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Mongolia Sunrise to Sunset 2014 Laufen in der mongolischen Wildnis

Der Mongolia Sunrise to Sunset ist ein atemberaubender Ultramarathon in nahezu unberührter Natur. Abenteuerfreudige Läufer können sich ab dem 1. Oktober für das Rennen im kommenden Jahr anmelden.

Mongolia 2014 +
Foto: Peter Troest

Fernab der Zivilisation: Beim Mongolia Sunrise to Sunset kommt man Wildpferden, Yaks und anderen Tieren ganz nahe.

Am 6. August 2014 fand mit dem Mongolia Sunrise to Sunset einer der schönsten Ultramarathons überhaupt statt. Im Nordosten der Mongolei, dem am dünnsten besiedelten Staat der Welt, treffen sich Jahr für Jahr Läufer aus allerlei Ländern, um entweder über 100 km oder 42 km an den Start zu gehen.

Wunderschöne Streckenführung beim Mongolia Sunrise to Sunset

Die Strecke führt die Teilnehmer zu großen Teilen über Singletrails am Ufer des Hovsgol-Sees entlang. Aber auch steile Anstiege, von Moos bewachsene Wälder, kahle Gebirgsketten hat der Mongolia Sunrise to Sunset zu bieten, ebenso wie die atemberaubende Aussicht auf den tiefblauen Hovsgol-See und die sibirischen Berge im Norden.

2014 ging bereits die 16. Auflage des Mongolia Sunrise to Sunset über die Bühne. Der in der Mongolei lebende Franzose Alex Balson, der die Umgebung bestens kennt, gewann die Marathondistanz. Seine Zeit von 3:48 Stunden bedeutete einen neuen Streckenrekord. Diese Leistung ist deshalb so erstaunlich, weil auf der anspruchsvollen Strecke 1.125 Höhenmeter bergan und 1.125 Höhenmeter bergab zu bewältigen waren und der Start auf einer Höhe von 1.600 Meter erfolgte. Die 100-km-Läufer mussten auf steilen Anstiegen und Bergab-Passagen sogar 1.680 Höhenmeter bergan und 1.680 Höhenmeter bergab überwinden. Schnellster war der Australier Sean Smith mit einer Zeit von 13:37. Bei den Männern über 50 gab es erstaunlicherweise ein Fotofinish. Der 69-Jährige Schweizer Marco Progin und der Däne Hans Andersen sprinteten gleichzeitig durchs Ziel. Am Ende wurden aber beide auf dem ersten Rang dieser Altersklasse geführt. Während die US-Amerikanerin Rhonda Stricklett die Ultra-Distanz mit 14:25 gewann, setzte sich ihre Landsfrau Rose Kennedy nach 6:19 gegen ihre Konkurrentinnen durch.

Mongolia Sunrise to Sunset unterstützt Naturschutz

Die Organisatoren des Mongolia Sunrise to Sunset bieten den Teilnehmern nicht nur ein anstrengendes Ein-Tages-Rennen. Vielmehr können die Athleten über einen Zeitraum von einer Woche die wunderschöne mongolische Gegend erkunden. Angeln, reiten und Kajakfahren auf dem Hovsgol-See sind nur ein paar der möglichen Aktivitäten. Die Nächte verbringen sie in einem Camp am Hovsgol-See, wo sie in traditionellen mongolischen Jurten übernachten. Zusätzlich lernen sie die mongolische Kultur aus erster Hand kennen. Der Mongolia Sunrise to Sunset ist eine Non-Profit-Organisation. Alle Einnahmen gehen komplett an Naturschutzprojekte im Hovsgal-Nationalpark.

„Es gibt weltweit nur sehr wenige Lauf-Events in solch unberührter Natur. Diese Abgeschiedenheit im so beeindruckenden Hovsgol-Nationalpark ist der Hauptgrund dafür, dass viele unserer Teilnehmer den Mongolia Sunrise to Sunset als den schönsten 100 km-Lauf der Welt bezeichnen“, erklärt Wettkampfchef Nicolas Musy. Wer Lust auf das Abenteuer des Mongolia Sunrise to Sunset bekommen hat, kann sich ab dem 1. Oktober dafür anmelden. Das nächste Rennen findet am 5. August 2015 statt.
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Autor: Oliver Prang 26.09.2014

Hier finden Sie weitere Informationen zum Mongolia Sunrise to Sunset 2017.

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