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Graue Zellen trainieren Laufen ist gut fürs Gehirn

Jetzt ist es amtlich: Läufer sind nicht nur fitter, sondern auch kreativer und konzentrierter.

Training für die grauen Zellen +

Obwohl uns laufende Zeitgenossen bisweilen mit eher mürrischer Miene und offenbar nicht bestens gelaunt entgegenkommen, hat die große Mehrheit der Läufer im kurzen Moment der Begegnung doch einen freundlichen Gruß oder ein nettes Lächeln parat. Paradoxerweise erscheint der Gesichtsausdruck oft sogar umso entspannter und fröhlicher, je flotter er oder sie unterwegs ist. Freude durch Anstrengung? Richtig, der Schein trügt nicht: Der Zusammenhang zwischen hoher körperlicher Aktivität, die den Kreislauf so richtig auf Touren bringt, und dem aktuellen Gemütszustand ist wissenschaftlich nachgewiesen.

Mehr noch: Immer neue Indizien deuten darauf hin, dass Laufen nicht nur glücklicher, sondern auch klüger macht, dass es die Fähigkeit, zu denken, Probleme zu lösen und kreative Ideen zu entwickeln, signifikant verbessert. „Körperliches Training fördert die kognitiven Funktionsabläufe bei jungen wie bei alten Menschen und auch bei allen Jahrgängen dazwischen“, versichert Dan Landers, Professor für Bewegungslehre an der Arizona State University (USA). Der Begriff „kognitive Funktionen“ bezieht sich auf die geistigen Prozesse Aufmerksamkeit, Wahrnehmung, logisches Denken und Urteilsfindung, die dem Erwerb von Wissen zugrunde liegen. Wie der Experte weiter erläutert, hatten sich die Forschungen auf diesem Gebiet viele Jahre lang vornehmlich auf Kinder und sehr alte Menschen konzentriert. „Mittlerweile haben wir den Personenkreis, den wir untersuchen, jedoch stark erweitert, und die Ergebnisse zeigen, dass jeder Mensch – und vor allem jedes Gehirn – von sportlicher Betätigung profitieren kann.“
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Autor: Michelle Hamilton 04.12.2009
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