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Wie lange hält eine Läuferuhr? GPS-Uhren im Dauertest

Im RUNNER’S WORLD-Dauertest begeisterte uns die Polar RC3 GPS, zeigte aber auch durchaus Verschleiß.

Polar RC3 GPS +
Foto: Hersteller

Die Polar RC3 GPS mit Puls- und GPS-Messung kostet 279 Euro.

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GPS Puls GPS-Uhr

Wie lange hält eine Läuferuhr? Der Frage wollten wir nachgehen. Im Test: eine Polar RC3 GPS mit Puls- und GPS-Messung (279 Euro). Von der Uhr waren wir zu Test­beginn begeistert. Denn die Polar ist ein hilfreiches Instrument zur Trainingssteuerung.

Die GPS-Pulsuhr im Dauerstress-Test

Die Polar RC3 GPS ist eine der attraktivsten GPS-Uhren, die derzeit erhältlich sind. Dies können die beiden Tester mit jeweils über 1.500 mit der Uhr zurückgelegten Laufkilometern bestätigen. Die Hauptfunktionen sind nach kurzer Beschäftigung mit der Uhr und der Bedienungsanleitung leicht zu finden und zu nutzen. Im Alltag ist sie schnell betriebsbereit. Eine große Stärke ist die Speicherung von Laufdaten. Diese können auf dem Rechner gespeichert werden – dank GPS auch mit Streckenverlauf, Länge und Geschwindigkeiten.

Die GPS-Genauigkeit liegt im Rahmen der üblichen Sportuhren: Nicht ganz exakt, es gibt immer Messschwankungen, aber für die allermeisten Läuferbedürfnisse vollkommen ausreichend und praktisch.

Positiv fiel im Dauertest auf:
• Schneller GPS-Zugriff
• Gute Display-Ablesbarkeit: 2- oder 3-zeiliges Display wählbar
• Hohe Alltagstauglichkeit im Training
• Lange Akku-Dauer, bei 3-4 Läufen/Woche hält der Akku bis zu 7 Tage
• Bedienlogik: Einfache Funktionen relativ schnell erschließbar, man sollte 4-5 Läufe einplanen, bis alle Settings der Uhr wie gewünscht eingestellt sind.
• Die Abdeckung über dem USB-Anschluss schien zunächst sehr verschleißanfällig, hielt aber im Dauertest anstandslos durch.
Polar RC3 GPS im Dauertest +
Foto: Urs Weber

Nach 1.000 km gab es einen ersten Defekt an einem der Drücker seitlich an einer Uhr.

Negativ fiel im Dauertest auf:
• Nach 1.000 km gab es einen ersten Defekt an einem der Drücker seitlich an einer Uhr, der Drücker fiel ab. Nach 1.400 km fiel auch ein zweiter Drücker ab. Die Uhr funktioniert aber noch.
• In den ersten Monaten fand die Uhr schnell ein GPS-Signal. Das ließ aber im Lauf des Tests spürbar nach.
• Nach Beendigung des Laufs (Stopp) keine sofortige Anzeige der gelaufenen Zeit/Distanz. Mehrmaliges Drücken notwendig.
• Schmutzempfindliches Armband


Auch eine klassische Stoppuhr, die Timex Sleek 250 lap mit Tapscreen (99 Euro), wurde einem Dauertest unterzogen. Sobald die Daten vorliegen, veröffentlichen wir sie hier.
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Autor: Urs Weber 14.08.2013
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