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CRAFT Women's Run Berlin 2014 Berliner Hitzerennen vor historischer Kulisse

1.600 Energiebündel schwitzten bei der Premiere des CRAFT Women's Runs in Berlin. Reiterstadion und Olympiapark boten den perfekten Rahmen.

Womens Run Berlin +
Foto: Norbert Wilhelmi

Hochsommerliche Temperaturen und die geschichtsträchtige Location prägten die Premiere des CRAFT Women's Runs in Berlin - und natürlich die gute Laune unter den Energiebündeln in den brombeerfarbenen Mottoshirts.

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Premiere des CRAFT Women's Run in Berlin

Endlich: Seit dem 2. August 2014 hat Deutschlands Hauptstadt, Deutschlands Läuferhauptstadt, ihren CRAFT Women's Run. 1.613 Energiebündel feierten die brombeerfarbene Premiere in der geschichtsträchtigen Kulisse des Reiterstadions. Auf fünf oder acht Kilometern über das Olympiagelände atmeten die Mädels beim 1. CRAFT Women's Run in Berlin Sportgeschichte. Das Women's Village hatte im historischen Reiterstadion eine tolle Location gefunden. Vor allem die Plätze im Schatten des alten Baumbestandes waren begehrt; denn äußerst hochsommerlich präsentierte sich das Wetter in Berlin zum Women's Run.

Für runnersworld.de fotografierte Norbert Wilhelmi den CRAFT Women's Run in Berlin. Seine schönsten Fotos vom 5-Kilometer-Lauf finden Sie oberhalb dieses Artikels. Bilder vom Lauf über die 8-Kilometer-Distanz und Eindrücke aus dem Women's Village finden Sie weiter unten.


Ein Hauch von Geschichte beim Women's Run

Beim gemeinsamen Warm-up zu motivierender Musik, einem Muss bei jedem Women's Run, und der Startaufstellung vor der Tribüne des Reiterstadions dominierte eindeutig die Farbe brombeer. Manche Starterinnen hatten das Outfit passend zum Energiebündel-Teilnehmershirt mit rosa, lila und pinken Accessoires aufgewertet, oft gemeinsam mit der Freundin oder in Grüppchen. Perücken und Blumen, Tüllröckchen und Herzchen – der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt. Nachdem die Energiebündel Hunderte rosa Luftballons in den Berliner Himmel hatten schweben lassen, starteten zunächst die 5-km-Läuferinnen und -Walkerinnen gemeinsam auf die Strecke.

Kurz nach dem Reiterstadion wartete schon das nächste Highlight; erarbeitet mit einem kurzen, aber knackigen Anstieg. Von der altehrwürdigen Tribüne des Maifelds bot sich den Energiebündeln ein fantastischer Ausblick über die riesige Sportrasenfläche und das dahinterliegende Olympiastadion. Auf dem nächsten Abschnitt spendeten zumindest einige Bäume Schatten, hinter denen sich die Waldbühne befand. Danach waren schattige Passagen Mangelware, und dann lockte auch noch das Freibad am Streckenrand. Für die Energiebündel gab's stattdessen das Wasser aus Bechern am Verpflegungsstand, gleichmaßen begehrt zur äußeren und inneren Abkühlung.

Für die Leichtathletikfans unter den Energiebündeln dürfte die Runde über die Laufbahn des Trainingsgeländes ein besonderes Erlebnis gewesen sein – wie die berühmte 400-m-Runde im Olympiastadion ist auch sie blau und nicht klassisch rot wie die meisten Laufbahnen. Über die Tribüne waren noch einmal einige kraftraubende Höhenmeter zu bezwingen, bevor es langsam wieder Richtung Ziel im Reiterstadion ging. Während schon Musik und Moderator zu hören waren, galt es noch einen letzten knackigen Anstieg zu bewältigen, erschwert durch sandigen Untergrund. Doch beim anschließenden Zieleinlauf im Reiterstadion konnten sich alle Energiebündel für ihr Hitzerennen beim CRAFT Women's Run Berlin feiern lassen. Für das nun dringend nötige Auftanken gab's im Ziel reichlich Auswahl: Ob alkoholfreies Bier oder Wasser, Venga-Iso-Drink, kalte Mandel- oder Kokosmilch – hier fand jede ihr Lieblingsgetränk zu Rehydrierung; oder probierte gleich alle. Zusammen mit Melonen, Bananen und anderem Obst war der schnelle Start in die Regeneration gesichert. Schließlich warteten im Women's Village noch viele Stände der Sponsoren mit Mitmachaktionen, Gewinnspielen und Gratisproben auf einen Besuch.

Starke Leistungen beim CRAFT Women's Run in Berlin

Anschließend ging's für die 8-km-Energiebündel beim CRAFT Women's Run auf die gleiche Strecke, ein Teil musste aber zweimal gelaufen oder gewalkt werden. Vor allem der doppelte Tribünenaufstieg und der sandige Schlussanstieg stellten die größten Herausforderungen dar – neben der immer noch anhaltenden Hitze. Umso bemerkenswerter war der der Zieleinlauf der beiden Siegerinnen Deborah und Lena Schöneborn in deutlich unter 32 Minuten. Nach 31:09 Minuten liefen die beiden Hand in Hand durch den Zielbogen und sahen dabei noch nicht einmal sonderlich erschöpft aus. Für die zwei war der CRAFT Women's Run Berlin ein Heimspiel auf ihrem Trainingsgelände. Die beiden Athletinnen des Modernen Fünfkampfs (Reiten, Schwimmen, Fechten, Schießen und Laufen) starten beide in der Nationalmannschaft, nächstes Ziel sind die Weltmeisterschaften. Während beim Modernen Fünfkampf eher Schnelligkeit auf kurzen Distanzen gefragt ist – man läuft 4 x 800 Meter mit Schießen dazwischen wie beim Biathlon – bewiesen Lena und Deborah auf der 8-km-Strecke, dass sie auch die nötige Ausdauer haben. „Im Training laufen wir auch Strecken bis zwölf Kilometer, die Grundlagenausdauer ist für uns sehr wichtig.“ Über vier Minuten warteten die Zuschauer im Ziel auf das nächste Energiebündel.

Nach 35:32 Minuten konnten sie dann Triathletin Jessica Tamms vom Team Erdinger Alkoholfrei bejubeln. Sie hatte den Startplatz bei einer Verlosung unter den Teammitgliedern gewonnen und strahlte im Zielbereich mit der Sonne um die Wette. Ihr nächstes großes Ziel ist ihre zweite Langdistanz, für den Ironman in Frankfurt 2015 hat sie sich ein Ticket gesichert. Nach Jessica konnten die Zuschauer gleich weiter klatschen, mit wenig Abstand folgten Anne-Caroline Videau (36:07), Carola Schönberg (36:23) und Linda Dörks vom Club der Töchter, die mit einem größeren Team beim CRAFT Women's Run Berlin am Start waren (36:34). Schnellstes Dreierteam über 8 km waren Josaco (Jolanda Rhyner, Cornelia Wigger und Sandra Haberthuer) vor den Grazien Patricia Massow, Christine Ottnad und Anja Hirsch und dem O-Team (Sabine Dorn, Silke Müller und Alexandra Soska).

Beim 5-km-Lauf waren Britta Ost (21:45), Stadtsiegerin Manuela Vogel (22:17) und Simone Link (23:00) am schnellsten. Ihnen folgten Dr. Andrea Löw (23:45), Sarah Pappusch (25:00) und Heike Hochschorner (25:15). Die Teamwertungen sicherten sich Karolin Weber, Mareike Meier und Christina Schulte-Braucks als KaMaChri vor den fitten Flitzpiepen und JuBiSa.
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04.08.2014

Hier finden Sie weitere Informationen zum CRAFT Women's Run Berlin 2016.

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