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Crosslauf Europameisterschaften Alina Reh zählt zu den Favoritinnen

Bei der Crosslauf-EM im französischen Hyères wird es spannend. Die deutsche Läuferin Alina Reh war 2014 bereits Vierte im Rennen der Juniorinnen. Am Sonntag gehört sie zu den Favoritinnen.

Alina Reh +
Foto: photorun.net

Alina Reh wird in Frankreich bei der Crosslauf-EM an den Start gehen.

Eine Neuauflage der packenden Duelle des vergangenen Jahres gibt es bei den Crosslauf-Europameisterschaften, die am Sonntag in Hyères an der französischen Mittelmeerküste stattfinden. Beide Titelverteidiger, der aus Kenia stammende Türke Polat Kemboi Arikan und die Britin Gemma Steel, hatten 2014 ganz knapp vor ihren zeitgleichen Landsleuten Ali Kaya und Kate Avery gewonnen. Alle vier werden auch am Sonntag wieder dabei sein. Mit guten Medaillenchancen reist währenddessen Alina Reh (TSV Erbach) nach Frankreich. Die 18-jährige amtierende Junioren-Europameisterin über 3.000 und 5.000 m gehört im Wettbewerb der unter 20-Jährigen über 4,157 Kilometer zu den Favoritinnen.

Ringer fällt aus

Pech hatte Richard Ringer (VfB LC Friedrichshafen), der aufgrund einer Erkältung nicht in Hyères an den Start gehen kann. Er hatte im November sehr gute Cross-Form gezeigt und den Lauf in Tilburg gewonnen.

Am Sonntag sind über die 10,117-km-Distanz neben den beiden Türken Arikan und Kaya zumindest noch drei weitere Läufer im Kampf um die Medaillen zu beachten: Der aus Äthiopien stammende Spanier Alemayehu Bezabeh hatte vor zwei Jahren den Cross-EM-Titel gewonnen und war 2014 Dritter. Sein Landsmann Ayad Lamdassem hatte bei der EM 2011 Platz zwei belegt. Diesen Platz belegte 2012 auch der Franzose Hassan Chahdi bei diesen Titelkämpfen. Nach der Absage von Richard Ringer geht mit Florian Orth (LG Teils Finanz Regensburg) nur ein deutscher Läufer an den Start.

Die Favoritinnen

Im Rennen der Frauen hatte vor einem Jahr Kate Avery überraschend ihrer favorisierten Landsfrau Gemma Steel bis zum letzten Meter Paroli geboten. Die beiden Britinnen gehören neben einer Reihe von weiteren Athletinnen auch am Sonntag wieder zu den Favoritinnen. Sehr stark präsentierte sich zuletzt Sifan Hassan (Niederlande), die souverän den Tilburg-Cross gewann. Zu beachten sein werden bei dem Lauf über exakt 8,087 Kilometer auch die aus Äthiopien stammende Spanierin Trihas Gebre, die im Juni den 10.000-m-Europacup gewonnen hatte, und Sophie Duarte. Die Französin war vor zwei Jahren Cross-Europameisterin. Bereits zweimal gewann Fionnuala McCormack diesen Titel (2011 und 2012). Die Irin, besser bekannt unter ihrem Mädchennamen Britton, belegte vor einem Jahr Rang sechs und geht auch am Sonntag wieder ins Rennen.

Simret Restle-Apel (PSV GW Kassel) ist die aussichtsreichste deutsche Läuferin im Feld. Sie erreichte vor einem Jahr Rang 17 und könnte sich am Sonntag etwas verbessern. Fabienne Amrhein (MTG Mannheim) ist die zweite deutsche Läuferin im Frauenrennen dieser EM.
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11.12.2015
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