Top Themen: Laufschuhe | Laufuhren | Abnehmen | Trainingspläne | Coaching | Lauftrainer-App | Abnehm-App | A - Z
Verletzungen: A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z #

Blasenschwäche Inkontinenz

Inkontinenz (Blasenschwäche) ist krankheitsbezogen wohl eines der größten Tabu-Themen. Studien zufolge leiden ca. 8 Millionen Menschen in Deutschland unter dieser Problematik. Die Dunkelziffer liegt vermutlich weitaus höher.

Inkontinenz +

Eines der größten Tabu-Themen: Inkontinenz.

Die Harnblase liegt in der Mitte des Unterbauches und hat ein Fassungsvermögen von etwa 300 bis 500 ml. Die Harnblase ist ein Hohlmuskel und wird sowohl willkürlich als auch unwillkürlich gesteuert. Wenn sich die Harnblase mit Urin füllt, dehnt sie sich bis zu einem gewissen Grad aus. Das Ausmaß der Ausdehnung wird über in der Harnblase befindliche Rezeptoren an das Gehirn weitergeleitet. So registriert das Gehirn, wann man mal "muss". Würde die Harnblase lediglich von dem unwillkürlichen Muskel (Musculus detrusor vesicae, glatte Muskulatur) gesteuert, liefe sie einfach aus. Deswegen gibt es zusätzlich einen inneren (im Blasenhals) und einen äußeren (Schließ-)Muskel (auch: Sphincter), den wir willentlich steuern und somit entspannen können, sobald wir es zur Toilette geschafft haben.

Der äußere Schließmuskel ist Teil des Beckenbodens. Der Beckenboden zieht sich wie eine Hängematte von einer Seite des Beckens zur anderen. Er besteht aus drei gitterförmig übereinanderliegenden Muskelschichten. Das Gewicht aller Organe des Bauchraumes wird vom Beckenboden gehalten. Schwangerschaften, schweres Heben, starker Husten und andere Gegebenheiten, die den Druck auf den Beckenboden erhöhen, können diesen schwächen. Die Schwäche des Beckenbodens hat auch Auswirkungen auf den für die Blasenentleerung (Wasserlassen, Miktion) notwendigen Muskel (Sphincter). Schließt dieser nicht mehr richtig, kommt es, vor allem unter Belastung, tröpfchenweise zum Urinverlust, also Blasenschwäche (Inkontinenz).

Bei Läufern handelt es sich meist um die Belastungsinkontinenz.

Entgegen vieler Meinungen ist Harninkontinenz keine eigenständige Erkrankung, sondern lediglich ein Symptom.

Inkontinenz – Symptome

Die Harnblase liegt in der Mitte des Unterbauches und hat ein Fassungsvermögen von etwa 300 bis 500 ml. Die Harnblase ist ein Hohlmuskel und wird sowohl willkürlich als auch unwillkürlich gesteuert. Wenn sich die Harnblase mit Urin füllt, dehnt sie sich bis zu einem gewissen Grad aus. Das Ausmaß der Ausdehnung wird über in der Harnblase befindliche Rezeptoren an das Gehirn weitergeleitet. So registriert das Gehirn, wann man mal "muss". Würde die Harnblase lediglich von dem unwillkürlichen Muskel (Musculus detrusor vesicae, glatte Muskulatur) gesteuert, liefe sie einfach aus. Deswegen gibt es zusätzlich einen inneren (im Blasenhals) und einen äußeren (Schließ-)Muskel (auch: Sphincter), den wir willentlich steuern und somit entspannen können, sobald wir es zur Toilette geschafft haben.

Der äußere Schließmuskel ist Teil des Beckenbodens. Der Beckenboden zieht sich wie eine Hängematte von einer Seite des Beckens zur anderen. Er besteht aus drei gitterförmig übereinanderliegenden Muskelschichten. Das Gewicht aller Organe des Bauchraumes wird vom Beckenboden gehalten. Schwangerschaften, schweres Heben, starker Husten und andere Gegebenheiten, die den Druck auf den Beckenboden erhöhen, können diesen schwächen. Die Schwäche des Beckenbodens hat auch Auswirkungen auf den für die Blasenentleerung (Wasserlassen, Miktion) notwendigen Muskel (Sphincter). Schließt dieser nicht mehr richtig, kommt es, vor allem unter Belastung, tröpfchenweise zum Urinverlust, also Blasenschwäche (Inkontinenz).

Bei Läufern handelt es sich meist um die Belastungsinkontinenz.

Entgegen vieler Meinungen ist Harninkontinenz keine eigenständige Erkrankung, sondern lediglich ein Symptom.

Inkontinenz – Ursache

Der für die Kontinenz notwendige Mechanismus ist anatomisch und auch funktionell sehr komplex, daher können viele Faktoren die Ursache für eine bestehende Inkontinenz bzw. Blasenschwäche sein. Bei dauerhaft anhaltenden Beschwerden ist daher ein Besuch beim Gynäkologen oder Urologen unbedingt zu empfehlen. Häufig ist jedoch ein geschwächter Beckenboden die Ursache.

Inkontinenz – Behandlung

Im Falle eines geschwächten Beckenbodens sollten Sie langsam und behutsam Ihren Beckenboden auftrainieren. Beginnen Sie mit der Aktivierung und gehen Sie erst später zur Kräftigung über.

Beckenbodentraining wird in Gesundheitszentren und Physiotherapiepraxen häufig als Kurs angeboten, die Kosten übernehmen zum Teil die Krankenkassen.

Inkontinenz – Vorbeugung

Heben Sie schwere Dinge immer mit der Ausatmung an. Vermeiden Sie das Herauspressen des Urins beim Wasserlassen (Miktion).
Alle Laufverletzungen
Autor: Kristina Jago 13.08.2015
ARTIKEL ZUM THEMA Inkontinenz
BeckenbodenproblemeKann Laufen eine Gebärmuttersenkung verursachen?

Der ­Wiedereinstieg ins Lauftraining nach einer Schwangerschaft soll erst erfolgen, wenn sich die Beckenbodenfunktion erholt hat. ...mehr

Foto: Norbert Wilhelmi
Kostenloser Newsletter
RUNNER'S WORLD ERLEBEN
NEWS
Mit Olympia-Gold zur Welt-Leichtathletin
Welt-Leichtathletin des Jahres 2016 Almaz Ayana

Foto: race-news-service.com

10.000-m-Olympiasiegerin und Weltrekordlerin Almaz Ayana wurde als Welt-Leichtathletin des... ...mehr

Weihnachtsstimmung im Laufschritt
9. Santa Lauf Dillingen

Foto: Santa Lauf Dillingen

Dillingen wurde beim 9. Santa-Lauf von laufenden Elfen, Weihnachtsmännern und Ren(n)tieren... ...mehr

Patrick Makau strebt Hattrick an
Patrick Makau will zum dritten Mal in Folge den Fukuoka-Marathon gewinnen.

Foto: photorun.net

Titelverteidiger Patrick Makau ist der Star beim letzten hochkarätigen Marathonrennen des ... ...mehr

Sie sind hier: >> >> >>
(©) Rodale-Motor-Presse GmbH & Co. KG