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Italienischer Langstreckenläufer Stefano Baldini

Stefano Baldini ist ein italienischer Marathonläufer, Olympiasieger und zweifacher Europameister.

Stefano Baldini, hier bei seinem größten Triumph bei Olympia in Athen 2004, startet überraschend beim EM-Marathon in Barcelona. +
Foto: photorun.net

Stefano Baldini wurde 2004 in Athen Marathon-Olympiasieger.

Stefano Baldini ist ein italienischer Langstreckenläufer. Seine größten Erfolge feierte er auf der Marathondistanz, über die er Olympiasieger und zweifacher Europameister wurde. Baldini wurde am 25. Mai 1971 als achtes von elf Kindern einer Bauernfamilie in Castelnovo di Sotto in der Provinz Reggio Emilia geboren.

Baldini feierte seinen ersten großen internationalen Erfolg mit dem Sieg bei der Halbmarathon-Weltmeisterschaft 1996 in Palma de Mallorca. In diesem Jahr lief er auch 10.000-m-Bestzeit von 27:43,98 Minuten. Danach konzentrierte er sich zunehmend auf die volle Marathondistanz. 1997 wurde er beim London-Marathon Zweiter in 2:07:57 Stunden und stellte damit einen neuen italienischen Landesrekord auf. Beim New-York-City-Marathon wurde er im Herbst desselben Jahres Dritter. Seinen ersten Marathonsieg errang er 1998 in Rom. Im selben Jahr gewann er den Titel bei der Leichtathletik-Europameisterschaft in Budapest.

Im Jahr 2000 stellte Stefano Baldini beim Halbmarathon im schwedischen Malmö seine Bestzeit von 60:50 Minuten auf. Bei den Olympischen Spielen in Sydney musste Baldini das Rennen vorzeitig aufgeben. Im folgenden Jahr lieferte er aber mit einem zweiten Platz beim Turin-Marathon und dem Sieg beim Madrid-Marathon wieder hervorragende Resultate ab. Außerdem gewann er bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Edmonton die Bronzemedaille hinter dem Äthiopier Gezahegne Abera und dem Kenianer Simon Biwott.

2002 belegte Baldini bei den Marathons in London den sechsten und in New York City den fünften Platz. Bei der Leichtathletik-Europameisterschaft in München belegte er den vierten Rang über 10.000 Meter. Ein Jahr später erzielte er sein bestes Ergebnis in London, als er mit 2:07:56 Stunden Zweiter hinter dem zeitgleichen Abera wurde. Bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Paris gewann er erneut die Bronzemedaille, dieses Mal hinter dem Marokkaner Jaouad Gharib und dem Spanier Julio Rey.

Den bedeutendsten Erfolg seiner Karriere feierte Baldini 2004. Nachdem er im Frühjahr in London den vierten Platz belegt hatte, gewann er den Olympischen Marathon in Athen. Dort setzte er sich in 2:10:55 Stunden gegen den US-Amerikaner Mebrahtom Keflezighi und Vanderlei de Lima aus Brasilien durch.

In den folgenden beiden Jahren wurde Baldini jeweils Fünfter in London. 2006 lief er dabei mit 2:07:22 Stunden seine persönliche Bestzeit, die gleichzeitig italienischer Rekord ist. Im Sommer holte Stefano Baldini in Göteborg den Europameistertitel. Im selben Jahr wurde er beim New-York-City-Marathon Sechster, 2007 Vierter. Nachdem er 2008 mit jeweils zwölften Plätzen beim London-Marathon und bei den Olympischen Spielen in Peking nur mäßig erfolgreich war, kündigte er seinen Rücktritt vom Leistungssport an.

Allerdings blieb Stefano Baldini weiterhin bei kürzeren Straßenrennen aktiv. 2010 kündigte der inzwischen 39-Jährige seinen Marathonstart bei der Leichtathletik-Europameisterschaft in Barcelona an. Hier gab er jedoch nach der Hälfte der Strecke auf und kündigte im Herbst seinen endgültigen Rücktritt an.
19.09.2016
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