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Ironman-Weltmeisterin Daniela Ryf

Die schweizer Ausnahme-Triathletin Daniela Ryf gewann 2015 den Ironman-Weltmeister-Titel auf Hawaii und verteidigte diesen 2016 mit 23 Minuten Vorsprung in Streckenrekord-Zeit.

Challenge Roth 2016 Daniela Ryf Lauf +
Foto: Norbert Wilhelmi

Bei der Challenge Roth 2016 überraschte Daniela Ryf fast mit einer Weltbestzeit.

Daniela Ryf ist eine schweizer Langdistanz-Triathleten, die am 29. Mai 1987 geboren wurde. Seit 1998 betreibt sie den Triathlon-Sport, seit 2007 konzentriert sie sich als Profi-Athleten voll auf den Sport. Nach zwei Olympia-Teilnahmen wagte sie den Schritt auf die längeren Distanzen und konnte hier ihren ersten Ironman-Weltmeister-Titel 2015 im darauffolgenden Jahr erfolgreich verteidigen.

Schon mit 21 Jahren mischte die Schweizerin die Triathlon-Szene auf. Damals noch auf den Kurzdistanzen am Start, überzeugte Daniela Ryf mit einem siebten Platz bei ihren ersten Olympischen Spielen in Peking 2008. Doch eine Erkrankung verwehrte ihr, in den nächsten Jahren an diese Leistung anzuschließen. Mit einem 40. Platz bei den Olympischen Spielen von London 2012 konnte Ryf nicht zeigen, was in ihr steckt. Sie wagte den Umstieg auf die längeren Distanzen und schwimmt, fährt und läuft seither von Titel zu Titel und von Superlativ zu Superlativ.

Seit 2014 steht die Siegerin bei namhaften Triathlons mit Daniela Ryf an der Startlinie praktisch schon fest. Ihre erste Langdistanz bestritt sie am 27. Juli 2014 mit dem Ironman Switzerland in Zürich. Einen Tag, nachdem sie an gleicher Stelle schon über die Olympische Distanz gewonnen hatte, lief sie nach 9:13:30 Stunden mit über 15 Minuten Vorsprung zu ihrem ersten Ironman-Sieg. Nur einen Monat später fiel bei ihrem zweiten Ironman die 9-Stunden-Marke. Mit 8:53:33 Stunden gewann Daniela Ryf auch den Ironman Kopenhagen. Ihren ersten großen Titel sicherte sie sich im September bei der Ironman 70.3 World Championship im kanadischen Mont Tremblant, wo sie nach 4:09:19 Stunden als Erste ins Ziel lief. Am 11. Oktober folgte schließlich ihr erster Hawaii-Start. Nach 9:02:57 Stunden wurde sie nur knapp von Mirinda Carfrae geschlagen und auf Anhieb Vize-Weltmeisterin.

Neben kürzeren Rennen standen 2015 vor allem der Ironman Germany und der Ironman Hawaii im Vordergrund. Im Mai gelang Daniela Ryf in 8:51:00 Stunden nicht nur der Sieg in neuer persönlicher Bestleistung. Auch den Europameister-Titel gewann sie damit. Am 30. August konnte sie ihren Weltmeister-Titel über die Halbdistanz in Zell am See in 4:11:34 Stunden erfolgreich verteidigen. Sechs Wochen später ließ der größte Erfolg ihrer Karriere nicht lange auf sich warten. Dieses Mal sogar unter neun Stunden im Ziel nach dem härtesten Ironman der Welt, konnte sich Daniela Ryf auf Hawaii nach 8:57:57 Stunden zur Weltmeisterin krönen.

Von Rückschlägen ließ sich die schweizer Frohnatur nicht unterkriegen. Statt ihren Titel bei der Ironman European Championship in Frankfurt zu verteidigen, musste sie noch relativ zu Beginn der zweiten Disziplin mit einer Unterkühlung aussteigen. Doch nur zwei Wochen später meldete sich Daniela Ryf bei der Challenge Roth mit ihrem bis dahin eindrucksvollsten Rennen ihrer Karriere zurück. Im Gegensatz zu Jan Frodeno, der seinen Angriff auf die Weltbestzeit zuvor groß ankündigte – und auch Wort hielt –, ging Ryf ohne großartige Kommunikation ihrer Ziele ins Rennen. Schnell fand sie sich jedoch in der Reichweite der Fabel-Weltbestzeit von Chrissie Wellington, die seit 2011 bei 8:18:13 Stunden stand, wieder. Am Ende fehlten nach 8:22:04 Stunden zwar knapp vier Minuten, doch mit diesem Rennen und einer demonstrativen Lockerheit, mit der sie die Ziellinie übertanzte, setzte sie ein dickes Ausrufezeichen.

Dass auch eine scheinbar unbesiegbare Athletin keine Maschine ist, zeigte Daniela Ryf nur wenig später bei der Weltmeisterschaft über die 70.3-Distanz im australischen Mooloolaba, wo sie nach 4:14:09 Stunden nur Vierte wurde. Doch auch davon unbeeindruckt folgte sechs Wochen danach am 8. Oktober eine erneute Demonstration ihrer Stärke. Als Titel-Verteidigerin ins WM-Rennen auf Hawaii gestartet, wurde sie ihrer Favoriten-Rolle gerecht und legte im Vergleich zum Vorjahr weitere rund zehn Minuten zwischen sich und die Konkurrenz. Nach 8:46:46 Stunden verbesserte sie den Streckenrekord um über fünf Minuten, verteidigte ihren WM-Titel und musste über 23 Minuten auf die Zweitplatzierte warten. Nach einem fast perfekten Rennen 2015, sprach Daniela Ryf nun von dem besten Rennen ihres Lebens.

Auch 2017 knüpfte die schweizer Ausnahme-Triathletin an ihre Erfolge aus den Vorjahren an. Mit einem Sieg beim Ironman South Africa in Port Elizabeth in schnellen 8:47:01 Stunden stieg sie am 2. April in die Wettkampf-Saison ein. Nach mehreren Siegen über kürzere Distanzen, konnte sie auch ihren Vorjahres-Sieg bei der Challenge Roth in 8:40:03 Stunden verteidigen.

Homepage: www.danielaryf.ch
Facebook: Daniela Ryf auf Facebook
Instagram: Daniela Ryf auf Instagram
Twitter: Daniela Ryf auf Twitter
Autor: Patrick Brucker 26.08.2017
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