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Swiss Snow Walk & Run 2017 1.421 Läufer und Walker im Schnee

Zwei Orientierungslauf-Weltmeister drückten dem Swiss Snow Walk & Run in Arosa den Stempel auf.

Swiss Snow Walk & Run 2017 +
Foto: Veranstalter

Auf bis zu 2.653 Metern liefen die Teilnehmer beim Swiss Snow Walk & Run 2017.

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Berglauf

Beim 13. Swiss Snow Walk & Run gingen insgesamt 1.421 Läufer und Walker aus 15 verschiedenen Nationen an den Start. Der außergewöhnliche Erlebnis-Lauf wird auf geschlossener Schneedecke veranstaltet. Die Königsdistanz, der Weisshorn Snow Trail, führte die Läufer über 16,8 Kilometer ganze 918 Höhenmeter bis auf den 2.653 Meter hohen Weisshorn.

Der Weisshorn Snow Trail - „Eine echte Challenge“

Die tiefen Temperaturen – auf dem Weisshorn auf 2.653 Metern, dem höchsten Punkt des Swiss Snow Walk & Run, zeigte das Thermometer beispielsweise 15 Minusgrade an – forderte die Läufer und Walker zusätzlich neben dem teilweise pulvrigen und somit weichen Schnee. Nicht wenige gelangten an die persönliche Leistungsgrenze - jene ungefähr 430 Teilnehmer am zweiten Weisshorn Snow Trail spätestens im steilen Schlussaufstieg. Praktisch alle marschierten auf diesem Abschnitt. „Das war eine echte Challenge“, meinte der an sechster Stelle klassierte Weltklasse-Duathlet Andy Sutz stellvertretend für die Finisher auf dieser Distanz.

Das Tempodiktat übernahm schon unmittelbar nach dem Start auf dem Obersee Matthias Kyburz. Der mehrfache Orientierungslauf-Weltmeister ließ zu keinem Zeitpunkt Zweifel an seinem Sieg aufkommen. Letztlich bewältigte er die 16,8 Kilometer, die mit 918 Höhenmetern garniert waren, in 1:27:45 Stunden – und war somit etwa acht Minuten schneller als der mehrmalige italienische Berglauf-Weltmeister Marco De Gasperi vor zwölf Monaten. Matthias Kyburz` Vorsprung auf seinen Nationalmannschaftskollegen und ebenfalls mehrfachen Orientierungslauf-Weltmeister Daniel Hubmann betrug über sechs Minuten.

Nur sieben Männer schneller als Judith Wyder beim Swiss Snow Walk & Run 2017

Ein noch eindrücklicheres Rennen zeigte Judith Wyder, welche wie Matthias Kyburz und Daniel Hubmann erstmals am Swiss Snow Walk & Run teilnahm. Die Welt- und mehrfache Europameisterin in der Sparte Orientierungslauf siegte in 1:44:40 Stunden und war fast eine Viertelstunde schneller als ihre erste Verfolgerin. Das Ziel erreichte sie zeitgleich mit ihrem Ehemann Gabriel Lombriser, welcher den achten Rang belegte. „Das hatten wir nicht geplant“, so die Bernerin. „Beide liefen den eigenen Rhythmus, und er holte mich erst auf den letzten 50 Metern ein.“ Judith Wyder wie auch Matthias Kyburz und Daniel Hubmann waren sich einig: „Die Teilnahme lohnte sich zweifelsfrei, und der Anlass ist überaus empfehlenswert.“ Selber Ansicht war Timo Zeiler, der als Vierter zwar einen Podestplatz verpasste, mit dem eigenen Auftritt aber mehr als zufrieden war. „Eigentlich ist es schon ein wenig verrückt, im Winter auf fast 2.700 Meter hochzulaufen“, meinte der frühere Angehörige der deutschen Berglauf-Nationalmannschaft mit einem Schmunzeln.

Mister Schweiz beim Swiss Snow Walk & Run 2017 auf Platz 28

Eine hervorragende Leistung erbrachten am Weisshorn Snow Trail auch André Reithebuch und Evelyne Binsack. Der Mister Schweiz 2009 aus dem Glarnerland lief auf den 28. Rang und war mit 1:56:06 Stunden über drei Minuten schneller als vor zwölf Monaten. Die leidenschaftliche Abenteuerin aus dem Berner Oberland bewerkstelligte mit dem siebten Rang und der Zeit von 2:15:09 Stunden sogar eine Top-Ten-Klassierung. Dass sie im Vergleich zum Vorjahr vier Minuten weniger benötigte, erstaunte sie ein wenig. „Aktuell zeigt die Waage fünf Kilogramm mehr an. Der Grund ist die Nordpol-Expedition, die ich im März in Angriff nehme.“

Beim 13. Swiss Snow Walk & Run wurden insgesamt vier Strecken angeboten. Neben dem Weisshorn Snow Trail konnten die Teilnehmer bei der 6,1 Kilometer langen Short Distance, die 12-km-Long-Distance oder dem Halbmarathon starten.
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08.01.2017

Hier finden Sie weitere Informationen zum Swiss Snow Walk & Run Arosa 2017.

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