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StrongmanRun Köln 2017 4.257 Läufer liefen, sprangen und schwammen

Erstmals ging ein StrongmanRun in Köln über die Bühne. Zum zehnjährigen Jubiläum nahmen die Veranstalter mit dem FunRun eine neue Distanz mit ins Programm auf.

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Foto: Thomas Koch

Zahlreiche Wasser-Hindernisse galt es zu bewältigen.

Erstmal fand der StrongmanRun am Samstag, den 9. September, in Köln statt. Knapp 5.000 Läufer hatten sich angemeldet, von denen 4.257 an den Start gingen. Neben der klassischen Gesamtdistanz von knapp 20 Kilometern, auf denen die Teilnehmer 41 herausfordernde Hindernisse erwarteten, wurde die mit 20 Hindernissen ausgestattete Rookie Runde über rund 10 Kilometer sowie ein Fun Run über sechs Kilometer mit 13 Hindernissen angeboten. Ab 11 Uhr stürzten sich die StrongmanRunner am Fühlinger See, der mehrfach in die Strecke integriert wurde, in den Hindernislaufspaß.

Unser Fotograf Thomas Koch war beim StrongmanRun Köln 2017 vor Ort. Seine besten Fotos finden Sie in einer Bildergalerie ober- und unterhalb des Artikels.

Den Start machten die 1.416 Teilnehmer der kürzesten Distanz, des sechs Kilometer langen FunRuns, der aufgrund des zehnjährigen Jubiläums des StrongmanRuns ins Leben gerufen wurde. Als für die FunRunner der nasskalte Spaß bereits beendet war, machten sich die Rookies und die Starter der Gesamtdistanz langsam startklar und gingen um 13:00 Uhr bzw. 14:00 Uhr ebenfalls auf die Strecke. Während die Rookies die 20 Hindernisse umfassende Runde einmal zu durchlaufen hatten, hieß es für 1.026 StrongmanRunner noch eine zweite Runde zu laufen. Dabei mussten teils spektakuläre Hindernisse mit mindestens genauso spektakulären Namen überwunden werden. Hierzu zählten beispielsweise die Hindernisse „Halve Hahn“, „Daufbecke“, „Tütenüggel“, „Fresh Ähtzezupp“ sowie „Eau de Cologne“.

Spannendes Rennen

Besonders über die längste Distanz entwickelte ein sich in der Spitze ein spannendes Rennen, das Patrick Schoenball (1:20:26 Stunden) vor Thomas Wittwer (1:21:01 Stunden) und Yannick Rinne (1:23:36 Stunden) gewann. Bei den Damen holte sich etwas deutlicher Lara-Marie Schreiner in einer ebenfalls tollen Zeit von 1:36:20 Stunden den Sieg. Ihr folgten Sarah Kraft (1:38:13 Stunden) und Sara Kamzela (1:39:30 Stunden) auf den weiteren Plätzen. Als schnellstes Team kamen die Fisherman’s Friend StrongmanRunners (4:13:19 Stunden) ins Ziel, zu denen neben den beiden Erstplatzierten Patrick Schoenball und Thomas Wittwer auch Dominik Memmer zählte. Über die halbe Distanz, die mit 1.815 Startern gleichzeitig die beliebteste war, setzte sich Jannik Dahm in beeindruckenden 39:31 Minuten durch. Mit deutlichem Abstand folgten Patrick Berlejung (41:41 Minuten) und Jan Steinmüller (41:42 Minuten), die sich bis zum Schluss ein spannendes Duell lieferten. Weitere neun Minuten später kam mit Evelyne Wey nach 50:47 Minuten auch die erste Läuferin ins Ziel. Sie siegte vor Michelle Auth (52:11 Minuten) und Susanne Illing (52:15 Minuten). Auch hier entwickelte sich ein spannendes Duell um den zweiten Gesamtrang.

Luft nach oben

Unabhängig vom starken Regen kamen nach der Veranstaltung mehrfach kritische Stimmen auf, die die Parkplatz-Situation, die rund zwanzig-minütige Verspätung des ersten Starts sowie manche weitere organisatorische Themen teils scharf kritisierten. Auch wenn die Mehrheit der Teilnehmer ein positives Fazit zogen, scheinen diverse Änderungen bis zum Start des StrongmanRuns Köln 2018 unumgänglich zu sein.
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Autor: Jonas Müller 10.09.2017

Hier finden Sie weitere Informationen zum StrongmanRun Köln 2017.

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