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Engadin Swimrun 2015 Malerisches Rennen in den Schweizer Alpen

Knapp 300 Teilnehmer starteten beim Engadin Swimrun 2015 in den Schweizer Alpen. Nach insgesamt 47,5 km Laufen und 5,8 km Schwimmen erreichten knapp 200 das Ziel.

Malerischer Lauf beim 2. Engadin Swimrun 2015 +
Foto: Engadin Swimrun 15 / Jakob Edholm

Die Swimrunner durchliefen eine traumhafte Landschaft beim Engadin Swimrun.

Bei der zweiten Auflage des Engadin Swimrun in den Schweizer Alpen traten am 11. Juli 132 Zweier-Teams aus 23 verschiedenen Nationen gegeneinander an. Immer im Wechsel stürzten sich die Teams in die Fluten dreier alpiner Seen oder liefen auf verschiedenen Untergründen durch die malerische Landschaft. 102 Teams kamen nach den kompletten 53 km ins Ziel.

Die spektakulären Bilder des 2. Engadin Swimrun 2015 können Sie sich in der Fotogalerie über diesem Artikel ansehen.

Zu zweit die Anstrengungen des Engadin Swimrun meistern

Um 8 Uhr fiel der Startschuss für die abenteuerlustigen Swimrunner im schweizerischen Engadin oberhalb der kleinen Gemeinde Maloja. Von dort aus ging es für die Teams über die Städte Sils und St. Moritz bis sie am Silvaplanersee die Ziellinie überschritten.

Die besondere Bestimmung des Swimrun besagt, dass die Teammitglieder im Wasser höchstens zehn Meter und an Land 50 Meter voneinander entfernt sein dürfen. Dies dient zum einen der Sicherheit und zum anderen erlebt man das Abenteuer Swimrun gemeinsam.
Die insgesamt 53 km lange Strecke teilte sich in 47,5 km Laufen und 5,8 km Schwimmen auf. Die knapp 300 Sportler hatten acht Schwimmstrecken vor sich, die durch den Silser-, Silvaplaner- und St. Moritzersee führten. Die längste betrug 1,4 km. Bei einer Wassertemperatur zwischen 11°C und 14°C war das eine besonders frische Herausforderung.

Die Laufstrecken durch die Schweizer Alpen bargen verschiedene Untergründe. Vom Sandweg bis zu kurzen Klettereinheite war alles mit dabei. Die 1.450 Höhenmeter machten den Swimrun noch eine Spur härter. Dafür wurden die Teilnehmer jedoch mit herrlichen Blicken in Flora und Faune belohnt.
Björn Englund und Lelle Moberg beim Engadin Swimrun 2015 +
Foto: Engadin Swimrun 15 / Nadja Odenhage

Björn Englund und Lelle Moberg begegneten auf ihrem Weg tierischen Unterstützern.

Top-Teams des Engadin Swimrun treten bei World Championship an

Von den 102 Teams, die am Ende die kompletten 53 km hinter sich gebracht hatten, sicherten sich Platz eins der Herrenwertung die Swimrun-Champions aus Schweden Björn Englund und Lelle Moberg, die 6:28:23 Stunden brauchten. Ihnen folgten auf den Plätzen zwei und drei die Schweizer Igor Nastic und Jean-Marc Cattori (6:34:03 Stunden) und die Österreicher Philip Hantschk und Daniel Grundmann (6:36:08 Stunden).

Nur acht von 19 Frauenteams bewältigten den Engadin Swimrun 2015. Das schnellste Frauen-Team um Carolin Holmqvist und Kristin Larsson kam aus Schweden. Die Siegerinnen, die bereits beim Utö Swimrun 2015 in Schweden den ersten Platz machten, brauchten bei der schweizer Version 6:55:25 Stunden. Mit deutlichem Abstand kamen Karin Liden und Charlotte Eriksson (7:25:46 Stunden), die ebenfalls aus Schweden kamen, ins Ziel. Platz drei ging an die Schwedin Hanna Slotte und die Schweizerin Natalia Muller (7:39:50 Stunden).

Das beste Mixed-Team und auf der Gesamtwertung auf Platz vier bildeten die Finnen Thomas Schreven und Jasmina Glad-Schreven mit einer Zeit von 6:39:25 Stunden. Die Plätze zwei und drei gingen an die Franzosen Tom Ralite und Elfie Arnaud (7:13:33 Stunden) und das französisch-österreichische Team um Laetitia Pibis und Joel Gotsch (7:20:34 Stunden).

Die besten drei Teams der Männer- und Mixed-Wertung sowie die besten zwei Frauenteams werden am 7. September bei den Ötillö Swimrun World Championship in Schweden antreten. Bei der Mutter des Swimrun werden die Extremsportler dort 65 km laufen und 10 km schwimmen.
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Autor: Rebecca Shala 16.07.2015
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