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Ernährung So essen Sie sich schlank - Woche 3

Auf zu viele süße Snacks sollten Sie besser verzichten. Aber warum ist Zucker eigentlich so ungesund?

Kuchen +
Foto: Claus Dahms

Zucker verfügt praktisch über keinen Nährwert. Greifen Sie lieber zu Obst und Gemüse.

3. Woche: Weniger Zucker
Zuckerreiche und andere Nahrungsmittel, die verarbeitete Kohlenhydrate enthalten (Weißbrot, weißer Reis) haben einen hohen glykämischen Index. Das heißt, sie werden im Körper sofort in Glukose gewandelt. Dies löst eine Insulinwelle aus, die die Glukose nicht nur in die Muskelzellen drängt, sondern einen Teil auch – sofern man eine ordentliche Portion gegessen hat – in den Fettspeichern einlagert.

Süße Snacks weglassen
Süßigkeiten verleiten leicht dazu, viel zu essen, da sie nur wenig sättigend wirken und auch den Appetit nur in geringem Maße stillen. Deshalb sollten Sie sich mehr an Lebensmittel mit einem niedrigen glykämischen Index halten (nach deren Verzehr der Blutzucker nur langsam ansteigt). Dazu zählen: Breis aus Getreide, Bohnen, Obst und Gemüse. Diese bieten zudem Vitamine, Minerale und Ballaststoffe und sorgen für einen stabilen Blutzuckerspiegel.

Wasser statt Limo
Auch bei Getränken lässt sich einiges an Kalorien einsparen, wenn man statt zuckerreicher Limonade Wasser trinkt. Es ist zudem zahnfreundlicher und zieht kein Kalzium aus den Knochen ab. Eine Halbliterflasche Cola enthält 210 kcal und 55 g Zucker (das entspricht 11 Teelöffeln!). Wer also täglich eine Cola trinkt, kommt im Jahr auf 76.650 kcal, genug, um 10 kg zuzunehmen.

Versteckter Zucker
Zucker steckt nicht nur in Schokolade und Kuchen. Auch Joghurts, Müslis und Fertigsuppen haben reichlich davon. Beim Studium der Verpackungen von Lebensmitteln finden Sie unter den Inhaltsstoffen die verschiedensten Bezeichnungen: Sukrose, Glukosesirup, Fruktose, Dextrose, Maltodextrin, Fruchtsirup. Sie alle sind Zuckerarten.

Honig ist besser
Wenn Sie statt Zucker Honig zum Kochen und Backen verwenden, können Sie nicht nur Kalorien sparen, sondern sich auch mit Antioxidanzien versorgen, die Herz und Gesundheit schützen. Neuere Studien berichten, dass Honig Stoffe enthält, die prophylaktisch gegen Krebs und Alterungsprozesse wirken. Bei Untersuchungen der Universität Memphis, Tennessee (USA) fanden die Forscher heraus, dass Honig vor dem Training besser als Dextrose und Maltodextrin (typische Inhaltsstoffe von Sportgetränken) den Blutzuckerspiegel stabilisiert und die Ausdauerleistung während des Trainings verbessert. Probieren Sie es vor dem Laufen einmal mit einem Löffel Honig (17 g) in einem Glas Wasser aufgelöst.
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Autor: Anita Bean 18.04.2008
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