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Nature Island Challenge 2015 Die Hitzeschlacht am letzten Tag

Am heißesten Tag der Nature Island Challenge versuchten die Teilnehmer mit nassen Klamotten, kühl zu bleiben – und machten zwischendurch sogar noch heiße Musik.

Am letzten Tag liefen Patte und Sarah. Es war der heißeste Tag seit langem und schon morgens waren es 30 Grad. Daher befolgten alle Teams brav den Rat von Ian Adamson mit nasser Kleidung zu starten und sehr viel zu trinken. Der Lauf dauerte sehr lange, es waren 700 Höhenmeter auf einer Strecke von 15 km zu überwinden und unter anderem sollten die beiden Läufer bei der Mini Challange „Sugar Water Jam“ zwei Minuten lang mit einer traditionellen Band auf Instrumenten spielen.

Es war eine riesige Party für die Einheimischen, und Sarah und Patte gaben sich trotz den gelaufenen Kilometern in den Beinen größte Mühe in die Kameras zu lächeln und für Stimmung zu sorgen, bevor es wieder weiter ging. Ab und zu konnten wir unser Team antreffen, immer dann wenn unser Fahrer uns möglichst nahe an den Trail bringen konnte. Wir versorgten die beiden mit Bananen, mit Gatorade und feuerten sie an.
Zielszenario bei der Nature Island Challenge +
Foto: privat

Nur noch durch den Fluss: Da ist das Ziel der Nature Island Challenge.

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Trailrunning

Patte hatte an diesem Tag mit einer riesigen Blase zwischen den Fußzehen zu kämpfen, doch er lief damit tapfer bis ins Ziel. Um dahin zu kommen, musste man durch einen Fluss waten, der dort auch ins Meer mündete. Wieder einmal hatten die Organisatoren ein wunderschönes Zielszenario gewählt. Die Major Challenge war am Strand angesetzt, Beach Volley Ball. Wir hatten die Ehre pro Team ein fünftes Teammitglied gestellt zu bekommen, allesamt aus dem Nationalen Beach Volleyball Team. Das Turnier gewann verdienterweise Team Barbados Yellow.

An diesem vierten und letzten Tag der Nature Island Challenge wurden alle Punkte ausgewertet und dank einer Kombination aus läuferischen Fähigkeiten, einem Auge für das perfekte Bild und Teamgeist konnten wir uns Platz zwei sichern. Vor uns erneut der Vorjahressieger Team Trinidad & Tobago White und nur 10 Punkte hinter uns Team USA Orange.

Insgesamt war es ein einmaliges Erlebnis, bei dem es an nichts mangelte. Läuferische Herausforderung boten die steilen Anstiege und der natürlich behaltene Waitukubuli National Trail, Kultur brachten die einzelnen Mini Challenges uns näher und neue Freunde konnten wir über diesen Zeitraum gewinnen, denn irgendwo hatten wir doch zumindest eine Gemeinsamkeit, die uns alle an diesen außergewöhnlichen Ort verschlagen hat.
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Autor: Olga Bergmiller 13.05.2015
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