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Samuel Bonorden „Ich weiß, was bei Läufern zu tun ist“

Orthopäde Samuel Bonorden bietet individuelle Behandlungskonzepte für Profis und für Breitensportler.

„Man lebt von dem Erfolg am Patienten“, sagt Samuel Bonorden, und der sonst eher zurückhaltende Mediziner beginnt davon zu schwärmen, wie er zum Beispiel einst einen Football-Spieler nach einer schweren Kniegelenkverletzung mit Beteiligung sämtlicher Bänder und eines Nervs wieder so fit bekam, dass er dem Football als Coach erhalten bleiben konnte. Was wünscht sich ein Sportler mehr, als dass sich „sein“ Arzt über seinen Genesungserfolg definiert? „Der Sportler soll nicht als ewiger Patient Kasse für die Kasse machen, sondern möglichst schnell wieder beschwerdefrei werden. Das will er, und das will ich“, bringt Bonorden die Bedürfnisse der ihn aufsuchenden Sportler auf den Punkt.

Samuel Bonorden ist seit Beginn seiner Arzttätigkeit dem Leistungssport eng verbunden: Von 1999 bis 2002 betreute er die Eishockey-Mannschaft der Munich Barons und feierte mit diesen 2000 sogar den deutschen Meistertitel. Seit 2002 ist er ärztlicher Koordinator für die Jugendmannschaften des Fußball-Zweitligisten 1860 München und betreut auch die zweite Mannschaft des Traditionsvereins. 2005 kam die Betreuung des Football-Erstliga-Teams der Munich Cowboys hinzu, und seit 2009 ist er Arzt der U15-Junioren des deutschen Fußball-Bunds. Dass sich so einer in diesem Jahr dann auch noch mit eigener Praxis im Zentrum von München selbstständig macht, spricht Bände: „Ich freue mich über den Erfolg jedes Patienten, auch wenn es ‚nur‘ darum geht, den Alltag wieder körperlich bewältigen zu können.“ Der Doktor sieht sich nicht nur als Arzt der Profis, sondern will eine Behandlungsplattform „für Leistungs-, aber auch für Breitensportler“ bieten. „Ich möchte nach Verletzungen oder Operationen im Zusammenspiel mit Physiotherapeuten und Orthopädietechnikern individuell zugeschnittene Behandlungskonzepte erstellen. Dazu gehören die Beratung zur Trainingssteuerung und das Aufzeigen von Strategien zur Vermeidung von Rückfällen“, sagt Bonorden.

Der 40-Jährige treibt seit seiner Jugend selbst Sport – „als Ausgleich zur Kopfarbeit“. Mit dem Laufen kennt er sich aus eigener Erfahrung bestens aus. Er läuft trotz oder besser: wegen des enormen Arbeitsaufwands regelmäßig zweimal pro Woche. Deshalb hat er auch eine besondere Affinität zu Läufern: „Die klassischen Verletzungsmuster von Läufern sind tägliche Praxis: Entzündungen der Achilles-, Tractus- oder Patellasehne. Ich denke, dass ich weiß, was da zu tun ist.“ Wer bei Bonorden einmal in Behandlung war, glaubt ihm aufs Wort.

Text: Martin Grüning
29.06.2010
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