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Köln-Marathon 2014 Nur Kenias Sieger überzeugen beim Köln-Marathon

Am 14. September 2014 startete in Köln wieder der viertgrößte Marathon Deutschlands. Marathon-Debütant Anthony Maritim und Julia Mumbi einsame Sieger.

Köln-Marathon 2014 +
Foto: Norbert Wilhelmi

Anthony Maritim gewinnt den Köln-Marathon 2014 in 2:10:26 Stunden.

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Update: Am 18.02.2015 wurde bekanntgegeben, dass die kenianische Marathonläuferin Julia Mumbi Muraga positiv auf das Dopingmittel Erythropoetin (EPO) getestet wurde. Die Probe wurde im Rahmen der Wettkampkontrollen durch die Nationale Anti Doping Agentur am 14. September 2014 beim Köln Marathon genommen und vom Institut für Biochemie der Deutschen Sporthochschule Köln analysiert. Die 29-jährige Athletin ist vom kenianischen Leichtathletikverband mit sofortiger Wirkung für zwei Jahre gesperrt worden. Somit heißt die neue Siegerin Shasho Insermu aus Kenia.

Sieger beim Köln-Marathon ohne Konkurrenz

Nur die beiden Sieger aus Kenia zeigten beim Köln-Marathon am 14. September 2014 überzeugende Leistungen. In seinem Marathondebüt gewann Anthony Maritim dabei auf Anhieb in 2:10:26 Stunden. Schnellste Frau war Julia Mumbi, die nach 2:28:00 im Ziel war. Dies waren jedoch bei guten Wetterbedingungen die einzigen beiden Ergebnisse, die internationales Niveau hatten. Insgesamt machte der Köln-Marathon spitzensportlich einen deutlichen Rückschritt.

Unser Fotograf Norbert Wilhelmi war beim Köln-Marathon vor Ort. Seine schönsten Fotos finden Sie in der Bildergalerie oberhalb dieses Artikels. Einen bewegten Eindruck des Laufs erhalten Sie in dem Streckenvideo von Frank Pachura.

Enormer Vorsprung für Anthony Maritim

Der 28-jährige Anthony Maritim erreichte die Halbmarathonmarke nach 65:05 Minuten und war dann der einzige im Männer-Spitzenfeld, der auch jenseits der 30-km-Marke sein Tempo in etwa halten konnte. Enorm war der Abstand zu Platz zwei: Marcel Bräutigam (Guts Muths Rennsteiglaufverein) folgte in 2:17:55. Damit verpasste der 27-Jährige unglücklich seine im Frühjahr in Kassel aufgestellte Bestzeit nur um zwei Sekunden. Dritter wurde der Japaner Yuko Matsumiya, der 2:18:41 lief und damit rund zehn Minuten über seinem persönlichen Rekord blieb.

Julia Mumbi einsame Siegerin

Weit voraus war auch die Frauen-Siegerin Julia Mumbi. Sie lief ein einsames Rennen an der Spitze, keine konnte ihrem Tempo folgen. Am Ende hatte auch sie über sieben Minuten Vorsprung: Die Äthiopierin Shasho Insermu lief mit 2:35:36 auf Rang zwei. In ihrem zweiten Marathon kam Simret Restle-Apel (Grün-Weiß Kassel) nicht über 2:50:19 hinaus. Trotz der schwachen Zeit reichte das in Köln noch für Rang drei. Nach einer zweijährigen Dopingsperre hatte sie im Frühjahr den Mannheim-Marathon in 2:42:28 gewonnen.


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Autor: race-news-service.com 14.09.2014

Hier finden Sie weitere Informationen zum Köln-Marathon 2017.

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