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Kipchoges Silvesterknaller: Kenianer bricht Gebrselassies 10-km-Weltrekord in Madrid

Mit einem Paukenschlag hat der Kenianer Eliud Kipchoge das Laufjahr 2007 zu Ende gehen lassen. Der 22-Jährige stellte beim hochklassigen Silvesterlauf in Madrid einen neuen Weltrekord über die 10-km-Distanz auf. Mit 26:55 Minuten erzielte der 5.000-m-Weltmeister von 2003 die erste Zeit unter 27 Minuten bei einem 10-km-Straßenrennen. Kipchoge verbesserte den 2002 in Doha von Haile Gebrselassie aufgestellten Weltrekord um sieben Sekunden, allerdings sind die Zeiten aus Madrid noch nicht offiziell.

Mit einem Paukenschlag hat der Kenianer Eliud Kipchoge das Laufjahr 2006 zu Ende gehen lassen. Der 22-Jährige stellte beim hochklassigen Silvesterlauf in Madrid einen neuen Weltrekord über die 10-km-Distanz auf. Mit 26:55 Minuten erzielte der 5.000-m-Weltmeister von 2003 die erste Zeit unter 27 Minuten bei einem 10-km-Straßenrennen. Kipchoge verbesserte den 2002 in Doha von Haile Gebrselassie aufgestellten Weltrekord um sieben Sekunden, allerdings sind die Zeiten aus Madrid noch nicht offiziell.

Schnellste Frau war die New-York-Marathon-Siegerin Jelena Procopcuka, die in ebenfalls hochklassigen 31:26 Minuten deutlich vor der Australierin Benita Johnson (32:05) gewann. Ein Jahr zuvor war Prokopcuka in Madrid Zweite hinter Paula Radcliffe. Die Britin erwartet im Januar ihr erstes Kind.

Im Männerrennen blieb auch der zweitplatzierte Zersenay Tadesse (Eritrea) unter 27 Minuten und damit unter dem alten Rekord. In einem spannenden Zweikampf hatte Eliud Kipchoge im Ziel lediglich eine Sekunde Vorsprung auf den 20-km-Weltmeister des Jahres 2006, Tadesse (26:56). Mit deutlichem Abstand aber immer noch einer hochklassigen Zeit von 27:38 Minuten folgte Craig Mottram (Australien) auf Rang drei. Dies ist ein australischer Rekord.

Eliud Kipchoge hatte 2003 bei der WM im Zweikampf gegen Hicham El Guerrouj (Marokko) überraschend Gold gewonnen. Im gleichen Jahr stellte er auch einen Junioren-Weltrekord über 5.000 m auf. Bei Olympia gewann der Kenianer ein Jahr später die Bronzemedaille über diese Distanz, doch bei der WM 2005 musste er sich mit Rang vier begnügen. Und das Jahr 2006 war nach einem dritten Rang bei der Hallen-WM über 3.000 m im März kein besonders gutes für Kipchoge. Doch den Knaller hatte er sich für Silvester aufgehoben.

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