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Läufers Leibgericht Gebratener Tilapia mit Kokos-Curry-Soße

Der ursprüngliche Name dieses leckeren Leibgerichtes aus Kenia lautet "Ngege karanga wa nazi", wir haben es für Sie übersetzt und Laufcoach Herbert Steffny hat gekocht.

Tilapia mit Kokos-Curry-Soße +
Foto: Norbert Wilhelmi

"Ngege karanga wa nazi" kommt aus der Bauernküche Kenias.

Zutaten für 4 Personen:
Für den Ugali:
300 g grobe Maispolenta
600 ml Wasser
150 ml Buttermilch, Salz

Weitere Zutaten:
4 Tilapia-Filets à 125 g
200 g rote Linsen
4 mittelgroße Süßkartoffeln
1 Zwiebel, 2 Knoblauchzehen
1 daumengroßes Stück Ingwer
je 1 rote und grüne Chilischote
1 Bund frischer Koriander
1 gehäufter Teelöffel einer Mischung aus Madras-Curry und Kurkuma
50 g Cashew-Nüsse
2 EL Sesam-, Erdnuss- oder Pflanzenöl
250 ml Kokosmilch
Saft einer ganzen Zitrone, Salz
So wird's gemacht:
1. Zwiebel, Knoblauch, Ingwer, Koriander, Chilischoten und Cashew-Nüsse fein hacken und ­Linsen waschen. Süßkartoffeln mit Schale aufsetzen, gar kochen, später schälen und in Scheiben geschnitten servieren.

2. Linsen in 400 ml Wasser geben, 10 Minuten köcheln, erst am Ende leicht salzen und die grüne Chili untermengen. Polenta im offenen Topf mit Wasser kochen, leicht salzen, zwischendurch umrühren. Zuletzt Buttermilch zugeben und unter Rühren weiter­kochen, bis eine klebrige Masse entsteht.

3. Für die Curry-Soße in einer Kasserolle Zwiebeln in Öl bräunen, Knoblauch, Ingwer, Curry, rote Chilis, Koriander und Cashew-Nüsse zugeben, zwei Minuten dünsten. Mit Kokosmilch und Zitronensaft verrühren und mit Butter­milch verlängern.

4. Die Fischfilets in einer Pfanne in wenig Öl von beiden Seiten braten. Alles zusammen auf Tellern anrichten und sich schmecken lassen.

Pro Portion: Kalorien 1130 kcal Kohlenhydrate 56 g Proteine 38 g Fett 24 g
Herbert Steffny +
Foto: Norbert Wilhelmi

„Wer einmal im Hochland Kenias war, weiß, dass die dortige Bauern­küche ideal für Läufer ist“, sagt Lauflegende Herbert Steffny.

Herbert Steffny, 58, Laufcoach und ehemaliger Profiläufer (Marathon-Bestzeit: 2:11:17) liebt die gute Küche. Für sein Leibgericht greift er auf ein Rezept aus Kenia zurück, denn von dort kommen die besten Läufer der Welt.

„Die Kenianer nehmen rund drei Viertel ihrer Kalorien aus Kohlenhydraten auf“, sagt Steffny. „Linsen, Bohnen, Sauer­milch mit Vollkorn, seltener Eier, Geflügel, Rindfleisch oder Fisch dienen als hoch­wertige Eiweißquellen. Mein Rezept habe ich für unsere europäischen Zungen mit Einflüssen der Küste um Mombasa wie Curry und Kokosmilch geschmacklich abgerundet."
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