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Halbmarathon Egmond 17.000 liefen am Nordseestrand

Beim Halbmarathon von Egmond, der teilweise direkt über den Strand an der Nordsee entlang führt, gewannen der Äthiopier Kuma und die Kenianerin Kiprop.

Egmond-Halbmarathon 2013 +
Foto: Karel Delvoye/Orange Pictures

Helah Kiprop, hier bei der Strandpassage an der Spitze der Führungsgruppe laufend, gewann den Halbmarathon in Egmond.

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Halbmarathon

Winterlich kalte Temperaturen und Sonne sorgten für ideale Bedingungen beim Halbmarathonrennen von Egmond. Das holländische Traditionsrennen, das bereits zum 41. Mal stattfand, gewannen der Äthiopier Abera Kuma und die Kenianerin Helah Kiprop in 61:20 beziehungsweise 70:55 Minuten. Dies sind angesichts der schweren Strecke ordentliche Zeiten.

Das Rennen in Egmond hat es in sich, denn es führt ein Stück über den Strand und teilweise durch die Dünen der Nordseeküste. Bei Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt und Sonnenschein hatten die Läufer allerdings Glück, denn am Sonntag wehte kaum Wind. Insgesamt beteiligten sich 17.000 Athleten an dem Rennen über 21,0975 km.

Der erst 22-jährige Abera Kuma war der Überraschungssieger in Egmond. Der Äthiopier setzte sich gegen die stärker eingeschätzte und erfahrene Konkurrenz durch. Mit 61:20 Minuten hatte er schließlich einen klaren Vorsprung auf den Kenianer Vincent Kipruto (61:36). Dritter wurde Bonsa Diba (Äthiopien/61:53), gefolgt von Wilfred Kirwa (Kenia/61:57) und Bantayehu Assefa (Äthiopien/62:16). Für Abera Kuma war es erst der zweite Halbmarathon seiner Karriere. Im vergangenen Oktober war er in Brimingham hinter dem früheren 10-km-Weltrekordler Micah Kogo (Kenia) Zweiter. Kuma lief damals 60:19 Minuten. Gut ein Jahr zuvor hatte er sich für das äthiopische WM-Team über 5000 m qualifiziert. In Daegu (Südkorea) belegte er damals im Finale Rang fünf. Seine Zukunft könnte nun auf der Straße liegen.

Bei den Frauen setzten sich die Kenianerinnen Helah Kiprop und Flomena Chepchirchir aus einer fünfköpfigen Spitzengruppe ab. Erst im Zielsprint fiel dann die Entscheidung, wobei sich Kiprop in 70:55 Minuten mit einer Sekunde vor Chepchirchir durchsetzte. Mit deutlichem Abstand folgte Yebrgual Melese (Äthiopien/71:14) auf Rang drei. Valentine Kibet (73:07) und Lucy Macharia (beide Kenia/73:37) belegten die Plätze vier und fünf. Helah Kiprop schloss in Holland an ihre guten Halbmarathon-Leistungen aus dem vergangenen Jahr an. Die 27-Jährige hatte 2012 ihre persönliche Bestzeit von 68:26 Minuten als Zweite in Berlin erreicht.
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Autor: race-news-service.com 14.01.2013
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