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Tipps gegen Seitenstechen Die besten Tipps bei Seitenstechen

Seitenstechen ist ein Problem, das viele Läufer quält: Vom Einsteiger bis zum Profi. So bekommen Sie es in den Griff!

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Foto: Runner's World

Seitenstiche sind nicht nur schmerzhaft, sie zwingen einen Läufer auch dazu, sein Training sofort zu unterbrechen: Das kann sehr ärgerlich sein.

Seitenstechen zählt zu den Laufbeschwerden, die nahezu jeden einmal erwischen, vom Anfänger bis zum Profi. Die Ursachen und Zusammenhänge sind wissenschaftlich nicht endgültig geklärt, aber es gibt Voraussetzungen und Faktoren, die sie begünstigen. Manchmal setzen die gemeinen Stiche auch während eines Wettkampfes ein, z.B. bei einem Marathon oder Halbmarathon auf den letzten Kilometern - was besonders ärgerlich ist.

Diese Dinge möglichst vermeiden
Essen vor dem Lauf, zu flache Atmung, längeres Bergablaufen, all dies kann Seitenstechen begünstigen oder hervorrufen. „Die Ursache(n) von Seitenstechen sind bis heute nicht vollständig geklärt. In der Vergangenheit wurden verschiedene Mechanismen diskutiert. Sieht man einmal von durch einen gefüllten Magen herrührenden Beschwerden ab, so geht man aktuell von drei möglichen Ursachen aus", so der medizinische RUNNER'S WORLD-Experte Prof. Dr. Andreas Nieß. Zum einen könne eine unter Belastung auftretende Ermüdung der Zwerchfellmuskulatur eine Rolle spielen. Dabei wäre dieser Umstand so zu erklären, dass durch die starke Verschiebung der Durchblutung in die arbeitende Beinmuskulatur, das Zwerchfell nicht optimal mit Blut und damit Sauerstoff versorgt wird. Das im Wettkampf auftretende Seitenstechen könne auf einen solchen Mechanismus hindeuten, sagt der medizinische Experte.
Die zwei weiteren Mechanismen gründen im Gegensatz dazu eher auf mechanischen Irritationen. So wird als eine Möglichkeit angenommen, dass am Zwerchfell ansetzende Bänder, über die rhythmischen Erschütterungen, eine vermehrte Zugbelastung auf das Zwerchfell ausüben. Bedeutsam dürften hier hauptsächlich die Bänder sein, über welche die Leber mit dem Zwerchfell verbunden ist. Auch eine mechanische Reizung im hinteren Bauchraum gelegener Areale des Bauchfells könnte eine Rolle spielen. "Hier kann eine Atemtechnik, bei der man den Bodenkontakt des rechten Fußes mit der Ausatmung koordiniert, einen Versuch wert sein", sagt Nieß. Denn dadurch könnte unter Umständen erreicht werden, dass die Zugbelastung des, nicht gerade leichten, Organs Leber auf das Zwerchfell abgeschwächt wird. Diese Atemtechnik muss man im Training üben, z. B. auch bei einem Tempodauerlauf im Wettkampftempo. "Ein weiterer Versuch wäre, die Bauchmuskulatur durch ein gezieltes Kräftigungsprogramm zu stärken", so der Professor. Erfahrungen zeigen, dass dies im Einzelfall die Beschwerden günstig beeinflusst.
Die besten Maßnahmen gegen Seitenstiche So bleiben Sie verschont!
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18.02.2008
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