Joggen im Sommer
Der Sommer stellt Jogger vor Herausforderungen: Bei Hitze joggen? Wie viel trinken? Wettkämpfe: ja oder nein? Unsere Tipps bringen Sie gesund und fit durch den Sommer.
Joggen ist gesund - auch im Sommer. Unsere Tipps helfen durch die heiße Jahreszeit.
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Schwitzen und Trinken
Durch die höheren Temperaturen im Sommer ist die Schweißproduktion erhöht. Schwitzen ist nichts anderes als ein körpereigener Kühlungsprozess: Würden wir nicht schwitzen, würde unser Körper überhitzen. Männer schwitzen dabei in der Regel mehr als Frauen, dickere Menschen mehr als dünne. Die Schweißproduktion ist individuell, daher ist bei der Menge der Flüssigkeitszufuhr auch keine absolute Aussage zu treffen. Denn je mehr Jogger schwitzen, desto mehr Flüssigkeit müssen sie zu sich nehmen, um den Verlust wieder auszugleichen. Ermitteln Sie Ihren persönlichen Flüssigkeitsverlust, indem Sie sich vor und nach dem Joggen wiegen. Die Differenz gibt in etwa den Flüssigkeitsverlust an. Beachten Sie aber auch: Jogger, die zu viel trinken, können dadurch einen Natriummangel provozieren. Durch die zu hohe Flüssigkeitsaufnahme wird das Blut „verwässert“, der Salzgehalt nimmt ab. Die Folge: Überhydrierung.
Sonne steigert das Wohlbefinden und lässt unseren Körper Vitamin D produzieren, kann aber auch schädlich sein. Die unsichtbare ultraviolette Strahlung kann zu einer Schädigung der Haut führen und Sonnenbrände hervorrufen. Dadurch erhöht sich das Krebsrisiko beträchtlich. Um sich optimal gegen die Sonneneinstrahlung zu schützen, sollten Jogger eine Ihrem Haupttyp adäquate Sonnencreme benutzen. Außerdem sollten Sie weite und bequeme Kleidung tragen, eine geeignete Sonnenbrille schützt die Augen. Ratsam ist zudem ein Kopfschutz tragen. Wenn möglich, meiden Sie die pralle Mittagssonne und bevorzugen Sie schattige Laufstrecken.
Training bei Wärme
Jeder Körper reagiert auf die Sommerhitze anders. Während bei dem einen Jogger die Leistungsfähigkeit einbricht, blüht der andere geradezu auf. Das hängt vor allem von der Veranlagung ab, aber auch vom Trainingszustand, der Körpergröße und dem Körpergewicht. Allen Joggern ist aber gemein, dass sie sich an hohe Temperaturen erst einmal gewöhnen müssen. Dieser Prozess dauert in der Regel etwa zehn Tage, danach sind 90 Prozent der maximalen Hitzetoleranz erreicht. Trotzdem gibt es Jogger, denen die Hitze trotz Anpassung nicht behagt. Sollten Sie dazu gehören, akzeptieren Sie diesen Umstand. Verlegen Sie Ihr Training in die kühleren Morgen- oder Abendstunden und passen Sie Ihr Training notfalls an. Ab Temperaturen über 20 Grad sollten dann Lauftempo und Laufumfänge reduziert werden.
Achtung bei Wettkämpfen
Entwarnung: Auch im Sommer können Jogger Wettkämpfe laufen. Aber Ihnen sollte klar sein, dass Sie bei Hitze niemals die gleiche Leistung erbringen können, als würden optimale Bedingungen herrschen. Daher: Schrauben Sie Ihre Erwartungen und Ihren Ehrgeiz herunter und passen Sie Ihre Zielzeit den Temperaturen an. Studien haben ergeben, dass pro fünf Grad zuzüglich der Idealtemperatur von 10 Grad, eine drei Prozent schlechtere Zielzeit realistisch ist.
