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Powerfrauen im Stadtpark Gelungener Auftakt der Women's-Run-Serie in Hamburg

Rund 4.800 Powerfrauen liefen beim Women's Run Hamburg durch den Stadtpark. Der Frauenlauf in Hamburg war der erste von fünf Women's Runs in diesem Sommer.

"Drei, zwei, eins" zählen die 5-km-Läuferinnen und -Walkerinnen im Hamburger Stadtpark die Sekunden zum Start 'runter. Fast alle tragen die brombeer-rosa Teilnehmershirts, die beim Women's Run inzwischen Kult-Charakter haben. Los! Die gutgelaunte und quasselnde rosa Meute setzt sich gemeinsam mit Women's-Run-Botschafterin Ingalena Heuck in Bewegung. Die Deutsche Halbmarathonmeisterin von 2010 läuft in lockerem Tempo mit und beantwortet unterwegs alle Fragen rund ums Frauenlaufen. Richtig Gas geben beim Women's Run nur die ambitionierten Athletinnen an der Spitze des Rennens. Davon bekommen die meisten Powerfrauen - Powerfrau ist der Schriftzug auf den Shirts – in der Mitte des Feldes aber nichts mit.

Eine umfangreiche Fotogalerie vom 8-km-Lauf finden Sie weiter oben, die des 5-km-Laufs unter dem folgenden Absatz. Die schönsten Eindrücke aus dem Women's Village präsentieren wir weiter unten im Bericht.

Für Bettina und Sabine aus Hannover geht es eher um das gemeinschaftliche Event und vor allem den Spaß am Laufen. Gerhild läuft sogar zum allerersten Mal mit Startnummer am Shirt - für sie ist der Women’s Run die erste Laufveranstaltung. Schon am Vorabend reiste sie aus Bremen an und traf sich in Hamburg mit Michaela aus Berlin, die schon an vielen Laufveranstaltungen teilgenommen hat. Kennengelernt hatten sich beide in der RUNNER’S-WORLD-Einsteiger-Gruppe auf Facebook. Nervöser als der Neuling ist allerdings der alte Hase: Michaela hat sich vorgenommen, unter einer halben Stunde ins Ziel zu laufen - ihr Puls war schon vorm Startschuss auf 143.
Gelungener Auftakt der Women's-Run-Serie in Hamburg +
Foto: Norbert Wilhelmi

Gute Laune bei den Powerfrauen vorm Startschuss zum Women’s Run Hamburg 2013 im Stadtpark.

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Frauenlauf

Gleich nach dem Start bekommen die Powerfrauen am meisten Anfeuerungen. Links und rechts der Strecke drängen sich überwiegend Männer. Jeder zweite versucht mit Kamera oder Handy, seinen Schatz auf der Strecke zu erwischen. Die Strecke führt anschließend auf einer gut zu laufenden Runde durch den Stadtpark. Zunächst umrundet die Läuferschlange die große Stadtparkwiese. Bettina und Sabine laufen mit einem Tempo von knapp 6:30 min/km ziemlich in der Mitte des Feldes und bestaunen das leuchtend brombeer-rosa Band, das sich komplett um die Wiese zieht; im Gegensatz zum heißen Veranstaltungstag im Vorjahr hat sich diesmal nur eine Gruppe zum Grillen auf die Wiese verirrt. Aber zumindest ist der Nachmittag trocken, zwischendurch gibt die Sonne sogar ein Stelldichein. Zuschauer sind trotzdem eher spärlich gesät auf den Wegen durch die grüne Parklandschaft.

"Gerade das Laufen in den Shirts macht diesen Lauf ja aus", lobt Bettina, dass alle Läuferinnen das Shirt gleich anziehen. Weiterer Pluspunkt von Frauenläufen ist für sie die fehlende Verbissenheit, es gebe "immer noch Gequatsche" unterwegs. Tatsächlich sind die meisten Läuferinnen zu zwei oder gar in der Gruppe unterwegs und laufen teilweise auf der ganzen Wegbreite nebeneinander, ohne dass jemand schimpft oder drängelt. Auch Swantje und Alina aus Trittau laufen gemeinsam. Die beiden Dreizehnjährigen sind das erste Mal beim Women’s Run dabei. Am Stadtparksee heizt eine Sambaband den sportlichen Mädels ein, bevor es wieder Richtung Ziel am Women’s Village geht. Hier kommt nach 19:10 Minuten Christin Liedtke als erste Läuferin über fünf Kilometer an. Als Zweite läuft Juliane Meyer nach 19:32 Minuten durch den Zielbogen, ihr folgt Katharina Schmidt in 19:38 Minuten.

Die meisten Läuferinnen dürfen zu diesem Zeitpunkt allerdings noch zwei oder mehr Kilometer des Women’s Runs genießen. Eine Teilnehmerin macht kurz halt, um einen Labello aus der Gürteltasche zu ziehen und die Lippen für den letzten Teil zu pflegen. Tina und zwei Freundinnen aus Dinklage haben über Powerfrau-Shirt und Laufhose knappe Westen und Stulpen im Flower-Power-Look gezogen – die riesige Brille mit breitem Rahmen in Shirt-Farbe rundet das Outfit ab. Vielleicht stürzen sie sich damit später noch in den am gleichen Wochenende in Hamburg stattfindenden Schlager Move – zunächst werden sie aber ins Schmidts Tivoli gehen, das berühmte Theater am Spielbudenplatz auf St. Pauli. Nach dem Zieleinlauf, für den die meisten doch noch einen kleinen Endspurt hinlegen, bevor sie die Arme hochreißen, strahlen auch Katrin und ihre 10-jährige Tochter Emma-Charlotte aus Cuxhaven. Für die Kleine war es zwar nicht der erste Lauf, "aber der längste".
Während zwei Stunden nach dem ersten Startschuss die 5-km-Läuferinnen schon frisch geduscht durchs Women’s Village schlendern, shoppen, sich informieren oder im der Beauty-Lounge verwöhnen lassen, bereiten sich die 8-km-Läuferinnen auf die große Runde vor. Zu lautstarker Musik und mit Einheizerinnen auf der Bühne machen die meisten beim Warm-up mit, bevor sie die Stadtparkrunde mehr oder weniger schnell genießen. Mehr schnell als genießend war Andrea Diethers aus Hamburg unterwegs. In 27:45 Minuten gewann sie deutlich vor Annika Gomell (28:32) und Paula Böttcher (29:28). Schnellste Walkerinnen wurden beim Hamburger Women’s Run Sabine Engelhardt über 8 km (57:04) und Gudrun Huber über 5 km (32:30).

Alle Ergebnisse vom Women’s Run Hamburg 2013
Jetzt noch besser laufen: aktuelle Lauftipps, News und Tests >>

Autor: Britta Ost 01.07.2013

Hier finden Sie weitere Informationen zum BARMER Women´s Run Hamburg 2017.

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