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Martin Engelhardt Teamplayer im Kittel

Der Orthopäde und Sportmediziner Martin Engelhardt ­weiß, worauf es ankommt: Teamwork und interdisziplinäres Handeln.

Ich wollte schon seit meinem 14. Lebensjahr Sportmediziner werden“, sagt Martin Engelhardt, „deshalb habe ich nach der ­Schule Medizin studiert.“ Damals war Engelhardt Hochleistungssportler bei den Schwimmern des EOSC Offenbach. Da es in Deutschland keinen Facharzt für Sportmedizin gibt, wählte er den Weg über die Orthopädie für den Einstieg in seinen Wunschbereich. Heute gehört er zu den führenden Sportmedizinern Deutschlands. Als Chefarzt der Orthopädie des Klinikums Osnabrück steht er rund 20 Stunden in der Woche im OP und operiert Kreuzbänder, Menisken oder Knorpelverletzungen am Knie sowie Instabilitäten und Verletzungen der Rotatorenmanschette an der Schulter. „Als Chefarzt einer orthopädischen Klinik liegt mein Haupttätigkeitsfeld naturgemäß in der operativen Versorgung. Aber niemand, der zu uns kommt, muss Angst davor haben, dass er zu früh oder zu schnell auf dem OP-Tisch landet. Wir schöpfen zunächst alle Möglichkeiten der konservativen Versorgung aus. Darauf lege ich großen Wert“, sagt Engelhardt.

Neben den Leistungssportlern aus Basketball- und Ringer-Bundesliga sind zahlreiche Freizeitsportler unter seinen Patienten – viele davon Läufer. Diese klagen hauptsächlich über Probleme am Fuß oder Sprunggelenk wie Achillessehnenbeschwerden oder Ermüdungsbrüche. Als ehemaliger Leistungssportler und aktiver Triathlet kann sich Engelhardt gut in seine sportbegeisterten Patienten hineinversetzen: „Ich weiß, wie Sportler ticken, welche Bedürfnisse sie haben und was in ihnen vorgeht. Dadurch bekomme ich einen anderen Zugang zum Patienten.“ Ein Sportler wünscht eine rasche Versorgung und eine eindeutige Diagnose. Zudem möchte er eine klare Perspektive für seinen Sport haben. Deshalb muss Engelhardt als behandelnder Arzt überzeugend erklären, woher die Beschwerden kommen, um den Sportler zu erreichen. Nur dann wird er die vorgeschlagenen Maßnahmen und Behandlungen auch annehmen und einhalten.

Martin Engelhardt ist ein Teamplayer – nicht nur im Sport, auch in der Medizin. Deshalb ist es ihm wichtig, dass sich seine Ärztemannschaft in der Klinik aus sportbegeisterten Medizinern zusammensetzt, die in vielen Fällen selbst aus dem Hochleistungssport kommen. Von dort bringen sie Engelhardt zufolge einerseits den nötigen Ehrgeiz für den Beruf mit, andererseits herrsche unter ihnen ein sportlich faires Miteinander. Aber nicht nur seine ärztlichen Kollegen zählt Martin Engelhardt zum Team: „Wenn ich mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln nicht weiterkomme, beziehe ich auch Experten anderer Disziplinen in die Diagnose und Therapie mit ein.“

Text: Wolfgang Schillings
12.11.2010
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