Erste Warnsignale beachten
Achillessehnenreizungen sind die Läuferkrankheit schlechthin. Doch was tun bei den scheinbar harmlosen ersten Anzeichen?
"Meine Achillessehne schmerzt nach dem Laufen. Beim Laufen merke ich aber nichts. Kann ich mit meinem normalen Laufpensum fortfahren? "
Die sprichwörtliche Achillesferse bereitet vielen Läufern Schmerzen und Verletzungssorgen.
RUNNER´S-WORLD-Trainingsexperte Martin Grüning antwortet:
In der Anfangsphase „versteckt“ sich eine Achillessehnen-Verletzung oft während des Laufens. Das liegt an der verstärkten und besseren Durchblutung und der damit verbundenen besseren „Schmierung“ mit reduzierter Reibung. Die Tatsache, dass Sie im Anschluss ans Laufen Schmerzen empfinden, ist ein Warnsignal und zeigt die versteckte Problematik. Den anfänglichen Schmerz zu ignorieren und einfach weiterzulaufen, gehört zu den wichtigsten Ursachen und Risiken für ernsthafte Verletzungen. Wenn Sie dagegen jetzt Maßnahmen ergreifen, können Sie das Risiko minimieren oder abwenden, dazu sollten Sie den Laufumfang reduzieren, auf weniger harten Böden laufen, Hügeltraining oder Bahn-Läufe vermeiden, viel dehnen und kräftigen sowie die betroffene Stelle kühlen.
Die Rote Flagge ist gehisst, wenn Sie das ignorieren und in ihrer Laufroutine verharren, können die Schmerzen nicht nur schlimmer, sondern auch chronisch werden. Die Rehabilitation kann dann Monate, ja sogar bis zu einem ganzen Jahr dauern.
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