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Gewinner wird das neue CEP-GesichtDeutschlands spannendster Läufer gesucht

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1 / 43 | Roxana Strasser Foto: privat
Deutschlands spannendster Läufer gesucht Roxana Strasser
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Roxana Strasser

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2 / 43 | Janine Langheinrich Foto: privat
Deutschlands spannendster Läufer gesucht Janine Langheinrich
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Janine Langheinrich

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3 / 43 | Dennis Soisch Foto: privat
Deutschlands spannendster Läufer gesucht Dennis Soisch
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Dennis Soisch

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4 / 43 | Ernesto Lein Foto: privat
Deutschlands spannendster Läufer gesucht Ernesto Lein
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Ernesto Lein

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5 / 43 | Stephan Lehmann Foto: privat
Deutschlands spannendster Läufer gesucht Stephan Lehmann
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Stephan Lehmann

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6 / 43 | Florian Köser Foto: privat
Deutschlands spannendster Läufer gesucht Florian Köser
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7 / 43 | Katharina Dalisda Foto: privat
Deutschlands spannendster Läufer gesucht Katharina Dalisda
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Katharina Dalisda

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8 / 43 | Markus Seifert Foto: privat
Deutschlands spannendster Läufer gesucht Markus Seifert
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Markus Seifert

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9 / 43 | Susann Lehmann Foto: privat
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Susann Lehmann

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Deutschlands spannendster Läufer gesucht Petra Hutera
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11 / 43 | Cornelia Hilke Foto: privat
Deutschlands spannendster Läufer gesucht Cornelia Hilke
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12 / 43 | Adrian Brückel Foto: privat
Deutschlands spannendster Läufer gesucht Adrian Brückel
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Adrian Brückel

Eigentlich war ich kein blutiger Sportanfänger bevor ich letztes Jahr anfing zu laufen. Sagen wir einfach, ich habe eine etwas längere Regenerationspause gemacht. So ca. 13 Jahre.

Ich komme eigentlich vom Schwimmen und bin früher zwecks Grundlagenausdauertrainings nebenher mit meinem Vater gelaufen. Ein alter, erfahrener Hase der Ultraläufe – Biel 100 km, krasser Kerl.

Nach einem ziemlich abrupten Ende meiner mittelprächtigen Schwimmkarriere wandte ich mich dem Alkohol, den Zigaretten und natürlich den langen Nächten zu. Das ging eigentlich auch ganz gut bis etwa April/Mai 2014. Nachdem ich mir bei einem Treppensturz den Mittelfuß gebrochen hatte wurde ich Mitte Mai von meiner damaligen Freundin, nach knappen fünf Jahren Beziehung gegen etwas zu diesem Zeitpunkt "intakterem" ausgetauscht.

Adipös, mit einem gebrochenem Fuß und einem übermäßigen Alkoholkonsum wurde meine Zukunft plötzlich neu gestaltet. Nie im Leben hätte ich gedacht, dass dieses Ereignis solch positive Auswirkungen auf mein Leben haben könnte. Von Langeweile, Selbstzweifel, usw. geplagt fing ich an ab und zu Schwimmen zu gehen – gelernt ist nun mal gelernt – und nahm etwas ab. Schnell war klar, dass mir der Sport immer noch im Blut liegt und schnell waren auch die ersten Laufschuhe gekauft.

Seitdem ging ich regelmäßig wieder Laufen. Ambitioniert erst Anfang November, denn zu vor hatte ich mit diversen Anfängerverletzungen, wie Achillessehnenentzündung, Runners-Knee etc. zu kämpfen. Genau zu dem Zeitpunkt als ich auch meine neue Freundin kennenlernte war mir schnell klar: Der Marathon muss her!

Also fing das Training an. Durchschnittlich 90 bis 100 Wochenkilometer, manchmal auch 120 bis 130 Kilometer. Ein einsamer, langer Lauf jenseits der 30 Kilometer die Woche und Intervalltraining nachdem die Grundlagenausdauer stimmte. Ein Verein musste auch herhalten und mich ertragen. Also, ab in den Usinger Lauftreff der UTSG.

Nun gut, ich könnte jetzt noch so vieles Erzählen aber um es kurz zu fassen lief ich in der Marathonvorbereitung meinen ersten Wettkampf über 10 Kilometer in 38:13 Minuten und meinen ersten Halbmarathon in 1:19:57 Stunden, bei dem ich zusätzlich meine Bestzeit von 10 Kilometern auf 37:43 Minuten verbesserte. Pünktlich drei Wochen vor dem Marathon verletzte ich mich natürlich und musste bis zwei Tage vor Start pausieren.

Im Endeffekt bin ich gelaufen. Eine anspruchsvolle Marathonstrecke mit 275 positiven Höhenmetern in 3:00:45 Stunden. Was ein Hammer Lauf! Emotionen pur! Der Trainingsaufwand hatte sich gelohnt. Es war einfach unbeschreiblich und ist es immer noch.

Nach einem Jahr solch eine Wandlung. Wer hätte es gedacht? Ich nicht! Was man daraus lernen sollte ist, dass, wenn man etwas will, es definitiv erreichen kann, und dass in einem mehr steckt als man denkt und für möglich hält. Man muss es einfach "nur" anpacken.

13 / 43 | Andrea Albrecht Foto: privat
Deutschlands spannendster Läufer gesucht Andrea Albrecht
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Andrea Albrecht

Meine Spannendste Laufgeschichte fand letztes Jahr beim Urbanian Run in Nürnberg statt. Erstmal zu mir: Ich spiele in meiner Freizeit Handball und laufe eigentlich nur zum Warmlaufen, mich fit zu halten und meine Ausdauer zu verbessern. Letztes Jahr habe ich dann 2 Tage vor Laufbeginn die Möglichkeit bekommen beim Urbanian Run in Nürnberg mit zu starten. 10 km bei 32 Grad im Schatten waren schon eine Herausforderung für mich. Schon nach kurzer Zeit hatte ich durst und habe mich nur bis zur ersten Wasserstelle bei 5 km durchgeschleppt.

Kurz vor 5 km stand auch das Hindernis, das man auf dem Bild sieht. Hier war ich kurz davor auszusteigen, weil ich am Ende meiner Kraft war. Nachdem ich kurz was getrunken hatte, wollte ich noch ein paar Meter testen, was noch möglich war. Nachdem ich bei ca. Kilometer 5,5 die Steilwand bezwungen habe, hatte mich der Ehrgeiz gepackt. Ich wollte dann auch die komplette Distanz bezwingen. Mein Lauftempo war die letzten Kilometer zwar nicht mehr das höchste, aber ich habe an diesem Tag meinen ersten 10-km-Lauf erfolgreich ins Ziel gebracht.

Dieser Lauf hat mir gezeigt, dass ich doch mehr schaffen kann als ich zuvor dachte.
Seitdem geh ich doch öfter laufen und habe mich auch dieses Jahr wieder für den Urbanian Run angemeldet.

14 / 43 | Ann-Cathrin Wolsing Foto: privat
Deutschlands spannendster Läufer gesucht Ann-Cathrin Wolsing
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Ann-Cathrin Wolsing

Ich möchte mich mit meiner wirklich außergewöhnlichen Geschichte bewerben, da ich vor allem Mut machen und motivieren möchte.
Im Alter von 8 Jahren kam die Diagnose "Juvenile Polyarthritis" - allgemein als Rheuma bekannt. Es folgten Jahre in einer Spezialklinik, Zeiten an Krücken und im Rollstuhl, ich konnte nicht einmal mehr Treppen gehen. "Sport? Niemals!" hieß es. "Laufen? Unmöglich!" haben sie gesagt. Und so war es auch jahrelang. Bis es mir im Alter von 19 Jahren sehr lange erstaunlich gut ging, ich war zwei Jahre beschwerdefrei. Ich bekam "grünes Licht", es mit Sport zu probieren. Ich habe es mit Step Aerobis probiert - und hatte prompt einen Rückfall. Damit hatte sich das, so glaubte ich, für den Rest meines Lebens erledigt. Es folgte ein wirklich hartes duales Studium und eines Tages, zwischen Diplomarbeit und Examen, bin ich einfach "durchgedreht", habe meine (nur für die kläglichen Step Arerobis-Versuche gekauften) Sportschuhe angezogen und bin losgelaufen. Es waren vielleicht 6 oder 7 km - aber ich hatte auch seit über 10 Jahren NIE etwas tun können.

Ich hatte den Muskelkater meines Lebens. Aber es hat sich einfach so unbeschreiblich gut angefühlt. Und obwohl es so unmöglich schien, tat ich es nach einer Woche wieder - und es ging. Und es ging nicht nur, sondern es ging viel besser. Ich konnte es nicht glauben, schließlich hielt mein Körper zuvor nichts aus und nun Laufen?! Aber ich probierte es weiter ... Und lief im Juni 10 km. Ich träumte davon, dieses Jahr vielleicht einen Halbmarathon zu laufen - völlig utopisch. Und dann lief ich den Halbmarathon noch Anfang August. Es war so unfassbar wunderbar. Und mein Körper spielte mit, ich bekam keinen Rückfall, im Gegenteil - die Beschwerden, die ich noch hatte, verschwanden. Es war wie Zauberei. Und dann kam der April 2015 und ich lief nicht nur den erträumten Marathon, sondern den Hamburg-Marathon - zwar brauchte ich 05:15 Stunden - aber ich lebte ja mit dem Glauben, nie wieder normal gehen zu können. Und dieser Moment, als mir die Finisher-Medaille um den Hals gehängt wurde - das war, als hätte man mir ein neues Leben geschenkt. Nun laufe ich ein Halbmarathon am Wochenende zum Frühstück - und das völlig gesund. Ich möchte diese Geschichte so gerne teilen, da diese Krankheit gerade unter jungen Leuten leider verbreiteter ist, als man denken mag - und ich zeigen möchte, dass man sich nicht unterkriegen lassen darf! Und das gilt nicht nur hierfür, ich möchte einfach die Botschaft hinterlassen, dass man, wenn man es wirklich will, einfach so unglaublich viel schaffen kann - auch wenn einem die Leute sagen, dass es unmöglich sei.

15 / 43 | Christiane Kind Foto: privat
Deutschlands spannendster Läufer gesucht Christiane Kind
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Christiane Kind

Ich liebe das Laufen in den verschiedensten Formen. Vom Trailrunning über Hindernisläufe bis hin zum Halbmarathon und Marathon - es macht einfach Spaß und ist für mich die perfekte Möglichkeit, meinen Kopf frei zu bekommen. Quasi die Waschmaschine für meinen Geist :)

Auf meinen Blog fitness-mama.de und auf meiner entsprechenden Facebookseite berichte ich regelmäßig über meine sportlichen Aktivitäten mit allem, was dazugehört. Wenn ihr Lust und Zeit habt, schaut doch einfach mal vorbei. Ich freue mich über jeden Leser.

16 / 43 | Claudia Beitsch Foto: privat
Deutschlands spannendster Läufer gesucht Claudia Beitsch
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Claudia Beitsch

2013 hab ich beim Qualicamp zur Fulda-Challenge mitgemacht. Es ging heiß her bei den verschiedenen Wettkämpfen und jeder hat versucht, sein Bestes zu geben. Denn jeder wollte natürlich bei der Fulda-Challenge in Kanada dabei sein.

Unter anderem war ein zweistündiger GPS-Lauf Teil der zehnteiligen Qualifikation. Es ging über Stock und Stein und man musste soviele GPS-Punkte wie möglich in der Zeit erreichen. Dank dieses Laufes hatte ich mich dann tatsächlich für die Fuld-Challenge qualifiziert. Dabei ist dieses Foto entstanden, an das ich mich immer wieder gern erinnere.

17 / 43 | Fabian Nelkel Foto: privat
Deutschlands spannendster Läufer gesucht Fabian Nelkel
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Fabian Nelkel

Nicht nur beim Running, sondern auch beim Bergsteigen sind die CEP Running Socks ein Genuss. Sie durften also auch beim Urlaub in Südtirol nicht fehlen. Bei der ersten Etappe auf der Seiser Alm trug ich die blauen Running Socks.

18 / 43 | Franz Maier Foto: privat
Deutschlands spannendster Läufer gesucht Franz Maier
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Franz Maier

Welcher Laufmoment war wohl mein schönster? Oh je, da gibt es doch so viele schöne Erinnerungen, die sich im Lauf meiner 31 Läuferjahre angesammelt haben. Viele von ihnen sind fest mit einer persönlichen Bestzeit verknüpft, deutlich weniger mit gewonnenen Meistertiteln auf regionaler und überregionaler Ebene; eine Handvoll mit der Gänsehauterfahrung, als Gesamtsieger eines Wettbewerbs in Jubel-Pose das imaginäre Zielband zerrissen zu haben und zumindest für einen Abend als Held gefeiert worden zu sein.

Unauslöschliche Erinnerungen ganz anderer Art sind mit Erfahrungen von Menschlichkeit und Gemeinschaft verbunden, mit Erlebnissen, bei denen jenseits von allem Leistungsdenken Respekt, Fairness und Selbstlosigkeit die Hauptrolle spielten.

Für die erste Sorte von Laufmomenten war ohne Zweifel ich selbst verantwortlich, bei der zweiten waren es die anderen - eigentlich meine Konkurrenten, die aber in diesen denkwürdigen Momenten gerade nicht meine Gegner waren.

Drei davon möchte ich herausgreifen: Im zarten Trainingsalter von drei Monaten (kalendarisch zählte ich 21 Lenze) hatte ich mich 1984 zur Teilnahme am Frankfurt-Marathon überreden lassen. Der ganze Lauftreff, dem ich mich angeschlossen hatte, war als Teilnehmer oder Betreuer dabei. Also auch ich. Ganz hinten im Feld der knapp 7.000 Läufer war ich gemeinsam mit meinem Freund Stefan gestartet, etwa zwei Stunden lang hielt der Ladezustand für eine Jagd in Richtung Spitze. Selbst nach zweieinhalb Stunden wäre bei gleichbleibender Geschwindigkeit die magische Dreistundenmarke zu knacken gewesen. Doch von einem Moment auf den anderen war der Energievorrat aufgebraucht, wurde es unvermeidlich, die letzten sieben Kilometer – im besten Fall! – „nach Hause zu wandern“. Stefan war mir schon einige Kilometer zuvor abhanden gekommen, da klopfte mir ein Unbekannter freundschaftlich auf die Schulter und meinte: „Jetzt nicht schlapp machen, häng dich dran!“ Eigentlich nur ihm zuliebe tat ich das auch, obwohl eigentlich nichts mehr ging. Alles war mir lästig in diesem Moment, doch enttäuschen konnte ich seine Freundlichkeit natürlich auch nicht.

Also folgte ich Schritt für Schritt dem namenlosen Läufer, der mit ständigem Blick zurück seine Geschwindigkeit kontrollierte, um mich ja nicht zu verlieren. Bis ins Ziel, das wir in einer 3:06er-Zeit erreichten, blieb ich bei ihm – und er bei mir. Danke, mein Läuferfreund! Nach 31 Jahren habe ich dich nicht vergessen!

15 Jahre später war ich auf der Suche nach meinen läuferischen Grenzen bei den Ultrastrecken angelangt. Mich in einen Schritt hineinzuschunkeln, den ich dann sechs, acht oder gar zwölf Stunden lang beibehielt, das war meine Stärke – körperlich wie mental. Zu einem meiner Lieblingsläufe war der Fidelitas-Nachtlauf in Karlsruhe geworden, bei dem ich immer recht gut abschnitt. Auf der anderen Seite hasste ich diesen Lauf auch, da er so elendig ausgeschildert war, dass ich mich Jahr für Jahr an einer anderen Stelle verlief. 80 Kilometer sind eigentlich lang genug, Umwege nerven da gewaltig und entgangene Podestplätze nur aufgrund mangelhafter Beschilderung treiben den Blutdruck in ungesunde Höhen!

So auch im Jahr 1999. Auf dem zweiten Rang liegend war ich nach ca. 65 Kilometern in einer Sackgasse gelandet. Nach gewaltigen Umwegen fand ich schließlich wieder auf die Strecke zurück und stieß dabei auf Lokalmatador Jens, den die örtliche Presse als Favoriten gehandelt und vor dem Lauf lange interviewt hatte. Da er sich in seiner Heimat bestens auskannte, war er natürlich auf der Ideallinie unterwegs. Unausgesprochen wurde uns beiden schnell klar, dass auf den letzten 15 Kilometern keiner mehr dem anderen „wehtun“ würde. So sah ich es jedenfalls. 20 Meter vor dem Ziel nahmen wir uns also bei der Hand, um freundschaftlich gemeinsam auf Rang zwei einzulaufen. Doch ohne Vorankündigung und völlig überraschend versetzte mir der von den Zuschauern angefeuerte Jens direkt vor der Ziellinie einen Stoß in den Rücken, der mich auf Rang zwei katapultierte und ihn auf Platz drei zurückließ. Jens, mein Freund, mit dieser selbstlosen Geste hast du mich echt beeindruckt, für immer und ewig.

Weitere 16 Jahre gingen ins Land. Von Motivationsproblemen, aber auch diversen Wehwehchen geplagt, hatte ich in einer neu aufgekommenen, trendigen Laufdisziplin meine Herausforderung gefunden, dem Treppenlauf, neudeutsch auch als Tower-Running bezeichnet. Zum vierten Mal wurde im Frankfurter Messeturm die deutsche Towerrunning-Meisterschaft ausgerichtet, zum vierten Mal startete ich in der Altersklasse M50. 222 Höhenmeter, auf 61 Stockwerke verteilt, galt es wieder einmal in kürzest möglicher Zeit zu erklimmen. „Mani“ war der Name des M50-Seriensiegers der vergangenen drei Jahre, ich selbst war in drei Anläufen Vizemeister geworden – nicht weniger, aber eben auch nicht mehr. Natürlich hätte ich nur allzu gerne auch einmal die wunderschöne Glastrophäe gewonnen, doch ebenso selbstverständlich war ich dreimal meiner Pflicht nachgekommen, dem verdienten Sieger zu dessen Erfolg zu gratulieren. Im Juni 2015 wollte ich noch einmal einen Angriff auf den obersten Podestplatz starten. Dazu hatte ich im Training eine gehörige Schippe draufgelegt, war z.B. 35 Mal hintereinander auf den kleinen Aussichtsturm gesprintet, der mir an meinem Wohnort in Südbaden zur Verfügung steht.

Unter Aufwendung aller Kräfte, aber auch in persönlicher Bestzeit von 8:54 Minuten erreichte ich den obersten Stock des Messeturms. „Mani“, der vor mir ins Rennen geschickt worden war, wartet bereits auf mich. Während ich keuchend am Boden liege, begibt er sich ohne viel Worte zum Ergebnismonitor, der in einem Nachbarraum steht. Jubelnd, mit hochgerissenen Armen kommt er zurück und umarmt mich: „Franz, du hast es gepackt, diesmal warst du endlich dran! Glückwunsch, ich freue mich mit Dir!“ Über den Meistertitel und die sich anschließende Ehrung habe ich mich natürlich riesig gefreut. Doch länger anhalten wir die Freude über das Verhalten von Mani, der ja eigentlich mein Konkurrent ist.

19 / 43 | Gunther Frauendorf Foto: privat
Deutschlands spannendster Läufer gesucht Gunther Frauendorf
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Gunther Frauendorf

Auf dem Bild seht ihr mich (in weiß) und meinen Trainer Philipp Sonnenberg. Die Szene spielt sich gerade am Kanal von Roth ab. Ich versuche meinem Trainer klar zu machen, dass nach 3,8 km Schwimmen und 180 km Rad bei 37°C im Schatten nicht mehr viel geht.

Ich hatte mir als Ziel einen Drei-Stunden-Marathon gesetzt, kam aber über dreieinhalb Stunden nicht mehr hinaus. Da war bei diesen Temperaturen einfach nicht mehr drin. Gerade weil man schon 1:15 Stunde geschwommen ist, 5:29 Stunden auf dem Rad saß und den ersten Halbmarathon schon in den Beinen hatte.

Aber hier die Geschichte im ganzen: Ich habe es geschafft! Das Schwimmen verlief gewohnt ruhig. Auch wenn ich in diesem großen Starterfeld schnell nach "hinten" durchgereicht wurde hatte ich mehr mit mir zu tun, als mit den anderen Sportlern. Kurz nach der Wende und dem Weg zurück zum Wechselgarten wurde mich plötzlich ziemlich schlecht. So etwas habe ich noch nicht erlebt und es fühlte sich nicht gut an. Ich kämpfte mich zurück zum Ausstieg und dachte des Öfteren daran mich zu übergeben. In der Wechselzone musste ich mir erstmal eine kleine Auszeit nehmen, damit ich mich wieder auf den Wettkampf konzentrieren konnte.

Auf dem Rad ging es gewohnt schnell zu, auch wenn ich mir von Anfang an gesagt habe, dass hier kein Rennen gewonnen wird. Dies sollte sich am Ende auch bewahrheiten. Die Temperaturen stiegen von Stunde zu Stunde immer weiter an und dazu kam noch der wechselnde Wind. Wo es in der ersten Runde noch starken Gegenwind gab, wechselte er dann auf einen unschönen Seitenwind, welcher einem ebenso die Kräfte rauben sollte. Nach der ersten Runde fühlten sich meine Beine recht gut an. Den Solarer Berg genossen und meine Freunde und Familie gesehen ging es zum zweiten Mal raus auf die Hatz. Doch von nun an hatte ich mehr meine Werte im Auge und stellte fest, dass ich immer langsamer wurde, bei gleichbleibender Leistung. Dies bedeutete wohl, dass die äußeren Bedingungen mehr an meinem Leistungsvermögen nagten, als ich vermutet hatte. Aber ruhig bleiben, dachte ich mir, schließlich musste ich ja noch einen "kleinen" Marathon laufen.

Die Gedanken ums aufgeben kreisten immer öfter in meinem Kopf. Das ist schon ziemlich verrückt, da kämpft man sich durch Stundenlange Trainingseinheiten, im Winter wie im Sommer und dann soll es das gewesen sein, nach sech Stunden Wettkampf? Was denken dann all deine Freunde von dir? Ich konnte einfach nicht aufgeben, der Marathon musste in Angriff genommen werden.

Nun ging es in die Wechselzone zwei, noch schnell dick mit Sonnencreme eingeschmiert und die Laufschuhe an. Nach vier Kilometern musste ich aber meine Strümpfe einmal komplett auf links drehen, damit ich die ganzen vielen Steinchen aus Wechselzone eins wieder loswurde. Jetzt ging es viel besser und ich nahm das Ziel "Finishen" in Angriff.

Noch mit einem Pace von 4:40 Minuten begonnen merkte ich schnell, dass ich das nicht halten könnte. Ich stimmte mich mit meinem Trainier Philipp ab und entschloss, Tempo raus zunehmen, damit ich meinen Wettkampf zu Ende bringen konnte. Jede Verpflegungsstation wurde genutzt um die Flüßigkeitsspeicher aufzufüllen, die Körpertemperatur runter zu kühlen und sich ausreichend zu verpflegen. Das sollte sich am Ende auch als die richtige Wahl herausstellen.

Nach dem ersten Halbmarathon "wartete" ich auf den "Mann mit dem Hammer", schließlich soll der ja immer so ab Kilometer 30 kommen, aber so nicht in meinem Wettkampf. Ich konnte mein Tempo halten, 5:20 Minuten pro Kilometer waren bei diesen Bedingungen einfach das Optimum und so konnte ich nach zahlreichen Applauswellen, Zurufen und Glückwünschen nach 10:28 Stunden die Ziellinie mit meiner Frau Christin überqueren. Ein wahnsinns Gefühl, unbeschreiblich, am besten einfach selber mal ausprobieren.

Am Abend sind dann alle Sportler noch zur Abendshow gegangen und feierten die 30 Jahre Challenge-Roth. Jetzt ist schon wieder alles vorbei, ging irgendwie doch alle viel zu schnell, mal schauen wann man sich das noch einmal "antut".

20 / 43 | Hanjo Hellbusch Foto: privat
Deutschlands spannendster Läufer gesucht Hanjo Hellbusch
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Hanjo Hellbusch

Nach dem ich im Frühjahr die Marathons in Wien und Hamburg gelaufen und mich für den München-Marathon im Oktober angemeldet habe, brauchte ich eine neue Herausforderung. Da wir unseren Sommerurlaub mit der Familie in Österreich verbringen wollten, sprach alles für einen Trail-Lauf. Und wenn schon was Neues, dann auch gleich Ultra, also eine Länge von mehr als 42 Kilometern. Meine Frau las durch Zufall im Internet vom Karwendelmarsch, von dem ich bis dato nichts gehört hatte. Es hörte sich sehr interessant an; also wurde angemeldet.

So reisten wir mit der Familie ein paar Tage vorher an, um die Gegend kennen zu lernen. Am Tag vor dem Rennen bin ich schon mal den ersten Streckenabschnitt gelaufen und merkte gleich, die Steigungen hier sind doch etwas steiler als im Harz, wo ich am Wochenende schon mal trainiert hatte.

Der Renntag: Morgens um 4.30 Uhr klingelte der Wecker. Ich schaute aus dem Fenster. Das Wetter war nicht so schön wie am Vortag. Oder wie beim letzten Karwendelmarsch 2013. Nein, eher so wie die Jahre davor: Regen, Nebel und recht frisch für den August. Aber egal, ich war wegen der neuen Herausforderung hier. Schnell habe ich mich gewaschen, bin in die vorbereiteten Laufklamotten geschlüpft und hinunter ins Hotelrestaurant zum angebotenem Läuferfrühstück. Danach die Familie verabschiedet und hinüber zum Start, der sich genau gegenüber vom Hotel befand.

Pünktlich um 6 Uhr startete der Lauf mit einem lauten Knall aus einer Kanone. Wohl jeder in Scharnitz war jetzt wach. Unter Blitzlichtgewitter ging es durch den Ort, nach einem Kilometer der erste Anstieg, den ich ja schon vom Vortag kannte. Er zog sich über drei Kilometer hin und das um diese Uhrzeit, puh! Danach ging es bis zur ersten Labe-Station (Verpflegungsstelle) nur langsam bergan. Ich habe mich bei diesem Lauf dafür entschieden, mit meinem Rucksack zu laufen, in dem sich eine 1,5 Liter große Trinkblase befand und einige Gels und Riegel.

Eigentlich braucht man für diesem wunderbar organisierten Lauf mit seinen zehn Labe-Stationen keine eigene Verpflegung. Es wird alles aufgeboten: Geschmierte Brote, Wasser, Tee, Bananen, Äpfel und später auch noch warme Suppen. Alle Speisen kommen aus der Region und stehen unter dem Bio Gütesiegel. Mit meinem Rucksack fühlte ich mich aber etwas unabhängiger und konnte dann trinken, wann ich wollte. So ließ ich die erste Labe schnell hinter mir und machte mich auf den Weg.

Zur nächsten Station beim Karwendelhaus geht es rund 600 Höhenmeter rauf. Erst moderat, dann immer steiler, so dass es vom Laufen in ein schnelles Gehen übergeht. Es hörte zwischenzeitlich mal kurz auf zu regnen und so konnte ich von oben ins Tal schauen, wo sich etliche Läufer und Wanderer wie an einer Perlenkette aufgereiht, dem Ziel entgegen strebten. Am Karwendelhaus weht ein frischer Wind. Schnell verpflegt und weiter.

Auf den nächsten sieben Kilometern geht es rund 500 m hinunter. Der Weg bestand aus Geröll und warsehr rutschig. Trotzdem gab ich Vollgas! Das was ich bei der letzten Steigung verloren habe, holte ich nun wieder auf. Manchmal habe ich aber schon Angst, mich bei dem hohen Tempo auf dem Untergrund zu überschlagen. Aber meine Trittsicherheit ließ mich nicht im Stich.

Kaum unten angekommen, man sollte es ahnen, ging es wieder steil an zur Falkenhütte auf 1.848 m. Sie scheint nur schwer erreichbar zu sein, denn die Steigung betrug teilweise mehr als 20 Prozent. So manches Mal fragte ich mich, welches Fahrzeug soll denn auf solchen Wegen fahren? Dann ging es auf einem Wanderweg weiter, in dem alle paar Meter Holzbalken als Stufen eingebaut waren. Wie viele habe ich nicht gezählt, aber es waren viele. Bei der Hütte angekommen bediente ich mich schnell am Buffet und lief weiter. Jetzt kam ein Abschnitt, der mir richtig gut gefallen hat, Downhill. Ich sprang über Steine, laufe links, rechts und überholte einige Läufer. Was für ein Spaß!

Unten angekommen ging es zur Labe im Almdorf Eng. Dieses Mal lasse ich mir mehr Zeit mit der Verpflegung. Nun kam das härteste Stück Arbeit, der Aufstieg auf den Binssattel von 1.227 auf 1.903 Meter. Die ersten zwei Kilometer ging es über einen sehr steilen Forstweg, dann über Bergpfade, die Dank des Regens recht rutschig waren. Ich konnte meine Beine zum Laufen überreden. Sie hätten sich aber bestimmt über Bergstöcke gefreut, die sie ein wenig entlastet hätten. Beim nächsten Mal nehme ich sicher die Stöcke mit!

Als Zwischenetappe kam auf 1.502 Metern die Binsalm. Schnell Energie tanken, ein kleines Päckchen Salz in den Mund und mit Tee hinunter gespült. Weiter ging es, noch 400 m Anstieg!
Ich schaute nach oben und fragte mich, was dort für Ameisen laufen? Nein, keine Ameisen, Läufer, die waren nur so weit weg. Oh man, da musste ich noch hoch. Es sind gefühlte 50 Kehren, über den Weg lief Wasser, ich sprang über Wurzeln und Geröll, kletterte über Steine. Ich machte mir Gedanken, wie es hier wohl aussehen wird, wenn die letzten Wanderer diesen Steig passiert haben. Immer wieder ließ ich Läufer vorbei, die einfach das Kraxeln gewohnt waren. Ab und zu lehnte ich mich an den Hang und musste ein wenig verschnaufen. Dabei wurde ich immer wieder von Vorbeiziehenden gefragt, ob alles ok sei. Als Antwort reichte dann nur: „Ich komme aus Norddeutschland!“ Dann bekam ich immer ein Lob: „Und dann schon so weit, super!“ Langsam wurde es ein Kampf mit meinem Ego.

Plötzlich, wie aus dem Nichts, als ich mich gerade zwischen zwei Kiefern hindurch zwängte, bekam ich ein Bild, das ich nie vergessen werde. Ich hatte den Blick ins Tal und sah den Gramai Hochleger, nun habe ich den höchsten Punkt erreicht. Hier wurden alle von Mitarbeitern der Bergrettung begrüßt.

Von hier aus ging es nur noch bergab. Noch schnell an der Labe Station erfrischt und weiter. Kurz danach kam mir eine Frau entgegen; sie grinste mich verschämt an. Im letzten Augenblick sah ich, wie ihr ein wenig Blut über das Gesicht lief. Später habe ich sie im Zielbereich mit einem „Turban“ auf dem Kopf gesehen. Ich lief weiter, aber ich dachte daran, was wäre, wenn ich bei meinen rasanten Downhills mal ins Stolpern geraten wäre?
Egal, keine Zeit für sowas.

Ich gab Gas, wurde immer schneller. Immer wieder kamen matschige Passagen, in denen die Füße mehr als knöcheltief versanken. Mein Adrenalinspiegel war hoch. Meine Beine überschlugen sich fast. Es ist meine Disziplin. Im flachen Gelände konnte ich trotz der gelaufenen Kilometer noch etliche überholen, was sich später noch auszahlen sollte. Wir liefen über Wege aus Schotter, dann eine Straße und plötzlich ein Ortschild: Pertisau am Achensee. Juhu, gleich war es geschafft. Kurz vor dem Ziel begrüßte ich noch meine am Straßenrand auf mich wartende Familie.

Dann durch eine kurze Gasse, der Sprecher nannte meinen Namen. Es ist vollbracht, ich habe meinen ersten Ultramarathon geschafft und das bei solch einem Trail-Lauf! Ich bin überglücklich und bekomme ein dickes Lob von meinem fünfjährigen Sohn.

Auf dem Weg zur Dusche ging ich an einer Infotafel vorbei. Dort hingen die ersten 200 Platzierungen. Und siehe da, dank meiner rasanten Aufholjagd auf den letzten acht Kilometern hatte ich noch den 199. Platz von 514 Finishern erreicht. Mit eine Nettozeit von 6:34:32 Stunden. Auch wenn bei einem derartigen Lauf die Platzierung eher in den Hintergrund tritt, ist sie für mich bei meinem Debüt schon zufriedenstellend.

Am nächsten Tag hatte ich nur ein wenig Muskelkater, der aber schnell verflog. Den anschließenden Sommerurlaub in Österreich habe ich mit der Familie richtig genossen. Nun plane ich schon fürs nächste Jahr nach dem Hamburg-Marathon und Rennsteiglauf in Thüringen, im Sommer meinen nächsten Ultra-Trail, wobei der Karwendelmarsch wahrscheinlich aus terminlichen Gründen wegfällt.

21 / 43 | Hubertus Seifert Foto: privat
Deutschlands spannendster Läufer gesucht Hubertus Seifert
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Hubertus Seifert

Meinen (bisher) tollsten Laufmoment durfte ich mit meinem Sohn in Kärnten erleben.

Eine Woche lang haben wir die Trails unsicher gemacht. Morgens ein ordentliches Frühstück, schnell die Rucksäcke mit den wichtigsten Utensilien gepackt und schon konnte es losgehen.

Das Naturerlebnis war einfach unglaublich - stundenlang konnten wir bergauf und -ab laufen ohne auf eine Menschenseele zu treffen. Mal schien die Sonne, dann fanden wir uns plötzlich im knöcheltiefen Schnee wieder und hangelten uns an einer Klamm entlang - einfach fantastisch.

Diese gemeinsame Zeit macht meinen schönster Laufmoment aus. Neben der unglaublichen Verbundenheit zur Natur machte insbesondere mein Sohn dieses Event zu einem einzigartigen Highlight, was ich ihm nie vergessen werde. Unser eh schon sehr gutes Verhältnis wurde dadurch nur noch inniger und vertrauter.

22 / 43 | Jens Hubert Foto: privat
Deutschlands spannendster Läufer gesucht Jens Hubert
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Jens Hubert

Ich bin früher immer wieder unregelmäßig zum Ausgleich während des Abitur- und Studiumsstress' gelaufen. 2009 habe ich an einem Jedermann-Triathlon teilgenommen und bin einen 10-km-Wettkampf gelaufen.

2010 wollte ich dann einen Halbmarathon laufen, den ich unter großen Knieschmerzen in knapp unter 1:50 Stunden finishte. Kein Orthopäde fand die Ursache und das Problem der Knieschmerzen wurde nicht behoben. Erst ein Schuhorthopädiemeister entdeckte, dass ich eine Kieferfehlstellung habe. Diese wurde in den letzten 3 Jahren behoben, in diesem Frühjahr konnte ich meinen zweiten Halbmarathon in der unglaublichen Zeit von 1:31 Stunden finishen. Letzte Woche nahm ich an der Challenge in Heilbronn teil, und das ganze schmerzfrei!

23 / 43 | Jessica Koten Foto: privat
Deutschlands spannendster Läufer gesucht Jessica Koten
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Jessica Koten

Die Fotos zeigen meinen schönsten Laufmoment letzten September auf Fuerteventura.

Es war ein Lauf der anderen Art. Morgens bevor die Sonne aufging, machte ich mich auf den Weg, ohne die übliche Technik wie GPS-Uhr oder Pulsgurt. Ich lief einfach nur gerade aus. Die Hotelpromenade lies ich bald hinter mir: Jetzt begann das eigentliche Abenteuer! Steinige Felsküsten, unbefahrene Pfade und eine unendliche Weite breiteten sich vor mir aus. Links von mir das Meer, die Sonne, die langsam über dem Horizont aufging , rechts von mir die unendliche Weite Fuerteventuras beeindruckender Felslandschaft. Kein Mensch, kein Lärm weit und breit. Nur meine Laufschuhe und ich und das Gezwitscher vereinzelter Möven.
Es war ein wahrer Traum Trail Lauf, über Stock und Stein, immer am Meer entlang.

Ich laufe nun schon seit vielen Jahren und nehme auch regelmäßig an Laufveranstaltungen teil - aber dieses Gefühl, das Gefühl des reinen Laufens um des Laufens willen - ohne Zeitgefühl und völlig allein. Das war der schönste Laufmoment in meinem Leben!

Und gerade jetzt, da ich verletzungsbedingt eine lange Laufpause vor mir habe, denke ich so oft an diesen Moment zurück und weiß genau: Ich werde wieder laufen. Weil ich einr echte Läuferin bin.

24 / 43 | Jörg Köbbe Foto: privat
Deutschlands spannendster Läufer gesucht Jörg Köbbe
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Jörg Köbbe

Der Hamburg-Halbmarathon 2015 war bislang mein größter Lauf und insgesamt auch erst mein zweiter Halbmarathon überhaupt. Es war eine unglaublich intensive und schöne Atmosphäre. Auch mit der Zeit von 1:43:07 Stunden bin ich sehr zufrieden.

Die Steigerung erwartet mich dann im September, wenn ich dann in Berlin zum Marathon an den Start gehen werde.

25 / 43 | Karin Lackner Foto: privat
Deutschlands spannendster Läufer gesucht Karin Lackner
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Karin Lackner

Ich finde es immer sehr schade, wenn bei Wettkämpfen Hobbyläufer mit schmerzverzerrten Gesichtern zu sehen sind. Ich lasse - auch bei Wettkämpfen - meinen Endorphinen immer freien Lauf und springe und lache durch die Gegend. Auch wenn ich dabei nicht immer gerade fotogen aussehe.

26 / 43 | Laura Dzubiella Foto: privat
Deutschlands spannendster Läufer gesucht Laura Dzubiella
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Laura Dzubiella

Am liebsten laufe ich einfach querfeldein, irgendwo da, wo es keine richtigen Wege oder Menschen gibt. Ich schnappe mir meinen Hund Leo, der für seine fünf Kilo eine bemerkenswerte Ausdauer hat und ziehe für manchmal nur fünf, manchmal aber auch 20 km los.

Meistens geht es in Richtigung Wald oder Wiese, wo steile Anstiege und unebene Böden unsere Kondition auf die Probe stellen. Nicht selten passiert es dabei, dass uns außer ein paar Waldbewohnern niemand begegnet. Im Frühling letzten Jahres habe ich so sogar schon ein aus dem Nest gefallenes Vögelchen gefunden und zuhause solange aufgepäppelt, bis es alt genug war davonzufliegen. Dieses Jahr bewohnt es unseren Garten.

Zu meiner Lieblingsstrecke passend meldete ich mich im letzten Jahr zusammen mit meinem Partner beim Bad Wolf Dirt Run im Knüllwald an, was zu meiner spannendsten Laufgeschichte werden sollte. Die 18 km lange Strecke des Laufs ging über zwei Runden und beinhalltete somit zweimal 300 Höhenmeter, sowie etliche Hindernisse und vor allem eins: Matschlöcher! Einige waren beinahe bauchnabeltief und über andere war Flatterband gespannt, sodass einem nichts anderes übrig blieb, als hindurchzurobben. Als es dann auch noch zu regnen begann, machte dies die Strecke nicht sauberer, sodass nach kurzer Zeit so ziemlich jeder Läufer von oben bis unten braun gefärbt war.

Gute zwei Stunden später kamen mein Freund und ich erschöpft, dreckig aber gut gelaunt an. Dass uns das eigentliche Abenteuer noch bevorstand, ahnten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Dieses bestand nämlich daraus, den ganzen Dreck wieder von uns runter zu bekommen. Unter einer Drei-Personen-"Dusche" im Freien tummelten sich nämlich mehrere dutzend unbekleidete Männer (und vereinzelt ein paar Frauen) und versuchten sich irgendwie zu säubern. Dass aus den Leitungen nur kaltes Wasser kam, brauche ich ja nicht zu erwähnen. Ich glaube ich habe noch nie zuvor mehr gefroren, als an diesem Tag.

Vollkommen durchnässt und matschig stand ich da und wartete bis eine Dusche frei wurde. Einer der Mitarbeiter des Laufs bot mir sogar eine Dusche im Innenraum an, die eigentlich für Läufer nicht freigegeben war, weil ich so zitterte. Dieses Angebot nahm ich natürlich nicht an, da mich so eine kleine Dusche nach dem vorangegangenen Lauf auch nicht mehr abschreckte. Kurze Zeit später stand ich also halbwegs sauber und warm eingepackt wieder auf dem Platz und schaute der Siegerehrung zu.

Einige Wochen und eine abgeheilte Nagelbettentzündung (die gab es bei dem Lauf gratis dazu) später, denke ich sehr gern an den Lauf zurück und bin selbstverständlich auch schon für September 2015 angemeldet.

27 / 43 | Lukas Dold Foto: privat
Deutschlands spannendster Läufer gesucht Lukas Dold
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Lukas Dold

Mein schönster Laufmoment war der X-Trail-Run in Breitnau. Nach dem ich seit April wieder auf Jobsuche war, hatte ich angefangen zu laufen. Zuvor war ich nie ein begeisterter Läufer gewesen, entdeckte aber nun das Trail Running für mich. In einem Anflug von Übermut hab ich mich nach zwei Monaten für den Halbmarathon angemeldet und ihn nach 2:22:36 Stunden tatsächlich erfolgreich beendet.

Mittwoch, 10.06.2015: In einem Anflug von Übermut melde ich mich für den Salomon X-Trail-Run in Breitnau an, laut eigener Aussage "Deutschlands härtester Halbmarathon". Nach dem Schluchseelauf Anfang Mai (18,3 km) erst mein zweiter Wettbewerb und mein erster Halbmarathon überhaupt, so gesehen natürlich auch mein erster Trail-Wettbewerb. Aber ich hatte ja am Rosskopf geübt wie man Berge hochläuft, was sollte also schon schiefgehen.

Donnerstag, 11.06.2015: Die erste Euphorie ist verflogen. Übernehme ich mich nicht doch komplett? Meine kluge Lauf-App sagt, seit ich am 1. April meine ersten acht Kilometer gelaufen bin, war ich erst 13-mal laufen. Ich fahr ins Höllental um die beiden Steilpassagen wandernd zu erobern. Erste Überraschung: In Freiburg bei strahlendem Wetter losgefahren, im Höllental donnert, blitzt und regnet es. Ich sitze in T-Shirt und Shorts im Auto und warte darauf, dass es aufhört zu tropfen. Zweite Überraschung: Der Anstieg am Piketfelsen ist wirklich steil. Also eigentlich keine Überraschung, aber so extrem geht es am Rosskopf nicht zu. Nachdem es zunächst noch halbwegs moderat den Berg rauf geht, wird es danach ordentlich eng und wirklich richtig steil.

Als ich auf dem Gipfel ankomme bin ich komplett verschwitzt und beschließe den Weg zurück über die Ravennaschlucht zu nehmen. Zurück am Parkplatz bin ich kaputt und es fängt an in Sturzbächen zu regnen. Ich trete also den Heimweg an, statt mir auch noch die zweite Steilpassage anzuschauen. Ich bin nicht im Geringsten beruhigt.

Samstag, 13.06.2015: Mit einem unguten Gefühl stehe ich auf und esse mein Müsli. Ich bin mir immer noch nicht sicher, wie gut die Idee war hier mitzulaufen. Am Rosskopf geht es doch immer erst den Berg rauf um dann, gemütlich bergab, die verausgabten Beine einfach laufen zu lassen. Aber hier, mit dem steilsten Anstieg erst nach 14 km, wie soll das nur funktionieren?

Kurz vor zwölf komme ich in Breitnau an, scheinbar auch als einer der ersten. Auf der Parkwiese steht noch kein einziges Auto und der Start ist ganz offensichtlich auch nicht wie angekündigt etwas außerhalb, sondern mitten im Dorf. Ich freue mich über das angenehme Wetter, welches statt des angekündigten Gewitters herrscht und hol mir erst mal die Startunterlagen. Das Durchlesen der Läuferinfos zeigt, dass zumindest eine Sorge unbegründet ist. Ich werde nicht im Höllental liegen bleiben, während das Auto einsam in Breitnau steht. Es gibt ein Shuttle für alle die es nicht hoch schaffen sollten.

Zwei Stunden später: Es sind nur noch etwa 15 Minuten bis zum Start und ich frage mich, welcher Teufel mich geritten hat hier mitzulaufen. Alle anderen sehen allgemein viel fitter aus. Und dann fangen sie jetzt auch noch an sich warmzulaufen. Das hab ich ja noch nie gemacht. Also lauf ich auch lieber mal ein paar Meter, sieht ja auch gleich sehr professionell aus. Ich frage mich nur, ob mir die 500 m bis 750 m nicht am Ende auf der Strecke fehlen.

Der Lauf: Pünktlich um 14 Uhr geht es los und wow, die spurten ja los. Ich bin froh, dass ich mich in weiser Voraussicht gar nicht erst weit nach vorne gedrängelt habe.

KM 2: OK, ich bin hier definitiv im hinteren Zehntel unterwegs. Jetzt schon. Klar, meine Ambition ist primär am Ende durchzukommen, aber ich dachte so wirklich abgehängt werde ich erst an der ersten Steilpassage. Stattdessen hab ich aus unerfindlichen Gründen Schmerzen in den Füßen. Dabei hatte ich mich doch extra warm gelaufen.

KM 4: Überraschungsapplaus von der anderen Bachseite. Freunde sind zufällig heute in der Ravennaschlucht am Wandern und haben mich entdeckt. Ich würde gerne anhalten und mich beim Picknick bedienen. Der Weg entlang an Wasserfällen ist wie erwartet malerisch, gleichzeitig macht die Schlucht meiner Tracking-App den gar aus.

KM 6: Das Hofgut Sternen liegt schon hinter mir und ich bin schneller unterwegs als geplant. Obwohl es bei den ganzen Stegen und Treppen nicht möglich war die langsameren Teilnehmer vor mir zu überholen. Die Schmerzen der ersten Kilometer haben sich zum Glück verlaufen. Auf dem Weg zur Posthalde geht es über einen Trail durch den Wald, die bemoosten Steine sind vom Gewitter in der Nacht davor extrem glitschig.

KM 7: Ich gehe, aber immerhin nicht alleine. Meine Waden und die von den Läufern in meiner Umgebung machen was sie wollen und das ist definitiv nicht im Galopp den Berg raufzulaufen. Das richtige Steilstück kommt erst noch.

KM 8: Für wirkliches Laufen reicht es nicht, aber schnelles Gehen wäre eigentlich drin. Wenn da nicht die Perlenkette von Läufern/Gehern vor mir wäre, die auf dem schmalen Pfad kein Vorbeikommen zulässt.

KM 9: Ich fluche. Endlich oben. Statt Euphorie ist mein einziger Gedanke, wie ich verrückt genug sein konnte hier mitzulaufen.

KM 10: Es gibt eine Abkühlung und Applaus vor dem Haus von Georg Thoma. Ich fühle mich geehrt.

KM 13: Auf dem Trail in Richtung Hinterzarten bin ich in einen gemütlichen Trab übergegangen, der Waldweg das Löffeltal runter geht zügig vorbei. Der Typ, den ich bisher an jedem leicht steileren Stück eingeholt habe, ist vor ewigen Zeiten an mir vorbeigezogen. Es geht unter der B31 durch, das Hofgut Sternen kommt wieder in Sicht und ich beschließe meinen Joker für den Piktfelsen zu ziehen: PowerGel mit Mangogeschmack, das hatte ich mir in meiner Panik am Donnerstag noch gekauft. Der Gourmet in mir sagt mal halbwegs neutral "schmeckt interessant", hoffentlich bringt's wenigstens was.

KM 14: Am Donnerstag dachte ich ja, ich könnte das erste Teilstück bergauf laufend erklimmen. Falsch gedacht. Ich würde gerne nochmal fluchen, aber das ist irgendwie auch zu anstrengend. Dafür hole ich den guten Mann, der mir bergab davon gelaufen ist, schon hier wieder ein. Ich schätze, ich sehe trotzdem nicht besser aus als er.

KM 15: Ich bin oben. Es ist geschafft (denke ich in meinem jugendlichen Leichtsinn zumindest). Im Geröllfeld war wieder Massenwanderung auf der Perlenkette angesagt. Dafür hatte ich sogar ausreichend Puste um mit den beiden netten Frauen, welche mit mir den Berg hochkeuchen Witze zu machen. Jetzt bin ich ja quasi schon im Ziel. Ich bediene mich ausführlich mit Wasser am Verpflegungsstand.

Km 16: Es geht ganz wunderbar bergab. Gleich sollte das Ziel da sein.

Km1 7: Ich gehe mit engagierter Armbewegung. Jeder noch so mickrige Anstieg tut weh.

Km 19: Sollte das Ziel nicht eigentlich jetzt schon hier sein. Ich dachte doch nach dem zweiten Steilhang ist das Ganze gelaufen (no pun intended!).

Km 20: Das Ziel ist in Sicht und doch so weit weg. Durch die Lage mitten im Dorf kommt nochmal ein knalliger Anstieg.

Ziellinie: Es ist vollbracht. In meiner Euphorie erinnere ich mich, dass ich bei meinem letzten Lauf vor vier Jahren (das waren glaube ich mickrige 5,8 km) eine Rolle auf der Ziellinie gemacht hab und denk mir das geht doch immer noch. Sagen wir mal, es geht. Aber ich glaub, ich sollte mal lernen wie man ein Rad schlägt, das sieht eleganter aus und wäre wahrscheinlich auch schonender für den Rücken.
2:22:36 Stunden und damit nur lockerflockige 55 Minuten hinter dem Sieger, dazu 45. von 50 Läufern in der Hauptklasse.

Gerüchte besagen, dass die vorderen Plätze komplett durchgelaufen sind. Völlig verrückt. In den Zeiten lauf ich ja noch nicht mal 21 km in der Ebene. Das ist mir aber eigentlich völlig egal, denn ich hab es geschafft.

28 / 43 | Marco Leitel Foto: privat
Deutschlands spannendster Läufer gesucht Marco Leitel
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Marco Leitel

Ich heiße Marco und ihr seht mich hier auf dem Bild mit zwei Freundinnen beim Münchner Organspendelauf am 29.04.2015. Ich denke, das Interessante an der Geschichte ist, wie es dazu gekommen ist, dass ich bei diesem Lauf mitgemacht habe.

Im Oktober 2014 habe ich mir im Unisport den Innenmeniskus eingerissen und ein Knochenmarksödem in der Kniescheibe geholt. Das bedeutete eine längere Pause. Am Ende sogar eine ziemlich Lange. Arzttermin folgte auf Arzttermin. Zum Schluss wieder ein Kontroll-MRT.

Ende März habe ich dann für mich entschlossen einfach wieder mit dem Laufen anzufangen, obwohl mir von ärztlicher Seite noch zur Pause geraten wurde, da das Ödem noch klar sichtbar war. Ich habe es als Sportwissenschaftsstudent absolut nicht mehr ausgehalten mich nicht bewegen zu dürfen und bin ab sofort locker joggen gegangen.
Natürlich waren beim ein oder anderen Schritt immer noch Schmerzen da, aber ich wollte mich da durchbeißen. Und das tat ich.

Es war dann so Mitte April als ich online vom Münchner Organspendelauf erfahren habe. Da es sich hierbei um eine gute und vor allem sehr wichtige Sache handelt, habe ich beschlossen teilzunehmen. Zur Auswahl standen eine 4,8 km oder 9,6 km Strecke. Ganz ehrlich: Die 4,8 km hätten nach einem halben Jahr quasi ohne Bewegung absolut gereicht. Aber nein: Der motivierte Sportwissenschaftler nimmt natürlich die 9,6km. Ich muss dazusagen, dass dieser Lauf auch der erste offizielle Lauf mit Zeitnahme war. Dementsprechend war ich vor dem Start doch etwas angespannt, aber es war eine positive Anspannung, eher eine beflügelnde.

Die zwei Mädels und ich haben uns vorgenommen die Strecke gemeinsam zu laufen, was wir auch geschafft haben. Und das war auch gut so, denn die letzten zwei Kilometer war ich sehr froh jemanden dabei zu haben, der mich ein bisschen mitziehen kann.
Und ich denke am Ende kann man mit etwas mehr als 52 Minuten auch ganz zufrieden sein.

Es war genau dieser Tag und dieser Lauf, der mich gepackt hat. Seitdem bin ich regelmäßig am Laufen und möchte im Oktober meinen ersten Halbmarathon laufen. Ich hoffe, dass ich euch im Herbst davon eine neue Geschichte erzählen kann.

29 / 43 | Markus R. Haiduk Foto: privat
Deutschlands spannendster Läufer gesucht Markus R. Haiduk
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Markus R. Haiduk

Das Foto zeigt mich bei meinem schönsten Laufmoment, dem Garda Trentino Half Marathon am 09.11.2014.

Auch in 2015 werde ich wieder mit dabei sein, denn der Lago di Garda ist nicht nur zum Biken da.

Der Lauf war von den Italienern perfekt organisiert, das Laufwetter war klasse und die Verpflegung (la dolce vita in bella Italia) sowie das Equipment (cep, cep, hurra) optimal - eingerahmt von den roten cep-Laufsocken.

30 / 43 | Maximilian Reisert Foto: privat
Deutschlands spannendster Läufer gesucht Maximilian Reisert
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Maximilian Reisert

Im April bin ich meinen ersten Marathon gelaufen und ich bin nicht nur ins Ziel gekommen, sondern habe mein Debüt mit einer Zeit von 2:59:42 Stunden perfekt gemacht. Wenn ich mir ein Ziel setze, arbeite ich so lange daran, bis es klappt!

Das Laufen habe ich erst vor einem Jahr angefangen, vorher war ich eher unsportlich. Mit der guten Ernährung hatte ich es vorher auch nicht wirklich gehabt. Keiner hatte mir mein Ziel, einen Marathon unter drei Stunden, zugetraut. Und genau das war der Grund, dass ich es geschafft habe!

Ich hatte mich damals sehr realistisch mit einer Zielzeit von 3:45 Stunden angemeldet und bin daher „relativ weit hinten“ gestartet. Ob ich mein Ziel schaffen würde, wusste ich bis kurz vor Ende nicht. Ich bin eine Negativ-Pace gelaufen, musste also nach 21 km das Tempo ein bisschen anziehen. Bis dahin hatte ich schon gefühlt 1.000 Läufer überholt und fühlte mich gut. Bei Kilometer 30 sagte mir meine Uhr, ich müsse noch schneller werden. Ich habe die Zähne zusammengebissen und bin so schnell gelaufen, dass der Mann mit Hammer keine Chance hatte mich einzuholen.

Der entscheidenden Moment. Das bis heute größte Glücksgefühl in meinem gesamten Leben war, als ich an der Alster, kurz vor dem Dammtor, den Zielzeitläufer mit dem Drei-Stunden-Luftballon eingeholt habe. Und man muss bedenken, dass ich zwei Startblöcke weiter hinten gestartet bin und ich ihn vorher nie im Blickfeld hatte. Das war der Moment als ich wusste, ich kann es schaffen! Habe ich vorher so viele Zweifel gehabt, vor dem Lauf, bereits nach den ersten fünf Kilometern und dann natürlich bei den 30 Kilometern. Nein. In dem Moment war es mir klar und die letzten beiden Kilometer habe ich noch einmal alles gegeben.

Unbeschreiblich was für eine Last von einem fällt wenn man die Ziellinie überquert, auf seine Uhr schaut und man weiß, man hat das vorher unmöglich gedachte geschafft. Alle sagten, es sei unmöglich, dann kam einer, der machte es. Heute weiß ich, dass man alles schaffen kann!

Die Wettkämpfe, die ich bestreite geben mir jedes Mal das Gefühl lebendig zu sein. Dieser Moment, wenn man über sich hinaus wächst, wenn man alles schaffen kann, wenn es keine Grenzen mehr gibt. My power ist unlimited. Dafür lebe ich.

31 / 43 | Michael Essig Foto: privat
Deutschlands spannendster Läufer gesucht Michael Essig
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Michael Essig

Mein Freund Michael ist einfach wunderbar, denn niemand kann einen so gut für Sport und ein bewussteres Leben motivieren.

Er hatte damals mit Mitte 20 fast 110 kg und da war der Moment des Umdenkes bei ihm. Seit dem ist er ein leidenschaftlicher Läufer und 30 kg leichter!

Er hat verschiedene Läufe absolviert, auch mehrmals schon an einem Marathon teilgenommen wie im Herbst 2014 in Berlin. Auch ein Triathlon schreckt ihn nicht ab.

Ich bin wirklich sehr stolz auf ihn und was das tollste ist: Er hat schon ganz, ganz viele Freunde, Bekannte und Kollegen zum Laufen motiviert und mit seiner Begeisterung angesteckt. Er organisiert immer ein großes Läuferteam für den B2RUN-Firmenlauf in Karlsruhe und findet immer wieder neue Mitglieder.

Selbst mich hat er schon damit angesteckt und hat mir oft geholfen und mich unterstützt. Von total unsportlich kann ich nun 15 km durchlaufen und das Dank ihm und es geht bestimmt noch weiter. Ich hab endlich eine ganz andere Sichtweise auf die Bewegung und Ernährung.

32 / 43 | Michael Preisendanz Foto: privat
Deutschlands spannendster Läufer gesucht Michael Preisendanz
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Michael Preisendanz

Hier das Bild meines ersten Marathons. Zieleinlauf, deshalb die etwas verkrampfte Miene.

33 / 43 | Moni Zygmann Foto: privat
Deutschlands spannendster Läufer gesucht Moni Zygmann
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Moni Zygmann

Ich bin Moni, 34 Jahre alt, komme aus der Nähe von Köln und kann mir ein Leben ohne Laufen mittlerweile nicht mehr vorstellen. Das war aber nicht immer so, wie ihr im Folgenden lesen könnt.

„Ich hasse Laufen !“ Dieser Satz ist vielleicht nicht der beste Einstieg in ein Werk, das sich ums Laufen dreht. Aber es ist ein Gefühl, genauer gesagt mein Gefühl, welches ich in mir trug. Allein die Vorstellung, ohne erkennbaren Sinn und Zweck, möglichst schnell einen Fuß vor den anderen zu setzten, löste in mir die reinsten Horrorszenarien aus. Ich bin Sportlerin, ja Sportlerin mit Leib und Seele, spiele Volleyball, fahre Einrad, aber Laufen, nein danke.

5 Jahre später: Ich bin nicht nur Sportlerin, ich auch Polizistin, und das genauso mit Leib und Seele. Und diese Liebe zu meinem Traumjob hat mich letztendlich auch zum Laufen gebracht.

Ich habe in jungen Jahren viele schlimme Polizeieinsätze erlebt und davon immer mal wieder böse Bilder im Kopf. Um diese Bilder aus meinem Kopf zu verbannen, fing ich an zu schreiben und zu laufen. Beim Laufen kann ich wunderbar abschalten, meinen Gedanken freien Lauf lassen, meinen Kopf „durchpusten“ und letztendlich auch die bösen Bilder schwärzen.

Mit der Zeit kamen dann immer mehr Gründe dazu, warum ich laufe. Laufen macht mir Spaß, es tut mir gut, reduziert meinen Stress, es ist Zeit, die ich nur für mich habe und genieße. Wobei dieses „nur für mich“ auch gerne mal ein Halbmarathon oder ein 10-km-Wettkampf sein darf, den ich mit tausenden anderen Läufern finishe.

2013 war für mich ein „schnelles Jahr“, in dem ich einige Bestzeiten gelaufen bin. Dabei waren meine 21,0975 km beim Köln-Marathon mein bis dahin persönliches Highlight. Dank des gewonnenen Startplatzes durfte ich für das Tiger Balm Team laufen, habe viele tolle Tiger, ähm Läufer kennen gelernt und hatte 21,0975 km lang wahnsinnig viel Spaß. Meine erträumte Zielzeit konnte ich um drei Sekunde unterbieten und war im Ziel einfach nur glücklich.

2014 lief ich wieder in Köln und wusste vorher schon, dass ich wieder Spaß haben werde. Aber dieses Jahr sollte auch ein „langsameres Jahr“ werden. Ich jage nämlich nicht ständig neuen Bestzeiten nach. Ich laufe ja auch, um danach guten Gewissens ein Stück Schokolade essen zu können. Denn es ist nicht die Zeit, die zählt, es ist die Leidenschaft.

Letztendlich bin ich dann doch noch neue Bestzeit beim Halbmarathon in Köln gelaufen und habe zwei Wochen später mein persönliches Läuferhighlight erlebt: Mein erster Marathon mit vielen lieben Lauffreunden. Super Stimmung, ganz viel Spaß, meine Endorphinparty beim Berlinmarathon!

34 / 43 | Pascal Brugman Foto: privat
Deutschlands spannendster Läufer gesucht Pascal Brugman
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Pascal Brugman

Es war der 8. Februar 2015, mein erster offizieller Wettkampf stand auf dem Programm. Als Neuling stand ich am Start der 5 km und wusste nichts über den Parcours des Laufs.

Angeblich war es direkt ein Trailrun im Wald mit sandigem Boden. Leider hatte ich ganz schlechte Laufschuhe an und nach den ersten 2,5 km in zwölf Minuten bekam ich kaum aushaltbare Knieschmerzen. An Aufgeben war nicht zu denken. Langsam fing ich an zu walken und verschnellerte mich zwischen durch ein bisschen. Jeder, den ich vorher überholt hatte kam schon wieder an mir vorbei.

Der Zuschauer unterwegs sagten mir, man käme durch einen anderen Weg schneller ins Ziel aber ich antwortete nur, dass ich nicht aufgeben würde. Mit einem großen Applaus und Respekt von den Läufern kam ich nach fast 36 Minuten endlich im Ziel an. Ich war stolz wie ein kleines Kind.

35 / 43 | Ralph Nagel Foto: privat
Deutschlands spannendster Läufer gesucht Ralph Nagel
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Ralph Nagel

Hier mein Bild mit Julia vom Zugspitz-Ultratrail 2015. Einer meiner schönsten Momente in meinem Läuferleben. Wetter bei diesem Lauf, Regen, Schnee, Matsch und Schneeregen, alles was das Herz begehrt.


36 / 43 | Romi Vogel Foto: privat
Deutschlands spannendster Läufer gesucht Romi Vogel
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Romi Vogel

Meine Geschichte ist sehr kurz: Nie Sport getrieben, 2007 Brustkrebs, Chemo, 12 OPs, das Übliche.

Danach fing ich an zu laufen. Eine Minute, drei Minuten usw. Das Foto stammt von meinem ersten Marathon 2012. Ich habe ich meinem Onkologen geschickt und ein großes Dankeschön dazu für die gewonnene Lebenszeit und das tolle Hobby, welches mir immer wieder hilft den Kopf frei zu kriegen. 2015 starte ich nun zum 4. Mal.


37 / 43 | Stefan Hellmann Foto: privat
Deutschlands spannendster Läufer gesucht Stefan Hellmann
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Stefan Hellmann

Mein Name ist Stefan, ich bin 27 Jahre alt und komme aus Herxheimweyher in der Pfalz.

Den Laufsport habe ich Anfang 2012 für mich entdeckt und mein schönstes Lauferlebnis waren die diesjährigen 100 km von Biel. Es war mein erster Ultralauf überhaupt, auf den ich mich ca. acht Monate intensiv vorbereitet hatte.

Voller Euphorie startete ich und lief mit knapp 1.200 weiteren Teilnehmern in die Nacht hinein. Meine Freundin, die mitgereist war, fuhr mit dem Auto verschiedene Punkte der Strecke an, um mich kräftig anzufeuern.

Ich hätte es wohl ohne ihre Unterstützung nicht geschafft den Lauf erfolgreich zu beenden, da ich bereits nach knapp 25 km mit starken Bauchmerzen zu kämpfen hatte und mit dem Gedanken spielte aufzugeben. Meine Freundin schaffte es mich mental aufzubauen und nach der Marathondistanz fühlte ich mich langsam auch körperlich wieder besser.

Nach 56 km fuhr sie dann mit dem Auto zurück ins Hotel, um noch etwas zu schlafen um dann rechtzeitig bei 80 km erneut an der Strecke zu stehen. Den letzten Kilometer bewältigten wir zusammen und liefen gemeinsam ins Ziel.

Das Foto zeigt uns beide kurz vor der Ziellinie.

38 / 43 | Stephan Eisermann Foto: privat
Deutschlands spannendster Läufer gesucht Stephan Eisermann
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Stephan Eisermann

Das Foto ist auf der Laufstrecke vom Bonn-Triathlon entstanden.
Nachdem das Schwimmen besser als im Vorjahr gelaufen war, ging es auch auf der Radstrecke schneller als gedacht. Fünf Minuten beim Schwimmen und zwei Minuten schneller beim Radfahren, jetzt ging es auf die Laufstrecke.

Die Sonne knallte nun schon richtig und war schon bei 30°C. Nach einer Runde von dreien lief es langsam besser, trotzdem war ich am Ende auf der Laufstrecke eine Minute langsamer als im Vorjahr. Aber insgesamt war ich neun Minuten schneller und war damit sehr zufrieden.

39 / 43 | Stephanie Bak Foto: privat
Deutschlands spannendster Läufer gesucht Stephanie Bak
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Stephanie Bak

Mein schönster Laufmoment war vor kurzem auf der wunderschönen Insel Mallorca.

Nach einer langen Krankenphase mit Bandscheiben-OP und gelähmten Bein war ich endlich wieder in der Lage nach vielen schweren Monaten des neu Laufenlernens, Muskeltrainierens befreit und freudig einen kleinen Lauf zu genießen. Endlich geht es wieder aufwärts und ich genieße jeden Kilometer, den ich seitdem wieder laufen kann.

Ich hoffe, diesen September den Berlin-Marathon zu laufen, den ich im vergangenen Jahr aufgrund meiner Erkrankung leider absagen musste. Aber auch falls es dieses Jahr gesundheitlich noch nicht möglich sein sollte, habe ich gelernt, das Laufen zu schätzen und zufrieden zu sein, mit jeder Einheit.

40 / 43 | Susanne Mader Foto: privat
Deutschlands spannendster Läufer gesucht Susanne Mader
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Susanne Mader

Mein Name ist Susanne, ich bin 24 Jahre alt und ich laufe in meiner Freizeit seit meinem zehnten Lebensjahr.

Mit 17 Jahren bin ich meinen ersten Halbmarathon in einer Zeit von 2:08 Stunden gelaufen und auf diesen Halbmarathon folgten einige weitere, allerdings konnte ich trotz regelmäßigen Trainings nie eine schnellere Zeit als zwei Stunden erreichen.

In der Zeit von 2010 bis 2013 etwa habe ich dann eine Pause gemacht und mein Laufpensum ziemlich reduziert, was v. a. mit meinem Studiumsbeginn zusammenhing.

Meine Strecken waren meist etwa 6 km bis 8 km lang und ich hatte zu der Zeit nicht das Gefühl, ich würde einen Halbmarathon schaffen. Im Sommer 2013 hatte ich dann vier Wochen vor dem Halbmarathon in Altötting frei und habe beschlossen mich dort anzumelden. Ich steigerte langsam meine Strecke und bin wieder regelmäßig mehrmals pro Woche 10 km bis 12 km gelaufen, weiter allerdings nie.

Am Tag des Halbmarathons war ich dann sehr aufgeregt und gespannt und konnte den Start gar nicht erwarten. Dann ging es los und ich habe schnell gemerkt, dass es mir richtig gut geht und ich um einiges schneller bin als die letzten Male.

Das Foto zeigt mich bei Kilometer 17 oder 18. Es war mein schönster Laufmoment, weil ich trotz der Anstrengung und der bereits recht vielen gelaufenen Kilometer so offen und ehrlich lachen kann. Ich habe diesen Halbmarathon sogar in einer Zeit von 1:50 Stunden geschafft, was mich unglaublich gefreut hat und ich möchte diesen tollen Moment und diese Erfahrung gerne mit Ihnen und anderen teilen.

41 / 43 | Sylvia Urban Foto: privat
Deutschlands spannendster Läufer gesucht Sylvia Urban
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Sylvia Urban

Mein bisher glücklichster Lauf war 2014 beim München-Marathon über die Distanz von zehn Kilometer.

Relativ kurzfristig hatte ich mich im August 2014 entschieden, beim Mega-Event in München dabei zu sein und selbst an den Start zu gehen. Ich wußte nicht, auf was ich mich da eingelassen hatte. Eigentlich waren bisher meine Distanzen recht kurz, höchstens 6,4 km beim B2RUN-Firmenlauf. Aber das war schon das Höchste der Gefühle.

Durch eine Freundin ließ ich mich sogar spontan und von heute auf morgen auf einen Lauf über 6,8 km ein. Und dann kam der Moment: Ich will mehr. Wie fühlt es sich an zehn Kilometer zu laufen?

Ich kam nach zehn Kilometern so glücklich ins Ziel, es überwältigt mich heute noch, wenn ich daran denke. Und die Fotos sprechen eigentlich für sich.

42 / 43 | Thomas Moser Foto: privat
Deutschlands spannendster Läufer gesucht Thomas Moser
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Thomas Moser

Ich bin geschäftlich und privat viel auf der Welt unterwegs und es ist mittlerweile meine Passion geworden, immer und überall meine Laufsachen dabei zu haben und zu Laufen.

Mein Highlight war vor zwei Wochen ein Lauf in Honningsvag am Nordkapp in Norwegen. Es waren zwar nur fünf Grad, Regen und Sturm, aber das hält mich nicht von einem „Sommerlauf“ dort oben ab.

Hier meine beiden Beweisbilder von der eindrucksvollen Laufstrecke - war einfach nur geil.

43 / 43 | Wolfgang Seifert Foto: privat
Deutschlands spannendster Läufer gesucht Wolfgang Seifert
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Wolfgang Seifert

Meine spannendste und schönste Lauferfahrung durfte ich im schönen Trentino in Italien erleben. Im Rahmen einer halbtätigen Trailrunning-Tour haben wir einen Gipfel auf rund 2.400 Meter bestiegen und haben Wind und Wetter getrotzt.

Für mich war es eine einzigartige Begegnung mit der Natur und auch mit meinem eigenen Körper. Das Glücksgefühl über einen verschneiten Grad zu laufen ist ein Erlebnis, das man bei uns in Unterfranken nur schwer erleben kann. Seither bin ich ein großer Trailrunning-Fan geworden und versuche so oft wie möglich den Spessart bei uns unsicher zu machen.

Auch wenn unsere Trails bei weitem nicht so technisch und spektakulär sind wie auf dem Foto, freue ich mich immer wieder wenn ich mich inmitten der Natur wieder finde und mich einfach an dem tollen Moment erfreuen kann.


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