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Kenianischer Langstreckenläufer Robert Kiprono Cheruiyot

Robert Kiprono Cheruiyot ist ein kenianischer Marathonläufer und Sieger des Frankfurt-Marathons.

Robert Kiprono Cheruiyot gewann den Frankfurt-Marathon 2008 +
Foto: photorun.net

Robert Kiprono Cheruiyot gewann sein Marathon-Debüt 2008 in Frankfurt.

Robert Kiprono Cheruiyot ist ein kenianischer Marathonläufer. Er wurde am 10. August 1988 in Bomet in der Provinz Rift Valley geboren.

Nachdem er erst 2005 begonnen hatte professionell zu trainieren, lief er schon 2007 einen Halbmarathon in Eldoret in 1:03 Stunden. Im folgenden Jahr schloss sich Robert Kiprono Cheruiyot der Trainingsgruppe von William Kiplagat an, der ihn überredete, beim Frankfurt-Marathon zu starten. Allerdings hatten die Organisatoren der Veranstaltung ihr Budget für Athleten-Verpflichtungen bereits aufgebraucht, so dass Cheruiyot auf eigene Kosten anreisen musste. Eine Erstattung seiner Auslagen wurde ihm bei einer Zeit von unter 2:14 Stunden versprochen.

Beim Frankfurt-Marathon, seinem ersten Lauf über die 42,195 Kilometer, überraschte er die Konkurrenz und die Fachwelt, indem er sich bei Kilometer 35 von der Spitzengruppe löste und mit 2:07:21 Stunden einen Streckenrekord aufstellte. 2009 wurde er beim Boston-Marathon in 2:10:06 Stunden Fünfter, beim Rotterdam-Halbmarathon Zwölfter und beim Frankfurt-Marathon in 2:06:23 Stunden Zweiter. 2010 verbesserte Robert Kiprono Cheruiyot beim Boston-Marathon den Streckenrekord seines Namensvetters Robert Kipkoech Cheruiyot um fast anderthalb Minuten auf 2:05:52 Stunden. Im Herbst lief er beim Chicago-Marathon mit einer Zeit von 2:09:28 Stunden auf Rang sechs. Bei der Halbmarathon-Marke lag er nach schnellen 62:37 Minuten noch in der Spitzengruppe.

2011 wurde Cheruiyoi beim Boston-Marathon Sechster in 2:06:43 Stunden. Beim Frankfurt-Marathon im Oktober lief Robert Kiprono Cheruiyot zwar mit 2:06:29 Stunden eine schnelle Zeit, diese reichte jedoch nur zu Platz fünf, während vorne Wilson Kipsang um nur vier Sekunden am damaligen Weltrekord vorbeischrammte. Bemerkenswert war hier seine Renngestaltung: mit 61:46 Minuten bei der Halbmarathon-Marke lief Cheruiyot nur 24 Sekunden langsamer als bei seinem schnellsten Halbmarathon und befand sich damit lange Zeit auf Weltrekord-Kurs.
16.09.2016
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