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Deutsche Hallenmeisterschaften 2015 Gesa Krause und Richard Ringer Deutsche Hallenmeister über 3.000 m

Bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in Karlsruhe setzten sich Gesa Krause und Richard Ringer über 3.000 m durch.

Gesa Felicitas Krause +
Foto: photorun.net

Gesa Felicitas Krause gewann den Titel über 3.000 m bei den Deutschen Hallenmeisterschaften.

Gesa Felicitas Krause und Richard Ringer sind die neuen Deutschen Meister über 3.000 m in der Halle. Bei den nationalen Leichtathletik-Titelkämpfen in Karlsruhe setzten sich die beiden Athleten im einzigen Langstrecken-Wettbewerb durch.

Alina Reh verliert im Endspurt gegen Gesa Felicitas Krause

Im Rennen der Frauen sorgte Alina Reh (TSV Erbach) von Beginn an für Tempo. Die erst 17-Jährige musste sich dann zwar im Endspurt Gesa Felicitas Krause und Elina Sujew (beide Eintracht Frankfurt), die alle drei zur Trainingsgruppe von Bundestrainer Wolfgang Heinig gehören, geschlagen geben, doch Reh stellte auf Rang drei mit 9:08,53 Minuten einen deutschen Juniorenrekord (Altersklasse unter 20 Jahre) auf. Die 3.000-m-Hindernisspezialistin Gesa Felicitas Krause war im Rennen um den Sieg am Ende nicht zu schlagen. Die 22-Jährige gewann in 9:04,84 Minuten klar vor Elina Sujew, die nach 9:07,74 im Ziel war.

Knapper Sieg für Richard Ringer bei den Deutschen Hallenmeisterschaften 2015 in Karlsruhe

Bereits am Sonnabend hatte Richard Ringer (VfB LC Friedrichshafen) das 3.000-m-Finale der Männer für sich entschieden. Sein Sieg war allerdings ausgesprochen knapp. Erst auf den letzten Metern schob sich Ringer gerade noch so an Florian Orth (LG Telis Finanz Regensburg) vorbei und gewann schließlich in 8:29,57 Minuten mit nur vier Hunderstelsekunden Vorsprung. Dritter wurde Clemens Bleistein (LG Stadtwerke München) mit 8:29,95. Alle drei hatten zuvor die Richtzeit für die Hallen-Europameisterschaften unterboten, so dass mit ihrer Nominierung für die Anfang März in Prag stattfindenden Titelkämpfe zu rechnen ist.

„In Prag haben wir beide Chancen auf die Medaillen“, sagte Richard Ringer, der nicht nur sich selbst sondern auch Florian Orth eine Topleistung zutraut. „Aber man weiß ja nicht genau, welche Athleten laufen. Ich möchte auf jeden Fall den Vorlauf überstehen, dann geht’s voll auf Angriff“, fügte Ringer hinzu.
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Autor: race-news-service.com 22.02.2015
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