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Schlank und fitAbnehmen durch Laufen: Die Erfolgsstorys

Diese Leser haben es durch das Laufen geschafft, schlank, fit und glücklich zu werden. Hier erzählen sie ihre Geschichten. Mit Vorher- und Nachher-Bildern.

1 / 37 | Thomas Dorneburg im Juni 2010 Foto: privat
Abnehmen durch Laufen Thomas Dorneburg: Vorher
Nach einer freundschaftlichen Trennung warf Thomas Dorneburg bequeme Gewohnheiten über Bord. Er verlor 40 Kilo und lief seinen ersten Marathon.

Thomas Dorneburg: Vorher

Thomas Dorneburg

Alter: 34 Jahre
Wohnort: Brandis
Beruf: Medizinischer Assistent für soziale und krankenpflegerische Berufe
Größe: 1,76 m
Ausgangsgewicht: 107 kg
Endgewicht: 76 kg (zwischenzeitlich 67 kg)
Abnehmzeitraum: Oktober 2010 - April 2011

2 / 37 | Thomas Dorneburg nahm durchs Laufen 40 Kilo ab Foto: privat
Abnehmen durch Laufen Thomas Dorneburg: Vom Held der Couch zum Marathonläufer
Nachdem Thomas Dorneburg wieder voll ins Training eingestiegen war, absolvierte er sogar seinen ersten Marathon direkt unter vier Stunden in 3:44:01 h.

Thomas Dorneburg: Vom Held der Couch zum Marathonläufer

Seine Erfolgsgeschichte

Ich komme aus einer sportverrückten Stadt namens Luckenwalde. Bekannt durch Ringen, Schwimmen, Fußball und vor allem der sehr guten Arbeit in der Leichtathletik, insbesondere meinem ehemaligen Verein, LLG Luckenwalde. Highlight ist der alljährliche Turmfestlauf, für mich der Lauf des Jahres, mein Wohnzimmer, mein Coming Home, mein Heimspiel. Genau das hat mich inspiriert, nach 11 Jahren wieder auf den Asphalt zurückzukehren – nur noch ein Mal einen Lauf absolvieren und gucken, ob ich es noch kann.

Ausschlaggebend für meine körperliche Veränderung war im ersten Moment die freundschaftliche Trennung von meiner damaligen Freundin im Oktober 2010. Ich hatte in unserer über fünfjährigen Beziehung das Privileg gehabt, gerade am Wochenende sehr gut zu essen. Alles wurde mit dem Auto gemacht, sei es Einkaufen oder nur mal den Glasmüll zu entsorgen. Sie fuhr mich am Wochenende schnell mal zur Arbeit und holte mich dann wieder ab. Es wurde auch gerne und oft Essen bestellt, sodass sich die Gewohnheit an meinen Körper festsetzte.

Nicht, dass ich schon immer so war! Aber nach drei Knieoperationen und den Empfehlungen der Ärzte, nicht mehr zu laufen, wurden bald Faulheit, Trägheit - aber auch eine gewisse Unzufriedenheit - zum Alltag. Meine Ex-Freundin, die während unserer Beziehung eine sehr erfolgreiche Keglerin wurde, trainierte mittwochs und spielte sonntags. Mich dagegen fand man meistens in Jogginghose auf der Couch. Ich hatte wenig Interesse an dem, was sie da machte. Es kam also dann im Oktober 2010 zur Trennung und jeder ging seiner Wege. Auf einmal war ich nach über fünf Jahren alleine und das in allen Lebenslagen. Alleine essen, alleine kochen und nun bei Wind und Wetter, Eis und Sturm, Hitze oder Regen zu Fuß oder mit dem Rad zur Arbeit. So konnte man Weihnachten 2010 bereits die ersten Veränderungen sehen. Gerade im Januar des Folgejahres bemerkte ich es ganz deutlich, da ich mir neue Klamotten kaufte. Die ersten 20 kg waren passe!

Auf der Arbeit machte man sich schon langsam Sorgen, man spekulierte sogar darauf, ob ich nicht sogar den Finger in den Hals steckte und alles wieder auskotzen würde, nur weil ich zeitnah nach dem Essen auf Toilette ging. Man ging so weit, dass ich eine Bockwurst auf meinem Teller wiederfand, nachdem ich vom Toilettengang zurückkehrte. Nein, das hatte ich wirklich nicht nötig, dafür esse ich zu gerne, um dann alles wieder hoch zu würgen! Ich habe meine Essgewohnheiten geändert, indem ich mir nicht mehr den Teller voll geknallt habe, sondern kleinere Portionen genoss. Ich habe die Selbstständigkeit in der Küche wieder gefunden und die Leidenschaft für Salate und gute Pasta-Gerichte entdeckt. Dazu kommt es, dass ich den seltenen Genuss alkoholischer Getränke wohl überlege. Darüber hinaus bin ich Nichtraucher. Doch der an sich größte Punkt meiner erfolgreichen Wandlung ist, dass ich Ende März 2011 wieder angefangen habe zu laufen. Es war ein Freitag, früher Abend und ich schaute den Film S.W.A.T. mit Colin Farrell. In diesem Film gibt es eine Szene, wo er mit seinem Hund am Strand läuft. Das hatte mich so beeindruckt, dass ich mir meine Schuhe schnappte, ganz normale Straßenschuhe, 3/4-Hose und T-Shirt anzog und los ging es, meine ersten Kilometer seit Jahren! Zu diesem Zeitpunkt wog ich schon nur noch achtzig Kilogramm.

Ich wusste, dass im Juni 2011 in Luckenwalde der Turmfestlauf stattfinden würde. So machte ich mir zur Aufgabe, ja sogar zum Ziel, mich noch einmal für einen Lauf zu motivieren. Werde ich es nochmal schaffen, 10 km am Stück zu laufen und das gegen die Uhr? Ich hatte den restlichen März, den ganzen April und Mai für die Vorbereitung für dieses Ziel. Ich hatte 10 Wochen nur ein Datum vor Augen, den 04.06.2011 – den Tag des 18. Luckenwalder Turmfestlaufs. Ich fing an, mich richtig zu pushen, mit Slogans, mit Musik – auf einmal legte ich meinen Fokus total auf diesen einen Tag und alles war dem untergeordnet.

Mit dem ersten Wettkampf seit Jahren kam die Motivation, schneller zu laufen

Nun kam dieser Tag. Keine Spur von Angst, normal ausgestattet mit dem, was man so als "Hobbyläufer“ trägt und doch hatte ich schon langsam den Drang, mich in allen Lagen fotografieren zu lassen. Da war der geballte Stolz und doch im Unterbewusstsein der Gedanke, dass hier gleich 10 km, aufgeteilt in fünf Runden, anstehen. Das Wetter war optimal, vielleicht ein bisschen zu warm, aber aus heutiger Sicht perfekt für das Lauf-Comeback! Begleitet wurde ich von meiner besten Freundin und ihrer Mama, die sich beide an der Strecke platzierten, um die ersten „bewegten“ Bilder von mir zu machen. Die beiden empfingen mich dann im Ziel, um auch das Lächeln festzuhalten, was sich über mein ganzes Gesicht zog. Ich lief die 10 km in einer Zeit von 51:21 Minuten. Das spornte mich an, diese Zeit noch im selben Jahr unter die 50-Minuten-Marke zu bringen. Auf einmal war der Wunsch da, es nicht nur bei diesem einen Wettkampf zu belassen – ich hatte Blut geleckt. So kam es, dass ich im August beim Ringelnatzlauf Wurzen 2011 an den Start ging und die 10 km in einer Zeit von 48:35 min lief. Noch im gleichen Monat folgte Lauf Nummer Drei beim 8. Tauchscher Stadtlauf in der Zeit von 48:53 Minuten. Im September darauf konnte ich die Zeit von Wurzen noch um 1 Sekunde verbessern! Die Krönung folgte dann am 16.10.2011, als ich zum ersten Mal über 15 km an den Start ging. Beim Liepnitzseelauf Wandlitz erreichte ich eine Zeit von 1:08:55 Stunden.

2011 waren es 5 Wettkämpfe, 2012 folgten 10, 2013 konnte ich im Vergleich zum Vorjahr die Wettkampfanzahl mit 29 fast verdreifachen. 2014 endete mit 35 Wettkämpfen und das Jahr 2015 schloss ich mit 25 Läufen ab, darunter auch zwei 25-km-Läufe. Bei den BIG 25 Berlin lief ich nach 1:55:51 Stunden ins Ziel im Olympiastadion ein – ein Erlebnis, was mir niemand mehr nehmen kann! Ich lief am 24.08.2012 meine persönliche Bestzeit auf 10 km in 39:51 Minuten. Es hat sich viel verändert für mich, doch ich habe mich nicht nur körperlich gewandelt. Ich laufe für das, was mich ausmacht: immer weiter sportlich voran zu kommen. Und so konnte ich mit Stolz sagen, dass ich etwas im Leben erreicht hatte.

Premiere auf der Königsdisziplin: Thomas Dorneburgs erfolgreiches Marathon-Debüt

Doch es gab keinen Grund aufzuhören, es fehlte noch etwas. Es fehlte die Königsdisziplin, der Marathon. Ich hatte nun insgesamt 13 Halbmarathon-Läufe, meine Bestzeit lag bei 1:34:14 Stunden, und einige Läufe um die 20 km absolviert. Außerdem absolvierte ich einen Lauf über 24,5 km in einer Zeit von 1:57:49 Stunden. Nachdem ich Anfang 2016 meine Bestzeit im Halbmarathon auf 1:29:05 Stunden verbessern konnte, wollte ich am 22.10.2016 schließlich meinen ersten Marathon laufen. Der Marathon Stralsund 2016 sollte mein Leben komplett verändern. Doch ein viel größerer Marathon klopfte auf einmal bei mir an die Tür. Der Berlin Marathon 2016 fand vier Wochen vor Stralsund statt und ich konnte da einfach nicht Nein sagen. So lief ich in einer beeindruckenden Zeit von 3:44:01 Stunden meinen ersten Marathon und das Jahr 2016 erreichte seinen Höhepunkt.

Wenn ich auf diesen Bericht zurückschaue, dann kann ich sagen, ich habe mir meine Träume erfüllt, die vor fünf Jahren noch so hoch und so weit entfernt von mir waren wie der Mount Everest. Ich habe meinen Gipfel bestiegen! Ich wog einmal über 107,00 kg und einige Menschen in meinem Umfeld waren immer der Meinung, die hätte man mir nie angesehen. Ich denke eher schon! Um die letzten 5 Jahre zu verstehen, muss man mit dem Asphalt eins werden. Man muss das Wort Disziplin im Schlaf beherrschen. Erfolg klopft nicht an die Tür, man muss die Tür selbst aufmachen und durchgehen. Nach den ersten Trainingsläufen 2011 sahen das viele nur als Eintagsfliege und gaben mir nicht lange und ich würde wieder aufhören! Dann gab es viele, gerade im beruflichen Umfeld, die sehr neidisch auf das reagierten, was ich da tat, gerade auch weil ehrlich gesagt, meine 10-km-Runde provokant an meinem Arbeitsplatz entlang führte und einige damit überhaupt nicht klar kamen. Ich wog im Dezember 2012 nur noch 67 kg, was dann in meinen Gesichtszügen nicht mehr gesund aussah. Mir fehlte doch hin und wieder die Kraft und die ersten Enttäuschungen stellten sich ein. So durfte es natürlich auch nicht weiter gehen, sodass ich etwas für den Muskelaufbau tat. Heute lebe ich mit gesunden 76 kg bei einer Körpergröße von 1,76 m.

Ziele habe ich genug im Kopf, New York und in der Schweiz, vor allem würde ich zu gerne mal auf allen Kontinente gelaufen sein, mich reizt jegliches Wetter. Was am Laufen so toll ist: Du musst der Natur keinen Eintritt bezahlen und es ist ein grenzenloses Erlebnis. Natürlich heißt es weiter Gewicht halten und was mir sehr wichtig ist, die Bilder im Kopf behalten, wie man einmal aussah. Genau das ist es, was mich vorantreibt für die Zukunft. Ich möchte es zum Abschluss aber nicht versäumen, auch mal Danke zu sagen an alle, die immer an mich glauben und mir jederzeit mit Rat und Tat zur Seite stehen. Was mich außerdem unglaublich stolz macht, ist es, für den SC DHfK Leipzig an den Start zu gehen und dass ich der LLG Luckenwalde weiterhin verbunden bin. Es ist schön zu wissen, wo man zu Hause ist und wo sich die Heimat befindet.

Persönliche Bestzeiten:
10.0 km in 39:29 min / Leipziger Frühjahrslauf 2016
21.1 km in 1:29:05 h / Leipzig-Marathon 2016
42.2 km in 03:44:01 h / Berlin-Marathon 2016

3 / 37 Foto: privat
Abnehmen durch Laufen Christopher Gasch: Vorher
Das zu eng gewordene Karnevalskostüm brachte den Wendepunkt in Christopher Gasch Leben. Seine Geschichte.

Christopher Gasch: Vorher

Christopher Gasch

Alter: 23 Jahre
Wohnort: Koblenz
Beruf: Versicherungskaufmann
Ausgangsgewicht: 115 kg
Endgewicht: 78 kg
Abnehmzeitraum: 8 Monate

4 / 37 | Ein stolzer Christopher Gasch im Ziel des Köln-Halbmarathon Foto: privat
Abnehmen durch Laufen Christopher Gasch: Mit Ausdauersport 37 Kilogramm abgenommen
Eine kluge Kombination aus Kraft- und Ausdauertraining brachte den Erfolg. Sein Erfolgsrezept.

Christopher Gasch: Mit Ausdauersport 37 Kilogramm abgenommen

Seine Erfolgsgeschichte

Beim diesjährigen Karneval stellte ich mit Erschrecken fest, dass meine maßgeschneiderte Uniform nicht mehr passte. Damit stand mein Entschluss etwas zu ändern fest. Mit dem Startschuss in die Fastenzeit begann ich regelmäßig zwei- bis dreimal in einem Fitnessstudio Kraft- und Ausdauertraining zu absolvieren. Zudem reduzierte ich meinen Süßigkeitenkonsum auf ein genussbetontes, deutlich geringeres Maß.

Nachdem ich bereits nach vier Monaten 20 Kilogramm abgenommen hatte, zog es mich nach draußen und ich entdeckte meine Begeisterung für das Laufen. Schnell meldete ich mich für meinen ersten 5-Kilometer-Volkslauf in Neuwied an. Die Atmoshpäre war so inspirierend, dass ich mich direkt mit dem Laufvirus infizierte. Ich wollte mehr!

Als mein Finale hatte ich den Halbmarathon in Köln 2016 auserkoren. Bewaffnet mit einem 12-wöchigen Trainingsplan von Runner’s World und zahlreichen Trainings- und Ernährungstipps nahm ich das Projekt in Angriff. Durch konsequentes Training und eine ansteckende, beflügelnde Stimmung an der Strecke des Halbmarathon in Köln flog ich mit einer unvorstellbaren Endzeit von 1:38:16 Stunden ins Ziel. Ich bin unendlich stolz! Und nun? Marathon?!

5 / 37 | Julia Bartsch: vorher Foto: privat
Abnehmen durch Laufen Julia Bartsch: vorher
Mit kleinen Hüpfern begonnen und bald schon Zehn-Kilometer-Wettkämpfe gelaufen: So schaffte es Julia Bartsch, Gewicht zu verlieren und viel Freude zu gewinnen.

Julia Bartsch: vorher

Julia Bartsch

Alter: 24 Jahre
Wohnort: 24211 Preetz
Beruf: Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte
Größe: 165 cm
Ausgangsgewicht: 96 kg
Endgewicht: 61 kg
Abnehmzeitraum: 8 Monate

Ihre Geschichte lesen Sie unter dem nächsten Bild.



6 / 37 | Julia Bartsch: nachher Foto: privat
Abnehmen durch Laufen Julia Bartsch: 35 Kilo leichter
Mit kleinen Hüpfern begonnen und bald schon Zehn-Kilometer-Wettkämpfe gelaufen: So schaffte es Julia Bartsch, Gewicht zu verlieren und viel Freude zu gewinnen.

Julia Bartsch: 35 Kilo leichter

Ihre Erfolgsgeschichte

Als bei mir 2012 mit 22 Jahren Bluthochdruck diagnostiziert wurde, brachte ich mit 107 Kilo mein schwerstes Gewicht auf die Waage. Ich beschloss, dass sich etwas ändern muss. Ich meldete mich in einem Frauenfitnessstudio an und änderte meine Ernährung. Die ersten Kilos purzelten, aber schnell war damit Schluss. Die Lust verließ mich. Wenn ich ins Studio ging, war ich meist nur mit halber Power dabei. Ich fühlte mich durch die monatlichen Checks zusätzlich unter Druck gesetzt, sodass ich mich insgesamt noch schlechter fühlte. Schließlich kündigte ich. Ich wollte es nun mehr oder weniger allein schaffen.

Mein Freund unterstütze mich, als wir die Ernährung weiter umstellten. Er motivierte mich zur Bewegung. Im Frühjahr 2013 fing ich also mit 96 Kilo an zu laufen. Ich versuchte damals, einfach nur mit kleinen Hüpfern zu gehen, fünf Minuten plus drei Minuten Gehpause, 30 Minuten im Wechsel. Ich verlor schnell viele Kilos, änderte bald meinen Laufstil, verlängerte Laufzeiten und -distanzen. Da ich in der Zeit aber so gut wie ohne Kohlenhydrate lebte, waren 30 Minuten laufen alles, was ich geben konnte. Im September 2013 erreichte ich mein damaliges Zielgewicht: 65 Kilo.

Von da an hat sie mich gepackt: die Lauflust. Ich aß wieder Kohlenhydrate, um mehr laufen zu können. Ich trainierte für einige Laufevents. Im April 2014 nahm ich am Neumünster Osterlauf über zehn Kilometer teil. Als Vorletzte, aber trotzdem glücklich, traf ich nach 1:03:03 Stunden im Ziel ein. Im Juni lief ich dann den Hamburger Nachtlauf über 15 Kilometer in 1:31:33 Stunden. In der Zeit schaffte ich es trotz der Kohlenhydrate noch weitere fünf Kilo abzunehmen, musste aber sogar mehr essen, um nicht weiter abzunehmen. Leider musste ich den Halbmarathon im September aufgrund einer Meniskusverletzung ausfallen lassen. Die vier Monate Laufpause waren eine Zerreißprobe für meine Nerven. Mir fehlte wirklich etwas. Mittlerweile bin ich wieder im Training und bald bestimmt wieder bei einem Event dabei.

Fazit: Durch das Laufen habe ich nicht nur über 35 Kilo in wenigen Monaten abgenommen, sondern habe auch einen wichtigen Ausgleich und viel Freude in meinem Leben gefunden.

7 / 37 | Peter Schwemmer: vorher Foto: privat
Abnehmen durch Laufen Peter Schwemmer: vorher
Mit dem Motto "Wer stehen bleibt, hat schon verloren!" konnte Peter Schwemmer knapp 60 Kilo abnehmen.

Peter Schwemmer: vorher

Peter Schwemmer

Alter: 44
Wohnort: 82140 Olching
Beruf: Außendienst
Größe: 183 cm
Ausgangsgewicht: 149,9 kg
Endgewicht: 90 kg (aktuell 96,5 kg)
Abnehmzeitraum: 29.12.2013 bis heute

Seine persönliche Story folgt unter dem nächsten Bild.

8 / 37 | Peter Schwemmer: nachher Foto: privat
Abnehmen durch Laufen Peter Schwemmer: stolze 60 Kilo leichter
Angefangen mit leichtem Nordic Walking wurde Peter Schwemmer ein begeisterter Läufer, welcher sich sogar als laufsüchtig bezeichnet.

Peter Schwemmer: stolze 60 Kilo leichter

Seine Erfolgsgeschichte

Mein Motto ist: Immer weiter, niemals stehen bleiben. Wer stehen bleibt, hat schon verloren. Das wichtigste ist der Kopf - man muss von seinem Vorhaben, seiner Lebenseinstellung bzw. Umstellung komplett überzeugt sein. Man muss sich ein klares Ziel definieren. Ausschlaggebend für meine Lebensumstellung war ein Familienfoto. Bei mir hat dann alles mit Nordic Walking begonnen, zusätzlich habe ich mich mit gezielten Workouts, Schwimmen und Radfahren, in den ersten zehn Wochen meines neuen Lebens von 21,7 Kilo verabschiedet. Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat habe ich meine vielen kleinen Ziele, die ich mir gesteckt habe (Minus 35,40, usw. Kilo) nie aus den Augen verloren.

Im Jahr 2014 gab es kaum einen Tag, an dem ich nicht gewalkt bin oder sonst irgendwie sportlich unterwegs war. Montag bis Freitag, Samstag und auch Sonntags habe ich Distanzen von mindestens fünf Kilometern, teilweise zehn, an guten Tagen sogar zwölf und mehr zurückgelegt. Teilweise bin ich schon vor 6 Uhr gestartet. Ende August war es, als ich mit Nordic Walking begonnen und das immer wieder mit kleinen Laufeinheiten kombiniert habe: eine Minute laufen - eine Minute gehen, zwei Minuten laufen - zwei Minuten gehen, bis fünf Minuten. Das Laufen hat mir nach kurzer Zeit immer mehr Spaß gebracht und ich wollte mehr.

Als dann im November 2014 das Wetter immer schlechter wurde, habe ich mich kurzentschlossen in einem Fitness-Studio angemeldet, um mit gezieltem Krafttraining Muskeln aufzubauen und den bis dahin kaum aufgetretenen Hautüberschuss durch die starke Gewichtsreduktion besser in den Griff zu bekommen. Vom ersten Tag an habe ich mich sehr intensiv mit dem Ausdauertraining beschäftigt, vor allem das Laufband hat es mir angetan. Nach einiger Zeit bin ich statt dem Nordic Walking nur noch gelaufen: drei, vier, fünf Kilometer und mehr. Am 05.12.2014 war es dann endlich soweit.

Ein langersehntes Teil-Ziel war erreicht: Ich wog unter 100 Kilo! Mehr als 50 Kilo hatte ich abgenommen und mein Körpergewicht war von 149,9 Kilo auf 99,3 Kilo gesunken. Von diesem Tag an bin ich nur noch gelaufen. Das Buch "Laufen" aus dem Runner's World Shop unterstützt mich hier sehr gut mit all den vielen Informationen und Trainigsplänen rund ums Laufen. Meine Bestzeit auf fünf Kilometern liegt bei 28:22 Minuten und 58:34 Minuten für zehn Kilometer. Dann folgte Mitte Februar das erste Außentraining: Bis dato war ich ja nur auf einem Laufband unterwegs gewesen, aber das erste Lauftraining an der frischen Luft lief super und ich meisterte die ersten sechseinhalb Kilometer spielend leicht in 37:57 Minuten. Seither würde ich mich sogar als laufsüchtig bezeichnen!

Hätte mir vor einem Jahr jemand gesagt, dass mir der Laufsport so viel Spaß und körperliche Fitness bringt, hätte ich ihn für verrückt erklärt. Für mich geht es aber noch weiter. Ich möchte mein Wunschgewicht von 90 Kilo erreichen, so schnell wie möglich einen offiziellen Fünf-Kilometer-Lauf absolvieren, gefolgt von einem Zehn-Kilometer-Lauf und weiter trainieren, Laufzeiten und Laufstil verbessern. Eventuell klappt ja im Herbst auch ein Halbmarathon.


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Weitere Infos

10 / 37 Foto: privat
Abnehmen durch Laufen Susanne Mederus: Vorher
Als Susanne sich nicht mehr fotografieren lassen wollte, fasste sie den Entschluss, sich zu "erneuern". So hat sie es geschafft.

Susanne Mederus: Vorher

Susanne Mederus

Alter: 43 Jahre
Wohnort: Waldbronn
Beruf: Personal- und Organisationsentwicklung
Ausgangsgewicht: 75 kg
Endgewicht: 63 kg
Abnehmzeitraum: 5 Monate


11 / 37 Foto: privat
Abnehmen durch Laufen Susanne Mederus: Mit Laufen 12 Kilo weniger
Fünf Erfolgskriterien macht Susanne Mederus für ihren Abnehmerfolg verantwortlich. Ihre Geschichte.

Susanne Mederus: Mit Laufen 12 Kilo weniger

Ihre Erfolgsgeschichte

Den Entschluss mich zu „erneuern“ fasste ich Anfang 2016, nachdem ich mich nicht mehr fotografieren lassen wollte. Was ich da auf den Fotos sah konnte ich selbst kaum glauben aber es stimmte. Meine Kleidergröße lag bei 42 und meine Waage zeigte 75 kg. Bislang war ich alle zwei Wochen fünf Kilometer Joggen und einmal pro Woche im Fitness-Studio. Im Nachhinein betrachtet völlig sinnlos. Wenig Sport und volle Kost zeichnet sich langsam aber sicher auf deinem Körper ab. Im Januar setzte ich mir mein persönliches Ziel, nämlich bis zum Sommer schlank, sportlich und ausdauernd zu sein. Das kennen sicher viele von Euch, aber wie habe ich es geschafft?

Hier meine Erfolgskriterien:

1) Ernährung: Jeden Morgen eine Tasse Kaffee mit einem Teelöffel Kokosnussfett und Müsli mit Quark, Joghurt, Zimt und Datteln. Mittags: Salat, Gemüse und Abends Salat, Gemüse und Fleisch oder Fisch, manchmal auch Couscous mit Gemüse. Auf Kohlenhydrate verzichte ich soweit es geht. Nur einmal pro Woche gönne ich mir Pasta. Keine Süßigkeiten und kein Alkohol. Wasser ohne Kohlensäure und wenn dann mit zuckerfreien Geschmackszusatz.

2) Laufen: Ich fing an zweimal die Woche zu laufen, jeweils mindestens 40 Minuten. So steigerte ich die Anzahl Km und auch mein Lauftempo. Zu Beginn fühlte es sich an wie ein Pflichtprogramm, durch das ich mich quälte, und in den ersten zwei Monaten passierte auf der Waage noch nicht viel. Im dritten Monat war es dann soweit. Schnelleres Tempo, längere Strecken und weniger Gewicht gaben mir den Ansporn weiter zu machen.

3) Teamgeist und Training: Im April diesen Jahres nahm ich am Laufcamp von Lucie Luft (www.gbz-pforzheim.de) auf Mallorca teil. In dieser Woche lernte ich das Funktionale Training, die Vorbereitung von Laufeinheiten, das Überwinden von „Das schaffe ich nicht“, „Das kann ich nicht“ und vor allem Ausdauer intensiv und von einer anderen Seite kennen. Das Laufcamp war für mich der berühmte Schalter, der mir signalisiert, dass ich viel mehr kann, als ich bisher angenommen habe. Vor dem Laufcamp lag meine Strecke bei ca. 6 km je Laufeinheit. Zum Abschluss des Laufcamps schaffte ich sogar 30 km!

4) Krafttraining: Mir war klar, dass nicht nur Ausdauer den Ausschlag geben wird, sondern auch Kraft. Danke für die tollen Tipps in Runner’s World. Diese Informationen haben mich effektiv im Studio trainieren lassen. Ob an Geräten, TRX-Kursen (was riesig Spaß macht) oder beim Funktionellen Training.

5) Motivation: Ich war shoppen. Glaubt mir, Laufklamotten und Schuhe mit leuchtenden Farben wie Neongelb hellen die Stimmung auf und geben zusätzlich Motivation.

So habe ich es geschafft 12 Kilo abzunehmen und laufe mehrmals in der Woche. Mein Rat: Wenn Du Dich erneuern möchtest, tue jeden Tag etwas dafür! Ich wünsche Euch allen viel Erfolg dabei und stets kräftigen Rückenwind in all dem was Ihr Euch vornehmt!

Eure Susanne

12 / 37 | Nadja Weiz: vorher Foto: privat
Abnehmen durch Laufen Nadja Weiz: vorher
Als ihr ihre Waage nach einiger Zeit an Lauftraining immer weniger Kilos anzeigte, wurde sie eine "Sportmaus".

Nadja Weiz: vorher

Nadja Weiz

Alter: 28 Jahre
Wohnort: Bevern/Weserbergland
Beruf: Hotelfachfrau/Bäckereifachverkäuferin
Größe: 163 cm
Ausgangsgewicht: 120 kg
Endgewicht: 80 kg
Abnehmzeitraum: 5 Jahre mit ca. 2,5 Jahren Gewichtsstillstand

Die Geschichte, wie sie abgenommen hat, finden unter dem Nachher-Bild.

13 / 37 | Nadja Weiz: nachher Foto: privat
Abnehmen durch Laufen Nadja Weiz: nachher
Schritt für Schritt lief Nadja Weiz von 120 auf 80 Kilogramm und glänzt nun als fitte, gesunde und lebenslustige Läuferin.

Nadja Weiz: nachher

Ihre Erfolgsgeschichte

Nach dem ich im Januar 2010 aus meinem Urlaub aus Ägypten wieder zu Hause war und die Urlaubsbilder gesehen habe, war ich schockiert. Das konnte doch nicht tatsächlich ich auf den Bildern sein, oder? Mit Entsetzen musste ich feststellen, dass ich es tatsächlich war! Dann dann kam der schwere Gang zur Waage. Sie zeigte fast unglaubliche 120 Kilogramm an. Und ab diesem Zeitpunkt war eins klar: Ich musste abnehmen. Da ist dann der berühmte Groschen gefallen.

Ich fing an, meine Ernährung umzustellen und mich gesund zu ernähren. Der Sport war jedoch noch nicht präsent für mich. Das änderte sich aber drei Monate später. Da kam ich mit meinem damaligen Freund zusammen. Er ist passionierter Triathlet und Marathonläufer. Es beeindruckte mich, dass man so viel Leidenschaft zur Bewegung entwickeln kann. Im September desselben Jahres meldete ich mich dann bei einem Anfängerkurs fürs Laufen an. Dort sollte man Schritt für Schritt an das richtige Laufen herangeführt werden. Der Anfang war alles andere als leicht und ich dachte oft ans Aufgeben, denn ich fühlte mich wie eine lahme, dicke Schnecke. Doch die Waage zeigte mir, dass ich weitermachen sollte. Zwei Jahre nachdem ich meine Ernährung umgestellt hatte und mit dem Laufen begonnen hatte, waren die ersten 20 Kilo weg. Dann tat sich lange nichts mehr.

Bis zu dem Zeitpunkt, als sich mein damaliger Freund von mir trennte. Drei Monate zuvor war auch noch mein Papa plötzlich verstorben. Gleich zwei Menschen, die mir sehr wichtig waren und die ich liebte, waren plötzlich nicht mehr in meinem Leben. Da konnte ich kaum etwas essen und fing an, mehr Sport zu machen, um einfach meinen Kopf frei zu bekommen. Es war der Teil von meinem Tag, der mich irgendwie glücklich machte, der mir ein gutes Gefühl verschaffte in dieser schweren Zeit. Ich konnte all meine Emotionen hineinlegen und manche Wutattacken machten mich unglaublich schnell. Der Sport bewahrte mich vor dem tiefen schwarzen Loch. Zwei Monate nach der Trennung waren die nächsten zehn Kilo weg.

Durch die Beziehung mit meinem Ex-Freund lernte ich den Triathlon-Sport kennen. Gerne hätte ich auch damit in der Beziehung begonnen, aber mit so einem talentierten, sportlichen Freund an der Seite hatte ich einfach keinen Mut. Einen Monat nach der Trennung kaufte ich mir ein Rennrad, begann zu Schwimmen, Rad zu fahren und zu laufen. Das Ziel war gesteckt, der ersten Triathlon musste her und zwei Monate nach der Trennung finishte ich tatsächlich meinen ersten Volkstriathlon. Ich war gepackt, voller Leidenschaft und einfach nur glücklich. Seit diesem Zeitpunkt ist Sport ein zentraler Punkt in meinem Leben und ich kann mir ein Leben ohne Bewegung einfach nicht mehr vorstellen. Im April 2014 lief ich meinen ersten Halbmarathon und im Juni 2014 war ich Teil des größten Triathlon der Welt, ich finishte den Hamburger ITU Triathlon. Im September 2014 nahm ich an meinem ersten Hindernislauf über 13 Kilometer bei Krass Fit teil. Nach dieser großartigen Erfahrung kam auch noch "Freeletics" in mein Leben und seit dem sind die nächsten zehn Kilo gepurzelt.

Gestartet bin ich mit fast 120 Kilo und derzeit bin ich bei knapp 80 Kilo. Ich bin noch nicht ganz am Ziel meines Wunschgewichts, aber schon verdammt stolz auf das, was ich bisher geleistet habe und dass schon 40 Kilo weg sind. Nie wieder will ich dahin, wo ich war. Hätte mir damals jemand gesagt, dass ich mal so eine Sportmaus werden würde, hätte ich wahrscheinlich gedacht, der spinnt! Die wohl sichtbarste Veränderung war natürlich das Äußere, aber die fast wichtigere ist die, die in meinem Inneren passiert ist. Ich bin viel selbstbewusster, aufgeschlossener und ausgeglichener. Ich weiß nun, dass ich auch eine Menge erreichen kann und mich vor keinem verstecken muss. Ich kann jedem, der diesen Weg auch einschlagen will, nur raten: Gib nicht auf! Es wird immer schwere Abschnitte geben, in denen man zweifelt, aber kämpft für euren Traum von einem gesunden und aktiven Leben. Jeder kann es schaffen, man braucht nur den Willen!



14 / 37 | Jens Peusch: vorher Foto: privat
Abnehmen durch Laufen Jens Peusch: vorher
Begonnen hat Jens mit leichtem Jogging und verfolgt mittlerweile mit 40 Kilo weniger neue Bestzeiten bei Wettkämpfen.

Jens Peusch: vorher

Jens Peusch

Alter: 40
Wohnort: Greifenstein
Beruf: Schweißer
Größe: 181 cm
Ausgangsgewicht: 118 kg
Endgewicht: 79 kg
Abnehmzeitraum: 12 Monate

Seine Erfolgsgeschichte erzählt er uns unter dem nächsten Foto.

15 / 37 | Jens Peusch: nachher Foto: privat
Abnehmen durch Laufen Jens Peusch: knapp 40 Kilo abgenommen
Das Laufen weckte den Ehrgeiz in Jens Peusch und er wollte immer schneller und besser werden. So gewann er auch den Kampf gegen das Übergewicht.

Jens Peusch: knapp 40 Kilo abgenommen

Seine Erfolgsgeschichte

Ende 2009 habe ich den Entschluss gefasst, dass es so, wie es damals war, nicht mehr weiter gehen konnte! Ich wurde immer dicker und schlapper und beschloss deshalb mein Leben zu ändern. Erst reduzierte ich mein Gewicht und nach etwa drei Monaten, im März 2010, begann ich mit leichtem Jogging. Durch Freunde wurde ich irgendwann auf Wettkämpfe aufmerksam und im Oktober 2010 lief ich meinen ersten Zehn-Kilometer-Lauf mit einer Zeit von 50:57 Minuten. Der Ehrgeiz war geweckt, die Laufstrecken wurden länger und dann kam der erste Halbmarathon in 1:34:45 Stunden. Bis ich 2012 in Frankfurt meinen ersten Marathon in 3:57:45 Stunden lief (persönliche Bestzeit: 3:46:19)! Das Laufen hat mein Leben total verändert und ohne will ich nie mehr sein.


16 / 37 | Ulrike Kulling: vorher Foto: privat
Abnehmen durch Laufen Ulrike Kulling: vorher
Um sich zum Abnehmen zu motivieren meldete sich Ulrike Kulling für Laufveranstaltungen an und konnte durch das Training 15 Kilo abnehmen.

Ulrike Kulling: vorher

Ulrike Kulling

Alter: 23
Wohnort: Rostock
Beruf: Studentin
Größe: 172 cm
Ausgangsgewicht: 71 kg
Endgewicht: 56 kg
Abnehmzeitraum: etwa zwei Jahre

Ulrike Kullings Abnehm-Geschichte folgt unter dem Nachher-Bild.

17 / 37 | Ulrike Kulling: nachher Foto: privat
Abnehmen durch Laufen Ulrike Kulling: nachher
Ulrike Kulling wurde vom Sportmuffel zur Halbmarathon-Läuferin und dazu 15 Kilo leichter.

Ulrike Kulling: nachher

Ihre Erfolgsgeschichte

Als Kind war ich immer sehr schlank und musste mir nie Gedanken darüber machen, was oder wie viel ich esse - doch dann kam die Abi-Zeit: Hier eine Pizza und da eine Belohnung für den langen Lerntag. Genauso sollte es in meiner ersten Zeit im Studium weitergehen. Ich ließ mich komplett gehen und wurde zu einem echten Sportmuffel. Irgendwann war es so weit, dass ich beim Treppensteigen heftig aus der Puste kam, dann sah ich mich nach langer Zeit mal wieder selbst auf einem Foto, das mich nachdenklich stimmte. Als ich auch noch auf der Waage feststellen durfte, dass ich nun tatsächlich die 70 Kilo überschritten hatte, wusste ich, dass ich etwas tun musste. Ich entschied mich, wieder mit dem Laufen zu beginnen. Gelaufen bin ich schon früher des öfteren, aber wenn, immer nur ein paar Mal vor dem Sommer, als eh schon alles zu spät war, um für den Sommer in Form zu kommen.

Erst fing ich an, allein zu laufen, meldete mich dann aber als Motivation für den "We Own the Night 2013" an. Schon nach einem halben Jahr lief ich meinen ersten inoffiziellen Halbmarathon in 2:14 Stunden und 2014 folgten weitere offizielle Halbmarathons - zuletzt knackte ich die Zwei-Stunden-Marke und meine Bestzeit auf zehn Kilometern, die nun bei 52:20 Minuten liegt. Ich dachte mir ein bis zwei Kilo weniger durch das Laufen wären grandios, bis heute durfte ich mich allerdings schon von fünfzehn Kilo verabschieden. Zwei Kleidergrößen weniger sorgten für ordentlich Trubel im Kleiderschrank und mittlerweile musste ich ganze zwei Fächer für Sportkleidung räumen.

Der Gedanke, durch das Laufen in Form zu kommen, ist im Laufe des letzten Jahres außerdem immer mehr in den Hintergrund gerückt. Laufen bedeutet für mich viel mehr als das. Ich laufe, um nette Gespräche zu haben, um andere Leute zu motivieren, um mich motivieren zu lassen und weil ich sehr viel Spaß daran habe. Das Gefühl nach dem Lauf ist einfach unbeschreiblich. Ich hätte nie gedacht, dass mein Leben eine solche Wendung nehmen kann. Mittlerweile blicke ich auf zwei motivierende Laufjahre zurück und in diesem Jahr möchte ich mich endlich an die Königsdisziplin, den Marathon, wagen. Auf meinem Blog turnschuhverliebt.de schreibe ich zudem über Laufen, Fitness, Ernährung und alles, was mit einer gesunden Lebensweise zu tun hat und berichte über meine Trainingsreise zu meinem ersten Marathon. Ich möchte andere Personen motivieren und inspirieren, ebenfalls einen positiven Lebenswandel zu durchleben.

18 / 37 | Ilka Kaltschmidt: vorher Foto: privat
Abnehmen durch Laufen Ilka kaltschmidt: vorher
Durch ein Abnehm-Programm kam Ilka zum Laufen und motivierte sich mit einem Freund, nicht aufzugeben. Mit 15 Kilo weniger trainiert sie nun für den Marathon.

Ilka kaltschmidt: vorher

Ilka Kaltschmidt

Alter: 38
Beruf: Ärztin
Wohnort: Siegen
Körpergröße: 180 cm
Ausgangsgewicht: 81,5 kg
Endgewicht: 67,5 kg
Abnehmzeitraum: vier Monate

Ihre persönliche Story folgt unter dem nächsten Bild.

19 / 37 | Ilka Kaltschmidt: nachher Foto: privat
Abnehmen durch Laufen Ilka Kaltschmidt: nach 15 Kilo Gewichtsverlust
Nach vier Monaten Lauftraining und Ernährungsumstellung wurde Ilka Kaltschmidt eine fitte und sportliche Läuferin.

Ilka Kaltschmidt: nach 15 Kilo Gewichtsverlust

Ihre Erfolgsgeschichte

Ich finde, Storys über Heldentaten der Profiläufer gibt es wie Sand am Meer, aber wahre Helden des Alltags sind doch die, die neben Beruf, Familie etc. gleich zwei entscheidende Dinge in ihrem Leben umstellen wollen: Den Beginn einer hoffentlich erfolgreichen Laufkarriere und das Verlieren von Körperfett. So geschah es auch mit mir an einem Tag X. Ich fühlte mich schon länger nicht mehr wohl in meiner Haut, weder bezüglich des Körperumfangs noch meiner körperlichen Verfassung. "Ich muss endlich was machen", ging mir schon länger durch den Kopf. Und so kam es mir mehr als gelegen, als mir ein guter Freund während eines Spaziergangs eher zufällig erzählte, dass er ab sofort abnehmen wolle. „Klasse“, sagte ich sofort, „ich will das auch“.

Über das Hören-Sagen hatte ich einige Informationen über ein Abnehm-Programm bekommen, bei dem das Essen mit Punkten berechnet wird und wir uns berechnen konnten, wieviel wir essen durften und welche Lebensmittel. Dabei konnte man unter anderem Bonuspunkte sammeln – durch Sport. Allein schon beruflich bedingt, ist die Zeit bei mir immer knapp, sodass ich sofort schaute, mit welcher Sportart man innerhalb kurzer Zeit möglichst viele Punkte sammeln konnte. Ihr ahnt es bestimmt schon: Es war das Laufen. „Mensch“, dachte ich, „das habe ich schon mal gemacht, damit fange ich wieder an.“ Ich habe gekämpft wie ein Tier! Ich habe wirklich bei A wie Anfang begonnen. Immer erst nur eine Minute gehen, dann eine Minute laufen – einen entsprechenden Trainingsplan hatte ich mir damals aus einem Laufbuch besorgt.

Wöchentlich habe ich mich mit meinem Abnehm-Freund getroffen. Wenn er nicht gewesen wäre, hätte ich es damals, glaube ich, nicht geschafft. Abwechselnd hatte jeder von uns seine tiefen Phasen, ganze Wochen disziplinierter Ernährung, aber ohne Gewichtsverlust – aber natürlich haben wir uns auch gemeinsam gefreut, wenn die Waage tolle Ergebnisse zeigte. Mit dem Laufen blieb ich am Ball und trainierte hart, bis er dann da war: der Tag an dem ich das erste Mal 30 Minuten komplett durchlaufen konnte! Ich hätte die Welt umarmen können! Noch heute denke ich sehr oft an dieses tolle Glücksgefühl zurück! Und nach vier langen Monaten war es geschafft: Ich hatte 14 Kilo abgenommen! Damit war mein Ziel erreicht! Und das Laufen?

Nach einer zwischenzeitlichen Durststrecke ist das Laufen mittlerweile aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken. Vor 1,5 Jahren bin ich meinen ersten Halbmarathon gelaufen, vor einem halben Jahr den ersten Höhen-Halbmarathon. Dieses Jahr steht das Ziel klar vor Augen: Ich möchte meinen ersten Marathon finishen! Allen, die vielleicht gerade mit dem Abnehmen und/oder Laufen (wieder) anfangen wollen, möchte ich Mut machen: Der Beginn und der Einstieg in ein neues Fahrwasser ist erst einmal hart – aber gebt nicht auf! Es lohnt sich zu kämpfen, denn der Gewinn an Lebensqualität dadurch ist sehr hoch und ihr werdet belohnt mit einem gesunden und lebensfrohen Körper!


20 / 37 | Thomas Haacke: vorher Foto: privat
Abnehmen durch Laufen Thomas Haacke: vorher
Nachdem die ersten paar Kilos durch Ernährungsumstellung fielen, war Thomas motiviert, auch mit dem Laufen zu beginnen.

Thomas Haacke: vorher

Thomas Haacke

Alter: 41
Beruf: Prüfingenieur im Kraftfahrwesen
Wohnort: Neuwied am Rhein
Größe: 184 cm
Ausgangsgewicht: 110 kg
Endgewicht: etwa 80 kg
Abnehmzeitraum: 1,5 Jahre

Thomas Haacke erzählt uns seine Abnehm-Geschichte unter dem nächsten Foto.

21 / 37 | Thomas Haacke: nachher Foto: privat
Abnehmen durch Laufen Thomas Haacke: 30 Kilo abgenommen
Mit jedem schwindenden Kilo Körpermasse fiel Thomas Haacke das Laufen leichter. Nun läuft er regelmäßig Marathon.

Thomas Haacke: 30 Kilo abgenommen

Seine Erfolgsgeschichte

Eigentlich fing alles im Mai 2013 an, als ich angefangen habe, mein Gewicht ein wenig zu reduzieren. Erst mal nur die Ernährung geändert, dann kamen erste Erfolge. Stagnation und dann wieder ein wenig runter. Die ersten zehn Kilo waren mittlerweile weg. Im Sommerurlaub fiel dann die Entscheidung, dass ich auch anfangen will zu laufen. Bin ja früher auch gelaufen. Ich habe dann Anfang September tatsächlich meine Laufschuhe ausgepackt und quälte mich erst mal über eine Strecke von drei oder vier Kilometern und ich war einfach froh, als ich wieder zu Hause war.

Aber irgendwie hatte mich der Ehrgeiz gepackt. Neue Schuhe, entsprechende Literatur und das Ziel, 2014 in Köln zu starten. Meine Frau hat mich damals leise belächelt. Aber ich dachte mir: Der Dom wird das Ziel sein. Schnell noch ein schönes Laufbuch gekauft und sich mal eingelesen. Es war ja nicht so, als wäre ich noch nie gelaufen, aber man wird älter. Durch das Laufen fiel dann auch mehr Körpergewicht. Mit jedem schwindenden Kilo Körpermasse fiel das Laufen leichter. Die Entfernungen bzw. die Laufzeiten wurden länger. Ich fing an, nach dem Plan aus einem Buch zu trainieren.

Die ersten Erfolge stellten sich ein und so entschied ich mich, einfach mal einen Halbmarathon zu probieren. Einfach mal schauen, wie sich so was anfühlt. Ich habe mich also für den Rhein-Lahn-Halbmarathon im Februar 2014 in Horchheim angemeldet. Es war ein Erlebnis und es sollte mir zeigen, dass ich noch einiges zu tun habe. Ich schloss den Lauf mit einer für mich ganz guten Zeit von 2:04:23 Stunden ab und war einfach nur platt. Jetzt war es endgültig fix.

Da ich mittlerweile vom Laufvirus infiziert war, habe mich dann noch für den Mittelrhein-Halbmarathon im Mai 2014 angemeldet und habe diesen mit einer verbesserten Zeit unter für mich definitiv härteren Bedingungen (mein erster Lauf in richtig praller Sonne) mit einer Endzeit von 2:03:45 Stunden abgeschlossen. Immerhin eine Verbesserung von knapp einer Minute. Das Körpergewicht war mittlerweile auch um insgesamt circa 30 Kilo gefallen. Ich fühlte mich super und auch die Untersuchungen bei meinem Hausarzt gaben mir recht. Langzeitmedikamente fielen weg, das Körpergefühl wurde besser und der Kleiderschrank musste neu bestückt werden.

22 / 37 | Klaus Rödel: vorher Foto: privat
Abnehmen durch Laufen Klaus Rödel: vorher
Um sich durch den Druck der Öffentlichkeit zu motivieren, postete Klaus jedes Kilo weniger und jeden gelaufenen Meter auf Facebook.

Klaus Rödel: vorher

Klaus Rödel

Alter: 45
Wohnort: 67269 Grünstadt
Beruf: Teamleiter Facility Management
Größe: 179 cm
Ausgangsgewicht: 120 kg
Endgewicht: 80 kg
Abnehmzeitraum: Januar 2012 bis Februar 2014

Klaus Rödels persönliche Geschichte folgt unter dem nächsten Bild.

23 / 37 | Klaus Rödel: nachher Foto: privat
Abnehmen durch Laufen Klaus Rödel: nach 40 Kilo Gewichtsverlust
Mit 200-Meter-Läufen fing Klaus Rödel an. Er läuft mittlerweile die Marathon-Distanz mit einem schlanken und sportlichen Körper.

Klaus Rödel: nach 40 Kilo Gewichtsverlust

Seine Erfolgsgeschichte

Nachdem ich fast zehn Jahre keinen Sport mehr getrieben hatte und kontinuierlich jedes Jahr ein paar Kilo zunahm, war es Ende 2011 soweit, dass ich etwas ändern wollte. Abnehmen beginnt im Kopf und zu diesem Zeitpunkt hatte es endlich „klick“ gemacht. Ich wollte abnehmen und mein Ziel mit Ernährungsumstellung und Sport erreichen. Ich hatte schon früher kleine Versuche gemacht, um mit dem Laufen oder dem Radfahren anzufangen, aber da ich es direkt übertrieb und mich überschätzte, verlor ich frustriert die Lust.

Nicht so aber im Januar 2012. Ich begann ganz langsam mit schnellem Gehen, laut Runtastic schaffte ich am 02.01.2012 ganze 1,6 Kilometer in 17:48 Minuten. Mein Projekt 99 Kilo hatte begonnen, ich postete auch jedes Gramm, das ich abnahm und jeden Meter, den ich mich bewegte, bei Facebook. Das sorgte für den notwendigen öffentlichen Druck. Ich steigerte die Distanz und begann am 16.01. dann den ersten Intervall-Lauf mit kurzen Laufabschnitten, 3,15 Kilometer in 30:05 Minuten. Ich ließ es danach mit dem Laufen noch etwas schleifen. Ich fing an, wieder Fahrrad zu fahren und walkte und wanderte auch, bis ich mich dann ab Oktober 2012 auf das Laufen fokussierte, mit einem Laufplan „In 10 Wochen eine halbe Stunde durchlaufen“. Am 12.03.2013 war es dann soweit, ich konnte 30 Minuten am Stück durchlaufen! Mit 108 Kilo auf den Rippen wohlgemerkt.

Das war wie eine Initialzündung, ab diesem Zeitpunkt konnte ich die Dauer immer weiter verlängern, am 01.06.2013 schaffte ich meine ersten zehn Kilometer in 1:20:00 Stunden. Mein Gewicht betrug dort bereits nur noch 94,4 Kilo. Die Läufe wurden länger, ich beschäftigte mich intensiver mit dem Laufen, kaufte mir Ausrüstung, Trailschuhe usw. und lief im Wald, in den Weinbergen, auf der Straße. Irgendwie wollte ich an einem Volkslauf teilnehmen, etwa 10 Kilometer, aber ich traute mich dann doch nicht. Ich befürchtete, als Letzter durch das Ziel zu laufen. Ende 2013 nahm ich mir dann einen Halbmarathon als Ziel vor, ich lief am 30. März 2014 den Marathon "Deutsche Weinstraße" in der Halbmarathon-Distanz in 2:08:58 Stunden. Ich hätte niemals geglaubt, das jemals zu schaffen. Am 31. Mai 2014 lief ich dann den Halbmarathon in 2:03:49 Stunden. Das Laufen war längst zu einem Teil meines täglichen Lebens geworden, ich lief drei bis vier Mal in der Woche und konnte mir eine Leben ohne das Laufen nicht mehr vorstellen.

Ich fasste den Vorsatz, einen Marathon zu laufen und meldete mich für den Frankfurt Marathon im Oktober 2014 an. Zur Vorbereitung lief ich dann noch am 14. September 2014 den Nibelungenlauf in Worms, den ich in 1:54:13 Stunden auf der Halbmarathon-Distanz bewältigte. Am 26.10.2014 war es dann soweit, ich lief meinen ersten Marathon in 4:36:03 Stunden. Ich hatte es geschafft, von 120 auf 80 Kilo, von weniger als 200 Meter, die ich am Stück laufen konnte, zum Marathon.


Abnehmen durch Laufen Die 100-Tage-Abnehm-App von RUNNER’S WORLD
Sie wollen vorm Sommer auch ein paar Kilos loswerden? Das gelingt mit unserer neuen Abnehm-App mit Lauf- und Ausgleichstraining sowie detailliertem Ernährungsplan.

Die 100-Tage-Abnehm-App von RUNNER’S WORLD

Laufen und abnehmen, jetzt per App!

Mit der 100-Tage-Abnehm-App von RUNNER’S WORLD schaffen Sie es auch, fitter und schlanker zu werden. Die App bietet verschiedene Trainingspläne für unterschiedliche Trainingslevel und Ihren wöchentlichen Zeitaufwand. Das Lauftraining wird durch läuferspezifische Kraft- und Stretching-Einheiten ergänzt. Zusätzlich erhalten Sie einen auf das jeweilige Training abgestimmten Ernährungsplan mit leckeren Rezepten für jede Mahlzeit. Die App zeichnet in einer Statistik Ihre Fortschritte auf und motiviert Sie außerdem täglich per Push-Nachricht, damit Sie auch wirklich am Ball bleiben.

Die RUNNER'S WORLD Abnehm-App ist bei Google play und im Apple App Store für 5,99 Euro verfügbar:





Weitere Infos

25 / 37 Foto: privat
Abnehmen durch Laufen Thomas Schmid: Vorher
Thomas verabschiedete sich von ungesunden Gewohnheiten und geht nun seinem neuen Hobby nach, dem (Halb-)Marathonlaufen.

Thomas Schmid: Vorher

Thomas Schmid

Alter: 28 Jahre
Wohnort: München
‎Beruf: Einkäufer
Größe: 183 cm
Ausgangsgewicht: 117 kg
Endgewicht: 80 kg
Abnehmzeitraum: Anfang 2010 - Mitte 2012


26 / 37 Foto: privat
Abnehmen durch Laufen Thomas Schmid: als Marathonläufer mit 37 kg weniger
Als Thomas Schmid 115 kg auf seiner Waage las, kaufte er sich schnell Laufschuhe und motivierte sich gemeinsam mit seinem Vater.

Thomas Schmid: als Marathonläufer mit 37 kg weniger

Seine Erfolgsgeschichte

Zum Laufen bin ich gekommen, als ich die Schallmauer von 115 kg überschritten hatte. Vorausgegangen waren 3 Jahre ohne Sport, dafür mit schlechter Ernährung und vielen Süßigkeiten. Ich war vorher nie übergewichtig, aber hatte mich damals einfach in eine Abwärtsspirale gefressen. Als ich dann diese Zahl auf der Waage sah, habe ich mich entschlossen etwas zu unternehme, denn so konnte es nicht weitergehen. Ich habe mir dann ein Paar (viel zu kleine) Laufschuhe bestellt und angefangen mich minutenweise durch den Herbstregen zu quälen. Meist war ich nach wenigen Minuten komplett am Ende, aber die kleinen Fortschritte haben mich genug motiviert immer weiterzumachen. Im Frühjahr habe ich aufgehört zu rauchen und schaffte es im Sommer das erste Mal am Stück 10 km zu laufen. Plötzlich war die Spirale wieder da, aber im positivem Sinne, denn ich hatte sprichwörtlich Blut geleckt. Ich habe den Trainingsumfang nach und nach gesteigert und konnte innerhalb eines Jahres circa 20 kg abnehmen.

Zu diesem Zeitpunkt ist dann mein Vater mit ins Training eingestiegen und wurde mein größter Motivator. Zusammen haben wir uns durch den Winter gequält und sind auch bei eisigen Temperaturen raus zum laufen, wenn auch der Umfang stark verringert wurde. Gemeinsam haben wir dann zu träumen begonnen wie es denn wäre einmal einen Halbmarathon abzuschließen. Dies wurde dann unser großes Ziel, welches wir letztes Jahr zusammen erreicht haben. Der Halbmarathon in München war mein erster Wettkampf, für 2015 bin ich für den Halbmarathon in Regensburg (mit meinem Vater), den 30-km-Lauf in Augsburg (07.08.), den Berlin-Marathon und den Halbmarathon in München (mit meinem Vater) angemeldet. An den Wettkämpfen fasziniert mich der Zusammenhalt der Läufer, da keiner gegen einen anderen sondern gegen die Uhr läuft. Was mir beim ersten Halbmarathon eine Gänsehaut gegeben hat, war der Klang der tausenden Schritte beim Start. Man hat die Anspannung und Freude der Läufer gespürt und als dann der Start erfolgte, war es plötzlich still und man hörte nur noch das rhythmische Auftreten der vielen Leute, das werde ich nie vergessen. Dies gibt mir auch die Motivation fürs Training.

Es klingt an sich fast verrückt, aber an diesem Tag habe ich wirklich eine Leidenschaft für das Laufen entwickelt. Ich kann es nur jedem empfehlen, auch wenn es noch so hart ist und die Kilos nur sehr langsam weggehen, die Zähne zusammen zu beißen, sich zu quälen und sich mit einem solchen Lauf zu belohnen. Spätestens beim Zieldurchlauf wird einem klar warum man dies alles gemacht hat.

27 / 37 | Ebru Tas: vorher Foto: privat
Abnehmen durch Laufen Ebru Tas: vorher
Als Ebru endlich ein paar Kilos loswerden wollte, stieß sie zu einer Läufergruppe aus dem Fitnesscenter dazu. Mit dieser wurde sie zur Marathonläuferin.

Ebru Tas: vorher

Ebru Tas

Alter: 25
Beruf: Polizeimeisteranwärterin bei der Bundespolizei
Wohnort: Pforzheim
Körpergröße: 170 cm
Ausgangsgewicht: 79 kg
Endgewicht: 64 kg
Abnehmzeitraum: Januar 2011 - bis heute

Die Abnehm-Story von Ebru Tas finden Sie unter dem darauffolgendem Bild.

28 / 37 | Ebru Tas: nachher Foto: privat
Abnehmen durch Laufen Ebru Tas: nachher
Ebru Tas konnte ihr Leben durch das Laufen komplett verändern. Mit 15 Kilo weniger trainiert sie nun regelmäßig für Laufveranstaltungen.

Ebru Tas: nachher

Ihre Erfolgsgeschichte

Ich hatte schon mein ganzes Leben mit Figurproblemen zu kämpfen und 2010 war der Höhepunkt erreicht. Die Waage zeigte 79 Kilo an. Mit einer Größe von 1,68 Meter war das viel zu viel für mich. Ich meldete mich im Fitnessstudio an und lernte eine kleine Gruppe von Läufern kennen, die sich drei bis vier Mal pro Woche dort trafen um zu laufen. Zu diesem Zeitpunkt war ich nicht mal in der Lage, zehn Minuten am Stück zu joggen.

Ich bekam gute Tipps von den Läufern und ab diesem Zeitpunkt änderte sich mein komplettes Leben. Ich ging fünf mal pro Woche laufen und bekam einfach nicht genug davon. Nach kürzester Zeit konnte ich die zehn Kilometer ohne Probleme durchlaufen. Ich wollte immer mehr und immer besser werden. So bereitete ich mich mit meiner Laufgruppe auf meinen ersten Halbmarathon vor. Den lief ich damals in 2:15 Stunden. Es blieb nicht nur bei einem, danach lief ich fast jeden Monat einen Halbmarathon. Das absolute Highlight meiner Laufgeschichte war der Dämmerungsmarathon 2013 in Mannheim. Es war das erste Mal, dass ich die 42 Kilometer lief. Ich werde diesen Tag bis heute nicht vergessen. Da ich im September 2013 meine Ausbildung begann, war das Laufen nicht mehr an erster Stelle und ich konnte nur noch an Halbmarathonläufen teilnehmen. Für 2015 habe ich mir fest vorgenommen, im Mai wieder in Mannheim die Marathon-Distanz zu laufen. Das Laufen hat mein komplettes Leben positiv verändert und ist heute noch ein fester Bestandteil meines Lebens.

29 / 37 | Mario Dahms: vorher Foto: privat
Abnehmen durch Laufen Mario Dahmen: vorher
Zuerst wollte Mario Dahmen mit dem Cross-Trainer abnehmen. Als das zu eintöing wurde, fand er die Freude am Laufen in der Natur.

Mario Dahmen: vorher

Mario Dahmen

Alter: 41
Beruf: Fachkraft für Lager und Logistik
Wohnort: Baesweiler
Körpergröße: 178 cm
Ausgangsgewicht: 90 kg
Endgewicht: 76 kg
Abnehmzeitraum: 16.12.14 bis 02.03. 2015

Mario Dahmen erzählt seine Erfolgsgeschichte unter dem nächsten Bild.

30 / 37 | Mario Dahmen: nachher Foto: privat
Abnehmen durch Laufen Mario Dahmen: nachher
Durch das Laufen wog Mario Dahmen nach zehn Wochen 12 Kilo weniger und läuft nun mehrmals die Woche rund zehn Kilometer.

Mario Dahmen: nachher

Seine Erfolgsgeschichte

Ich habe vor vier Jahren mit dem Cross-Trainer begonnen mich fit zu halten, aber nach einiger Zeit wurde es eintönig. Ich wollte aber etwas machen, das wenig kostet und flexibel ist. Somit habe ich vor rund zwei Jahren mit dem Laufen angefangen. Es macht mir mittlerweile so viel Spaß, dass ich mindestens drei bis sechs Mal die Woche etwa acht bis zehn Kilometer laufen gehe und mich auch im Alltag bewusster bewege.

Meine Ernährung musste ich komplett umstellen. Statt dem Bierchen und den Chips nach dem Feierabend gab es ab 18 Uhr nur noch Obst und Gemüse. Morgens trinke ich nun einen halben Liter Buttermilch und esse eine Banane. Mittags wird normal, aber bewusst weniger gegessen, außer es gibt Fisch oder Hähnchen, dann schlage ich auch schon mal zu. Einmal im Monat gönne ich mir auch mal etwas Besonderes und achte nicht auf Kalorien. Mit dieser Umstellung in Kombination mit dem Laufen habe ich es geschafft, in weniger als zehn Wochen 12 Kilo abzunehmen.


31 / 37 Foto: privat
Abnehmen durch Laufen Uwe Hartmann: vorher
Um einer schweren OP seines Knies zu entgehen, versuchte sich Uwe Hartmann beim Laufen. Sein Knie wurde heil und überflüssige Kilos verschwanden.

Uwe Hartmann: vorher

Uwe Hartmann

Alter:52
Wohnort: Barsinghausen
Beruf: Dipl. Ingenieur
Größe: 185 cm
Ausgangsgewicht circa 110 kg
Endgewicht: 80 kg
Abnehmzeitraum: etwa neun Monate

Uwe Hartmanns persönliche Story finden Sie unter dem folgenden Bild.

32 / 37 | Uwe Hartmann: nachher Foto: privat
Abnehmen durch Laufen Uwe Hartmann: nachher
Uwe Hartmann nahm durch das Laufen über 20 Kilo ab und besiegte damit seine Arthrose. Nun ist er ein gesunder, schlanker und begeisterter Marathonläufer.

Uwe Hartmann: nachher

Seine Erfolgsgeschichte

Alles begann mit einem geschwollenen linken Knie und der darauffolgenden Diagnose: Arthrose im dritten Stadium bzw. akute Arthritis. Der Arzt erklärte mir, dass es durch eine Fehlstellung meines Beines zu einer einseitigen Überlastung im Knie kommt und dadurch zu starker Abnutzung des Knorpels. Meine Belastungsverteilung wurde an Hand der vorhandenen CT-Aufnahmen und der Knorpelabnutzung auf 60 Prozent für die Innenseite und 40 Prozent für die Außenseite eingeschätzt.

Es gab zwei Möglichkeiten, diese Symptome zu lindern: Durch die Einspritzung von Hyaluronsäure in das Gelenk, ohne Kassenleistung, und nach erneutem Behandlungsbedarf nach einem Jahr. Außerdem sollte es nicht immer den gewünschten Erfolg bringen. Die zweite Alternative war eine OP, bei der die Beinknochen getrennt würden und in einem neuen Winkel, der eine entsprechende Belastungsumverteilung ermöglicht, wieder zusammengefügt werden sollten. Der Außenbereich solle dann mit 60 Prozent belastet werden. Daraus ergäbe sich dann eine Reduzierung der Belastung im beschädigten Bereich auf 40 Prozent. Dies würde mir sicherlich eine weitgehend schmerzfreie Zeit für die nächsten zehn Jahre ermöglichen, aber genau könnte man dies natürlich nicht vorhersagen, sagte der Chirurg. Danach würde man am besten das Kniegelenk austauschen und ein künstliches Gelenk verwenden. Das hörte sich für einen Ingenieur zuerst schlüssig an, aber der angedeutete circa einjährige Reha-Zeitraum ließ mich nicht gerade in Euphorie verfallen. Daraufhin habe ich um Bedenkzeit gebeten und mich um Alternativen gekümmert. Bei den Recherchen bin ich dann auf eine Methode gestoßen, die im ersten Moment sicherlich als kontraproduktiv einzustufen war: tägliches Laufen und Ernährungsumstellung. Nun, was hatte ich zu verlieren?

Ich stellte also meine Ernährung um und verzichtete weitgehend auf Kohlenhydrate. Außerdem fing ich an, täglich zu laufen. Durch meine beruflich bedingte starke Reisetätigkeit konnte ich (letztlich glücklicherweise) die Alternative Fahrradfahren nicht nutzen. Inspiriert durch die Röntgenaufnahmen eines Elefantenfußes und durch die Beobachtung des natürlichen Bewegungsablaufes des Fußes ohne „High Tech Shoes“ änderte ich meinen Laufstil seinerzeit auf das Vorfußlaufen. Sicherlich hatte es gedauert, bis sich meine Waden und die Achillessehnen an diese neue Technik gewöhnt hatten, aber der Erfolg gab mir einfach recht. Seit dem hatte ich keine Beschwerden mehr am Knie!

Ich verlor Woche für Woche überflüssige Pfunde, konnte bald 30 Minuten am Stück laufen und hatte Spaß dabei! Mein nächstes Ziel waren die zehn Kilometer. Auch dieses wurde schnell erreicht und ich habe dann an den ersten Laufveranstaltungen im Fünf-und Zehn-Kilometer-Bereich teilgenommen. Nach diesen Erfolgen kam mir dann die Idee, einen Halbmarathon zu laufen. Die Kommentare meiner Freunde kann man sich sicherlich denken. „Verrückt“ war da noch die harmlosere Beschreibung, aber meine Familie hat mich bei meinem Vorhaben und dem neuen Hobby immer tatkräftig unterstützt und mir Vertrauen geschenkt. Ich hab mich dann in Hamburg beim Halbmarathon angemeldet und diesen auch „gefinished“.

Damit war natürlich das nächste Ziel gesetzt. Wenn ich einen „Halben“ schaffe, dann schaffe ich sicherlich auch bald einen Marathon. Das Training wurde dementsprechend ausgebaut. Der erste Marathon, den ich gelaufen bin, war in Rostock, gefolgt von Köln. Im folgenden Jahr 2014 bin ich dann in Berlin gestartet und habe eine Woche später am Drei-Länder-Marathon am Bodensee teilgenommen. Dieses Jahr bin ich in Hannover und wieder in Berlin angemeldet. Außerdem werde ich versuchen, meine Halbmarathon-Zeit unter die Zwei-Stunden-Marke zu drücken.

Ich habe seitdem absolut keine Schmerzen mehr im Knie und bin sicher, dass sich der Knorpel wieder erholt hat – wer rastet, der rostet eben. Seit ich regelmäßig laufe, bin ich nicht mehr krank gewesen und ich fühle mich deutlich wohler, habe mehr Energie und bin viel zufriedener. Alle anderen ärztlich messbaren Werte sind seitdem ebenfalls im grünen Bereich. Was mich in der Anfangszeit besonders irritiert hat, war die Reaktion vieler Bekannter. Die meisten haben mein Abnehmen mit Bestürzung aufgenommen und mich besorgt gefragt, ob ich ernsthaft krank sei.


33 / 37 | Elke Kleine: vorher Foto: privat
Abnehmen durch Laufen Elke Kleine: vorher
Da ihre Kleidung zwickte und sie unzufrieden war, fing Elke an zu laufen und mittlerweile hält sie nichts mehr davon ab.

Elke Kleine: vorher

Elke Kleine

Alter: 35
Wohnort: Obertshausen
Beruf: Sachbearbeiterin
Größe: 178 cm
Ausgangsgewicht: 83 kg
Endgewicht: 67 kg
Abnehmzeitraum: 25 Wochen

Elke erzählt uns ihre Story unter dem nächsten Bild.



34 / 37 Foto: privat
Abnehmen durch Laufen Elke Kleine: 16 Kilo abgenommen
Das Training ist seit dem Abnehmen ein fester Bestandteil ihres Alltags. Nach 25 Wochen Disziplin ist sie nun eine fröhliche Sportlerin.

Elke Kleine: 16 Kilo abgenommen

Ihre Erfolgsgeschichte

Genervt von immer enger sitzender Kleidung, größeren Konfektionsgrößen und Frust beim Klamottenkauf entschied ich im Mai 2014, etwas Grundlegendes in meinem Leben zu ändern. Ich wollte mich wieder wohl in meinem Körper fühlen und mein Spiegelbild wieder mögen: Ich nahm mir vor, 15 Kilo abzuspecken, meine Ernährungsgewohnheiten einem kritischen Blick zu unterziehen und endlich regelmäßig Sport zu treiben.

Anfangs war Laufen für mich eigentlich nur Mittel zum Zweck: Ich wusste, dass ich ein Cardio-Training brauche, um mein Gewicht zu reduzieren und da ich Laufschuhe und -kleidung zu Hause hatte und den Wald vor der Tür, zog ich los und lief. Schnell wurden die wöchentlichen anfangs zwei, später drei Läufe zur Routine und nach recht kurzer Zeit freute ich mich auch regelrecht auf meine Auszeiten auf ruhigen Waldwegen. Dies half mir nicht nur dabei, die Kilos verschwinden zu lassen, sondern auch einen guten Ausgleich zu meinem oft stressigen und bewegungsarmen Bürojob zu schaffen.

Nach 25 Wochen und über 60 Läufen hatte ich im November 2014 endlich mein Wunschgewicht von 68 kg erreicht und kurz darauf außerdem auch noch ein weiteres großes und für mich wichtiges Ziel: Endlich schaffte ich die 5 Kilometer unter 30 Minuten – ein Meilenstein für mich! Davon motiviert entschloss ich mich kurz darauf, im neuen Jahr meinen ersten Volkslauf zu absolvieren und startete dann Mitte Januar mit dem Trainingsplan „10 Kilometer unter 60 Minuten“ von RUNNER´S WORLD zur Vorbereitung auf den Lauf am 12. April.

Heute kann ich mir nicht mehr vorstellen, nicht zu laufen. Es gehört zu meinem Leben einfach dazu und außer einem unverschiebbaren Termin oder Krankheit hält mich auch nichts von meinen geplanten Läufen ab. Inzwischen bin ich sogar ein echter Fan vom Lauftraining im Herbst und Winter. Die sinkenden Temperaturen und Regen oder Schnee haben mich dabei nie gestört. Im Gegenteil: Die Läufe im tief verschneiten Wald, schön warm eingepackt mit einem Hörbuch oder Podcast im Ohr, genieße ich am meisten.

35 / 37 | Das Laufen und Radfahren ließ Bernd Rösnicks Bluthochdruck, Rückenschmerzen und die Kilos verschwinden Foto: privat
Abnehmen durch Laufen Bernd Rösnick: vorher
Wegen der Begleiterscheinungen seines Übergewichtes musste Bernd Rösnick auf Kur gehen. Dort fand er im Fitnessraum seine Freude am Rad und Laufband, welche nie wieder verschwand.

Bernd Rösnick: vorher

Bernd Rösnick

Alter: 44
Beruf: Galvanisör
Startgewicht: 116 kg
Endgewicht: 90 kg
Abnehmzeitraum: 14 Monate

Seine Erfolgsgeschichte finden sie unter dem nächsten Foto.

36 / 37 Foto: privat
Abnehmen durch Laufen Bernd Rösnick: nachher
Das Laufen und Radfahren ließen bei Bernd Rösnick Bluthochdruck, Rückenschmerzen und fast 30 Kilo Gewicht verschwinden.

Bernd Rösnick: nachher

Seine Erfolgsgeschichte

Ich war eigentlich immer schon sportlich, zum Beispiel spielte ich viel Fusßball. Im Jahr 1992 habe ich meine Frau kennengelernt und 1997 haben wir geheiratet. Dann kamen die Kinder, das Haus und nach und nach auch die Kilos. Von 80 Kilo bei 1,76 Meter ging es bis auf 116 Kilo rauf. Von Sport war keine Rede mehr.

Im Dezember 2012 bekam meine Frau die Diagnose Brustkrebs, in der circa einjährigen Zeit ihrer Behandlung ging es immer schlechter mit meiner Gesundheit, ich hatte Bluthochdruck und Rückenschmerzen. Dass mein Arzt mich daraufhin auf Kur schickte, war im Nachhinein das beste was mir, oder uns, passieren konnte. Dort hatte ich eine tolle, junge Therapeutin die mir einfach direkt sagte: "Du bist zu dick, nimm ab und alles wird besser". Ich dachte eigentlich sogar, dass ich sportlich sei, dabei konnte ich nichts wirklich tun. Dann begann ich mit Sport im Fitnessraum der Kuranstalt und versuchte das Laufen, was ich jedoch nicht wirklich schaffte. Also habe ich auf den Ergometer gewechselt und bin losgestrampelt. Das Ergebnis nach drei Wochen in Bad Pyrmont waren vier Kilo weniger.

Wieder zu Hause angekommen, ging es für mich rauf auf das Rad und ich fuhr erst zehn Kilometer, dann 20 und plötzlich waren es 50 und 60-Kilometer-Touren, welche ich alle per App aufzeichnete und per Facebook teilte. Dies brachte mir einiges an Bewunderung und Lob und die Kilos wurden immer weniger. Viele Menschen sprachen mich an und lobten mich für das, was ich machte und so bekam ich noch mehr Schub und Kraft. Nach einiger Zeit war ich bei 100 Kilo und versuchte das Laufen. Es ging richtig gut, erst lief ich drei Kilometer, dann fünf und zehn, und so weiter. Irgendwann habe ich die Halbmarathon-Distanz geschafft. Seitdem bin ich mit dem Rad vom Harz bis zur Ostsee geradelt, dass sind 432 Kilometer, die ich in in vier Tagen bis Fehmarn fuhr. Im Jahr 2014 waren es 5.000 Kilometer mit dem Rad.

Geplant sind 2015 der Halbmarathon in Hannover, der Harzer Hexentrail im September, welcher eine 60-km-Distanz zu bestreiten hat, in maximal 15 Stunden. Außerdem plane ich 260 Kilometer mit dem Rad im Juni, vom Harz bis zum Steinhudermeer, einen Tag hin und am nächsten zurück. Mittlerweile wiege ich zwischen 92 und 95 Kilo. Ich mache fast täglich Sport und er ist mir sehr wichtig. Ich fahre fast täglich mit dem Rad zur Arbeit, das heißt 17 Kilometer hin und zurück und das bei jedem Wetter. Ich kann jedem raten, den Sport öffentlich zu machen, etwa auf Facebook. Wenn man Vorhaben ankündigt, macht man keinen Rückzieher und überwindet den Schweinehund. Außerdem sollte man etwas auf das Essen achten und sich Freunde suchen, die mit einem zusammen Sport treiben, auch das ist sehr wichtig, finde ich.


Abnehmen durch Laufen Die 100-Tage-Abnehm-App von RUNNER’S WORLD
Sie wollen vorm Sommer auch ein paar Kilos loswerden? Das gelingt mit unserer neuen Abnehm-App mit Lauf- und Ausgleichstraining sowie detailliertem Ernährungsplan.

Die 100-Tage-Abnehm-App von RUNNER’S WORLD

Laufen und abnehmen, jetzt per App!

Mit der 100-Tage-Abnehm-App von RUNNER’S WORLD schaffen Sie es auch, fitter und schlanker zu werden. Die App bietet verschiedene Trainingspläne für unterschiedliche Trainingslevel und Ihren wöchentlichen Zeitaufwand. Das Lauftraining wird durch läuferspezifische Kraft- und Stretching-Einheiten ergänzt. Zusätzlich erhalten Sie einen auf das jeweilige Training abgestimmten Ernährungsplan mit leckeren Rezepten für jede Mahlzeit. Die App zeichnet in einer Statistik Ihre Fortschritte auf und motiviert Sie außerdem täglich per Push-Nachricht, damit Sie auch wirklich am Ball bleiben.

Die RUNNER'S WORLD Abnehm-App ist bei Google play und im Apple App Store für 5,99 Euro verfügbar:





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RUNNER’S WORLD Auf unserer Startseite finden Sie täglich aktuelle Berichte aus der Laufszene, dazu Artikel zum optimalen Lauftraining, Tests und Ernährungstipps.

Thomas Dorneburg: Vorher

Thomas Dorneburg: Vorher

Thomas Dorneburg: Vom Held der Couch zum Marathonläufer

Thomas Dorneburg: Vom Held der Couch zum Marathonläufer

Christopher Gasch: Vorher

Christopher Gasch: Vorher

Christopher Gasch: Mit Ausdauersport 37 Kilogramm abgenommen

Christopher Gasch: Mit Ausdauersport 37 Kilogramm abgenommen

Julia Bartsch: vorher

Julia Bartsch: vorher

Julia Bartsch: 35 Kilo leichter

Julia Bartsch: 35 Kilo leichter

Peter Schwemmer: vorher

Peter Schwemmer: vorher

Peter Schwemmer: stolze 60 Kilo leichter

Peter Schwemmer: stolze 60 Kilo leichter

Die 100-Tage-Abnehm-App von RUNNER’S WORLD

Die 100-Tage-Abnehm-App von RUNNER’S WORLD

Susanne Mederus: Vorher

Susanne Mederus: Vorher

Susanne Mederus: Mit Laufen 12 Kilo weniger

Susanne Mederus: Mit Laufen 12 Kilo weniger

Nadja Weiz: vorher

Nadja Weiz: vorher

Nadja Weiz: nachher

Nadja Weiz: nachher

Jens Peusch: vorher

Jens Peusch: vorher

Jens Peusch: knapp 40 Kilo abgenommen

Jens Peusch: knapp 40 Kilo abgenommen

Ulrike Kulling: vorher

Ulrike Kulling: vorher

Ulrike Kulling: nachher

Ulrike Kulling: nachher

Ilka kaltschmidt: vorher

Ilka kaltschmidt: vorher

Ilka Kaltschmidt: nach 15 Kilo Gewichtsverlust

Ilka Kaltschmidt: nach 15 Kilo Gewichtsverlust

Thomas Haacke: vorher

Thomas Haacke: vorher

Thomas Haacke: 30 Kilo abgenommen

Thomas Haacke: 30 Kilo abgenommen

Klaus Rödel: vorher

Klaus Rödel: vorher

Klaus Rödel: nach 40 Kilo Gewichtsverlust

Klaus Rödel: nach 40 Kilo Gewichtsverlust

Die 100-Tage-Abnehm-App von RUNNER’S WORLD

Die 100-Tage-Abnehm-App von RUNNER’S WORLD

Thomas Schmid: Vorher

Thomas Schmid: Vorher

Thomas Schmid: als Marathonläufer mit 37 kg weniger

Thomas Schmid: als Marathonläufer mit 37 kg weniger

Ebru Tas: vorher

Ebru Tas: vorher

Ebru Tas: nachher

Ebru Tas: nachher

Mario Dahmen: vorher

Mario Dahmen: vorher

Mario Dahmen: nachher

Mario Dahmen: nachher

Uwe Hartmann: vorher

Uwe Hartmann: vorher

Uwe Hartmann: nachher

Uwe Hartmann: nachher

Elke Kleine: vorher

Elke Kleine: vorher

Elke Kleine: 16 Kilo abgenommen

Elke Kleine: 16 Kilo abgenommen

Bernd Rösnick: vorher

Bernd Rösnick: vorher

Bernd Rösnick: nachher

Bernd Rösnick: nachher

Die 100-Tage-Abnehm-App von RUNNER’S WORLD

Die 100-Tage-Abnehm-App von RUNNER’S WORLD

Autor: Melanie Raidl
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