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Kenianische Marathonläuferin Sarah Chepchirchir

Sarah Chepchirchir gewann 2016 den Lissabon-Marathon und lief 2017 in 2:19:47 Stunden beim Tokio-Marathon zum Sieg.

Sarah Chepchirchir läuft Streckenrekord beim Lissabon-Marathon +
Foto: photorun.net

2016 lief Chepchirchir Streckenrekord beim Lissabon-Marathon.

Die am 27. Juli 1984 in Nandi County geborene Sarah Chepchirchir ist eine kenianische Langstreckenläuferin, die nach anfänglichen Erfolgen auf der Halbmarathon-Distanz inzwischen große Erfolge auf der Königsdistanz, dem Marathon, feierte. Dazu zählt nebem ihrem Sieg beim Lissabon-Marathon in erster Linie ihr Sieg beim bedeutendsten Marathon Asiens, dem Tokio-Marathon.
Ihre professionelle Karriere startete die gebürtige Kenianerin in Frankreich. So lief sie 2008 beim Saint-Pol-Halbmarathon, dem Auray-Vannes-Halbmarathon und dem Le Lion Halbmarathon unter die schnellsten drei Läuferinnen. 2009 wurde sie Dritte über 20 Kilometer in Paris-Versailles und gewann die Halbmarathons von Seissan nach Auch und von Auray nach Vannes. Darauf ließ sie beim Reims à Toutes Halbmarathon eine neue persönliche Bestzeit (1:11:54 Stunden) folgen. Bei den Halbmarathon-Weltmeisterschaften in Nanning kam sie derweil auf den elften Gesamtplatz.

Auch 2010 fuhr sie mehrere Podestplätze ein, beispielsweise beim 20-Kilometer-Rennen von Maroilles und beim Lille-Halbmarathon, wo sie in 1:09:27 Minuten neue persönliche Bestzeit lief. Dabei blieb sie innerhalb des Halbmarathons erstmal unter 32 Minuten auf zehn Kilometern. Bei den Halbmarathon-Weltmeisterschaften kam sie auf Rang zehn. Auch 2011 mischte sie die französische Laufszene weiter auf. So gewann sie nicht nur den Le Puy-en-Velay 15K und den Humarathon, bei dem sie in 68:07 Minuten einen neuen Streckenrekord sicherte, sondern zeigte auch bei den All-Africa Spielen ihr Können, wo sie über die Halbmarathon-Distanz für Kenia auf den fünften Rang lief.

2012 lief sie gleich zwei Halbmarathons unter 70 Minuten, wurde damit jedoch beim Paris-Halbmarathon nur Dritte und in Lille Fünfte. Ein Jahr später kehrte sie ein weiteres Mal nach Paris zurück, wo sie erneut bei den 20 Kilometern von Paris teilnahm. Wie schon 2011 gewann sie und verbesserte den Streckenrekord auf 1:05:03 Stunden.

2014 wollte sie beim Paris-Halbmarathon erneut um den Sieg mitlaufen und belegte am Ende mit 15 Sekunden Rückstand auf die äthiopische Siegerin Yebergual Melesse Arage in 1:09:38 Stunden den dritte Gesamtplatz. Während sie 2014 zumindest in Paris überzeugen konnte, wurde es 2015 ruhiger um sie, da sie nicht mehr an ihre besten Zeiten herankam. Zwar lief sie in Lille 1:10:01 Stunden, lag somit jedoch knapp zwei Minuten hinter ihrer aus dem Jahre 2011 stammende Halbmarathon-Bestzeit (1:08:07 Stunden) zurück. Sie orientierte sich neu und wechselte 2016 auf die volle Marathon-Distanz von 42,195 Kilometern. Dies tat sie mit Erfolg, sodass sie auf Anhieb den Streckenrekord des Lissabon-Marathons auf 2:24:13 Stunden verbessern konnte.

Ihren größten Erfolg feierte sie jedoch in im Februar 2017 in Japan, als sie mit dem Tokio-Marathon einen der sechs Marathons der World Marathon Majors gewann und sich somit in eine Reihe mit den ganz großen Läufern stellte. Bemerkenswert war zudem ihre Zielzeit von 2:19:47 Stunden, was ihr zuvor kaum einer zugetraut hatte. Auch in Tokio stellte sie somit, wie auch ihr Landsmann Wilson Kipsang, einen neuen Streckenrekord auf.
Autor: Jonas Müller 27.07.2017
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