verwandt mit Robert Kiprono Cheruiyot, der den Boston-Marathon 2010 gewann.

Robert Kipkoech Cheruiyot begann in der Schule mit dem Lauftraining. Allerdings musste er die Schule vorzeitig verlassen, weil er sich die Gebühren nicht leisten konnte. Er arbeitete dann in einem Friseursalon in Mosoriot, konnte aber mit dem geringen Gehalt kaum seinen Lebensunterhalt decken. Es gelang ihm, in das Trainingscamp von Moses Tanui in Kaptabat aufgenommen zu werden. Nachdem er 2001 ein lokales 10.000-Meter-Rennen gewinnen konnte, startete er seine internationale Laufbahn.

Im März 2002 gewann Robert Kipkoech Cheruiyot den Rom-Ostia-Halbmarathon. Im Dezember setzte er sich bei seinem Marathondebüt in Mailand in 2:08:59 Stunden gegen die zeitgleichen Läufer Mike Rotich und Daniele Caimmi durch und feierte kurz darauf seinen ersten von drei Siegen bei der Corrida Internacional de São Silvestre in São Paulo.

2003 feierte Cheruiyot mit einer Zeit von 2:10:11 Stunden seinen ersten Sieg beim Boston-Marathon. Im selben Jahr wurde er beim Amsterdam-Marathon Fünfter und beim Mailand-Marathon Dritter. 2004 belegte er in Chicago den zwölften Platz, in Eindhoven den vierten und in Paris den fünften. In der folgenden Saison wurde Robert Kipkoech Cheruiyot Fünfter in Boston, Zwölfter in Amsterdam und Vierter in New York City.

Seine erfolgreichste Saison hatte Cheruiyot 2006. Zunächst siegte er zum zweiten Mal beim Boston-Marathon und erzielte mit 2:07:14 Stunden sowohl einen neuen Streckenrekord als auch eine persönliche Bestleistung. Außerdem gewann er den Chicago-Marathon in einem dramatischen Finish. Unmittelbar vor der Ziellinie rutschte er auf einer Kunststoffmatte aus und schlug mit dem Hinterkopf auf dem Boden auf. Dabei stürzte er unter dem Zielband hindurch auf die Zeitmessmatte.

2007 gelang Cheruiyot die Titelverteidigung in Boston. Seine langsame Siegerzeit von 2:14:13 Stunden war den unwetterartigen Bedingungen am Wettkampftag geschuldet. Beim Chicago-Marathon wurde er später Vierter und sicherte sich damit den Gesamtsieg bei den World Marathon Majors 2006/2007.

2008 gewann Robert Kipkoech Cheruiyot den Boston-Marathon zum dritten Mal in Folge und zum vierten Mal insgesamt. Seine Teilnahme an den Olympischen Spielen in Peking musste er jedoch verletzungsbedingt kurzfristig absagen. Sein Startplatz ging an Luke Kibet. Im folgenden Jahr riss Cheruiyots Siegesserie beim Boston-Marathon, als er das Rennen wegen Rückenbeschwerden vorzeitig aufgab. Bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Berlin wurde er Fünfter in 2:10:47 Stunden und gewann dadurch mit der kenianischen Mannschaft WM-Gold. Zum Saisonabschluss blieb er mit 2:09:56 Stunden beim New-York-City-Marathon nochmals unter 2:10 Stunden und feierte seinen nächsten großen Sieg. Zwei Jahre später wurde Robert Kipkoech Cheruiyot beim Shanghai-Marathon in 2:12:25 Stunden Siebter.

In seiner erfolgreichen Straßenlauf-Karriere blieb Cheruiyot mit seiner Halbmarathon-Bestzeit von 60:05 Minuten, aufgestellt beim Lissabon-Halbmarathon 2009, knapp über der Stunden-Grenze. Schon 2002 verfehlte er in 60:06 Minuten an selber Stelle diese Marke knapp. 2004 lief Cheruiyot nochmals 60:11 Minuten in Rotterdam.
16.09.2016
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