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Ultra-Trail du Mont Blanc Chamonix 2017 Dritter Sieg - D'Haene zieht mit Jornet gleich

Der UTMB ist mit 167 zu laufenden Kilometern und gut 9.000 zu absolvierenden Höhenmetern eines der härtesten Rennen Europas. 1.686 der 2.537 gestarteten Läufer erreichten das Ziel.

UTMB 2017 +
Foto: UTMB 2017 / Franck Oddoux

Der UTMB führt durch eine imposante Bergkulisse.

Vom Start um 18:30 Uhr auf rund 1.000 Meter Höhe ging es am beim Ultra-Trail du Mont Blanc (UTMB) von Chamonix aus einmal um den Mont Blanc. Bei wechselhaften, alles in allem jedoch recht schwierigen Bedingungen überquerte François D'Haene die Ziellinie nach über 167 gelaufenen Kilometern und gut 9.000 absolvierten Höhenmetern als Erster. Bei den Damen gewann Núria Picas nach über 25 Stunden mit nur rund zwei Minuten Vorsprung auf die Schweizerin Andrea Huser.

Die schönsten Fotos vom Ultra-Trail du Mont Blanc Chamonix finden Sie in der Galerie ober- und unterhalb dieses Artikels.

Für die Teilnehmer des Ultra-Trail du Mont Blanc ging es nach ein paar einführenden flachen Kilometern erstmals steil bergauf. In Delveret konnten nach knapp 15 Kilometern die ersten 700 Höhenmeter abgehakt werden. Von nun an ergab sich ein Wechselspiel aus Berg und Tal, das die Läufer mehrfach auf bis zu 2.500 Höhenmeter klettern ließ. Schon nach wenigen Kilometern hatten sich die Favoriten auf den vorderen Plätzen eingefunden und liefen so in die Nacht. Nachdem bereits Tage zuvor über mögliche Taktiken der beiden Topfavoriten François D'Haene und Kilian Jornet diskutiert worden war, standen besonders diese beiden Läufer unter besonderer Beobachtung. Den ersten Vorstoß wagte jedoch ein Anderer. Bis zum Pass des Col du Bonhomme nach 43 Kilometern waren François D'Haene, Xavier Thévenard, Kilian Jornet und Jim Walmsley noch gemeinsam unterwegs gewesen, ehe Thévenard, der ebenfalls als Mitfavorit ins Rennen gegangen war, zurückfiel. Wenig später attackierte der US-Amerikaner Walmsley und erlief sich einen 5-Minuten-Vorsprung, den er später, da er nicht alleine laufen wollte, mit zahlreichen Pause bei den Verpflegungsstationen wieder hergab.

François D'Haene setzt sich durch

Am Ende fiel Walmsley zurück, wurde noch von Thévenard überholt, und kam als Gesamtfünfter und zweiter Amerikaner nach 20:11:38 Stunden ins Ziel. Den Sieg sicherte sich der Franzose François D'Haene, der nach schnellen 19:01:54 Stunden finishen konnte und eine Zeit von unter 19 Stunden so nur knapp verpasste. Dies schmälerte seine Freude über seinen dritten Sieg jedoch nicht. Zweiter wurde Kilian Jornet, der ebenfalls bereits drei Siege verbuchen konnte, in 19:16:59 Stunden vor Tim Tollefson aus den USA (19:53:00 Stunden). Xavier Thévenard wurde in 20:03:14 Stunden Vierter.

Spanierin siegt knapp

Bei den Damen entwickelte sich ein ähnlich spannendes Rennen, bei dem am Ende nur 2:35 Minuten zwischen der Siegerin Núria Picas (25:46:43 Stunden) aus Spanien und der Zweitplatzierten Andrea Huser (25:49:18 Stunden) lagen. Dritte wurde die Französin Christelle Bard in 26:39:03 Stunden vor der Viertplatzierten Kaori Niwa aus Japan (27:31:39 Stunden). Unabhängig der Zielzeit konnten sich am Ende jedoch alle 1.686 Finisher als wahre Helden fühlen, schließlich war jeder dritte Starter während des Rennens ausgestiegen. Die meisten Ausstiege, nämlich ganze 190, waren am Aufstieg zum Col Ferret, der nach 102 Kilometer erreicht wurde, verzeichnet worden. Am Ende blieb ein von starkem Wind, der nach rund 100 Kilometer Hurrikanartige Ausmaße annahm, geprägtes Rennen, das zwei verdiente Sieger fand. D’Haene zog mit seinem Sieg mit Jornet gleich, womit beide noch zwei Siege von der fünffachen Ultra-Trail du Mont Blanc Siegerin Elisabeth Hawker trennen.
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Autor: Jonas Müller 05.09.2017

Hier finden Sie weitere Informationen zum Ultra-Trail du Mont Blanc Chamonix 2018.

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