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Irina Mikitenko Deutschlands Topläuferin im Exklusiv-Interview

Marathonstar Irina Mikitenko spricht über ihre Ziele und Erwartungen für die Laufsaison 2010.

Mikitenko ÖFL 460 +
Foto: Nike

Marathonspezialistin Irina Mikitenko ist auch auf kürzeren Strecken immer noch stark: Beim Österreichischen Frauenlauf 2010 in Wien gewann sie das 5-km-Rennen in 15:40 Minuten.

Am Vortag des Österreichischen Frauenlaufs am 30. Mai 2010 sprach runnersworld.de exklusiv mit der deutschen Topläuferin Irina Mikitenko über Ihre Erwartungen für die Europameisterschaftssaison, ihre Zukunftspläne und die Entwicklung des deutschen Laufsports.

RUNNER’S WORLD: Am 5. Juni 2010 werden Sie beim Europacup in Marseille über 10.000 antreten. Es ist schon einige Zeit her, dass sie ihr letztes 10.000-m-Rennen auf der Bahn bestritten haben. Das war 2008 bei den Deutschen Meisterschaften. Mit welchen Erwartungen gehen Sie in das Rennen?

Irina Mikitenko: „Auf jeden Fall möchte ich die Qualifikationsnorm für die Europameisterschaft (Anm. d. Red. 32:25,00 Minuten) schaffen. Weil ich nach dem London-Marathon Probleme mit dem Fuß hatte und deshalb erst seit drei Wochen wieder voll trainieren konnte, ist es sehr wichtig die Norm abzuhaken, um mich dann auf die Vorbereitung für die Europameisterschaft konzentrieren zu können.“

RW: Gibt es noch Nachwirkungen von Ihrer Verletzung?

Irina Mikitenko: „Nein, das ist komplett auskuriert. Und deshalb ist jetzt auch ein guter Zeitpunkt, verstärkt Schnelligkeit trainieren.“

RW: Inwieweit unterscheidet sich das Training für die 10.000 m bei der Europameisterschaft vom Marathontraining?

Irina Mikitenko: „Das Training unterscheidet sich sehr stark. Ich brauche keine so großen Umfänge zu laufen, aber dafür mache alle Einheiten insgesamt schneller. Der Tempowechsel bereitet aber noch Schwierigkeiten. Ich bin nicht so müde, aber die hohe Geschwindigkeit fällt mir noch schwer. Daran muss ich noch arbeiten.“

RW: Können Sie jetzt schon abschätzen, was Sie bei der Europameisterschaft erreichen können? Bei der letzten Europameisterschaft 2006 in Göteborg waren Sie Neunte über 10.000 m. Was ist dieses Jahr für Sie drin?
Irina Mikitenko: „2006 kam ich ja gerade aus einer Babypause zurück. Dann habe ich mich drei Jahre lang auf den Marathon konzentriert. Was mir etwas Sorgen bereitet, dass es in Barcelona sehr heiß werden könnte und das 10.000-m-Rennen daher nicht besonders schnell wird. Ich bin zurzeit nämlich nicht die beste Sprinterin im Schlussspurt, aber man muss das Rennen erst einmal abwarten.“
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Autor: Dirk Stelzner 03.06.2010

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