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Brasilien Kenia-Läufer bei Rennen angegriffen

Während eines 10-km-Laufs im brasilianischen Cuiabá wurde der führende Kenianer Edwin Kipsang Rotich angegriffen.

Kenianer  Edwin Kipsang Rotich angegriffen +
Foto: Screenshot www.youtube.com

Kipsang Rotich, der zum Zeitpunkt der Attacke am 6. Januar 2013 das Teilnehmerfeld anführte, wurde von einem Mann von der Straße abgedrängt, konnte aber ohne großen Zeitverlust weiterlaufen. Kurz nach dem Angriff schritten Angehörige der Brasilianischen Militärpolizei (MP) ein und hinderten den Angreifer mit Motorrädern daran, Kipsang Rotich zu verfolgen.

Laut dem brasilianischen Internetportal globoesporte.com handelt es sich bei dem mutmaßlichen Angreifer um den 33-jährigen Wallace de Sousa Nogueira. Dieser sagte, er habe sich mit seinem Vater, einem pensionierten Militärpolizisten, vor einigen Tagen "gestritten". Er habe die Tat zwei Tage lang geplant und gezielt den Kenianer angegriffen, da dieser "bekannter als die brasilianischen Läufer" sei. Mit dem Angriff habe er auf sich aufmerksam machen und "protestieren" wollen, sagte Nogueira. Um unerkannt zu bleiben, trug er eine Karnevalsmaske und eine Schirmmütze (siehe Youtube-Video unten).
Nogueira sagte nach der Festnahme durch die MP, er habe psychische Probleme und sei seit zehn Jahren in psycholgischer Behandlung. Dies wurde von Seiten der MP gegenüber globoesporte.com bestätigt. Außerdem teilte Nogueira mit, er habe "etwas schlimmes getan" und bedauere die Tat. Der Fall werde nun an die brasilianische Bundespolizei weitergeleitet, sagte ein Sprecher der MP.

Für Kipsang Rotich ging der Tag versöhnlich aus - er gewann das sogenannte "Königsrennen" (Corrida de Reis) von Cuiabá, das bereits zum 28. Mal abgehalten wurde, mit der Zeit von 30:02 Minuten.
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Autor: Yannick Jochum 08.01.2013
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